Was ist ein "deutscher Aussiedler"?

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5 Antworten


Bundeszentrale für politische Bildung:

Russisch ist zu einer der am meisten gesprochenen Fremdsprachen in Deutschland geworden. Dies liegt größtenteils an der Zuwanderung von Aussiedlern in den letzten 15-20 Jahren. 

Aber: Was genau sind eigentlich "Aussiedler"? Wieviele kommen nach Deutschland und warum? Und was ist der Unterschied zwischen "Aussiedlern", "Russlanddeutschen" und Spätaussiedlern"? Der Text gibt dazu erste Informationen. 


Seit 1950 sind über fünf Millionen Aussiedlerinnen und Aussiedler einschließlich ihrer Familienangehörigen in die Bundesrepublik eingewandert. Neben Zuwanderern aus den früheren Anwerbestaaten (insbesondere der Türkei) bilden sie die größte Gruppe innerhalb der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.  [...] 

Die Spätaussiedlermigration wurzelt in der Geschichte der jungen Bundesrepublik. Noch 1950 - nach dem Ende der Flucht- und Vertreibungsmigration als Folge des Zweiten Weltkriegs - lebten rund vier Millionen Deutsche außerhalb der alten Reichsgrenzen von 1937 im Osten Europas, viele von ihnen in der Sowjetunion, Rumänien, Polen und der Tschechoslowakei. 

Das Grundgesetz der Bundesrepublik bezeichnet diese Menschen und ihre Nachkommen als "deutsche Volkszugehörige". Unter bestimmten Voraussetzungen sind sie berechtigt, als Aussiedler (seit einer Gesetzesänderung 1993 "Spätaussiedler") nach Deutschland einzureisen. Sie erhalten die deutsche Staatsbürgerschaft und können verschiedene Integrationshilfen in Anspruch zu nehmen. 


http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56394/aussiedler

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Aussiedler sind jene Bauern, die ihren Hof im Dorf oder Stadt aufgeben haben und in der freien Natur einen Aussiedlerhof erstellt haben. Die Fläche im Dorf/Stadt wurde dann durch Wohnhäuser genutzt. Meist betreiben diese Bauern auch noch Massentierhaltung was im Dorf/Stadt auf großen Widerstand wegen der Geruchsbelästigung gestoßen wäre.

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Vor vielen Jahren sind deutsche nach Rumänien oder Russland ausgesiedelt.

Gebiete wie Ostpreussen oder Pommern die waren früher auch mal deutsch.

Diese Menschen sind teilweise wieder nach Deutschland zurückgekerht. Kennt man als Aussiedler oder auch als Russland-Deutsche.

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Das sind u.a. die Deutschstämmigen, die vor Jahrhunderten nach Russland ausgewandert sind. Sie wurden von Katharina der Großen angeworben.

Ebenso gibt es Deutschstämmige in Polen und in Rumänien.

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