Was ist ein "depressives Erschöpfungssyndrom"? Und warum sind Psychologen nie erreichbar?

17 Antworten

hier sind zu beiden fragen schon reichlich antworten da. du kannst bei grossen beschwerden dich aber auch an eine fachklinik fuer psyotherapie wenden - die behandeln auch akutfaelle, falls du nichts mehr organisieren kannnst und arbeitsunfaehig bist! ansonsten immer beim suchen nach einem therapieplatz auf akute beschwerden hinweisen- das verkuerzt die wartezeit!

Hallo Jacky,

ich würde auch sagen, dass jegliche Art der Erschöpfung die Merkmale eines Burn-Out- Syndroms in sich trägt, das hat rayondesolei schon sehr gut beschrieben. Aber was ich eventuell dazu noch sagen könnte - lass Dich nicht verrückt machen, mir kommt die Formulierung "depressives Erschöpfungssyndrom" ein wenig aus der Luft gegriffen vor. Ich kann ja nur beurteilen, was ich von Dir lese, und das klingt einfach nach einem realen Bewußtsein, ebenso die Formulierungen sind ziemlich präziese. Viele suchen der Einfachheit halber den direkten Weg zum Psychologen, und erwarten, dass Dieser Ihnen sagt, was zu tun ist. Ebenso bekommt man m.E. viel zu schnell den Rat, begib dich in professionelle Hände - aber Wunder können die oftmals viel weniger bewirken, als ein vertrauter Mensch, der Dir einfach nur zuhört. Manchmal habe ich das Gefühl, Zuhören muß man sich heutzutage verschreiben lassen? Aktives Zuhören erkennst Du daran, dass präziese Fragen gestellt werden - das kann im Grunde jeder einfühlsame Mensch, dem Du Dich anvertraust. Leider habe ich schon viele Menschen erlebt, die in therapeutischer Behandlung waren, die im Anschluß für die übrigen Menschen kaum noch zu gebrauchen waren, weil sie zu totalen Egoisten wurden, aber Egoisten werden auf Dauer vereinsamen, weil sie sich kaum noch für das Schicksal Anderer interessieren- und da beißt sich die Katze in den Schwanz - Psychologen haben Hochkonjuktur, weil sie leider allzu oft dem Menschen nicht vermitteln, alleine zu gehen - ohne Krückstock, ohne Strohhalm - ehrlich gesagt, kenne ich nicht einem Menschen, der nach einer Therapie, so erfolgreich war, dass er künftig nie wieder einen Psychologen gebraucht hätte - sie sorgen also im Grunde genommen dafür, dass sie niemals arbeitslos werden - und das gibt mir sehr zu denken!

Liebe Jacky, Du hörst Dich nicht so an, als bräuchtest Du einfache Worte, um etwas verstehen zu können. Ich hatte mal was, das nannte man "vegetative Dystonie", das ist auch ein "depressives Erschöpfungssyndrom". Meiner Meinung nach sind Psychologen nur stolz, wenn sie ein und demselben Kind möglichst viele verschiedene Namen geben können. Aber das hilft Dir jetzt auch nicht weiter.

Gab es denn nicht mal eine/n Psychologen/in, dem/der Du vertraut hast? Kannst Du den nicht nochmal anrufen? Falls nicht, hilft nur suchen, suchen, suchen. Leider schreibst Du in Deinem Profil nicht, in welcher Gegend Du wohnst. Ich zum Beispiel wohne in Hamburg und würde mir im Bedarfsfall immer jemanden "vom Land" suchen, die haben mehr Zeit. Ohne jetzt Dich angreifen zu wollen, aber diese ganzen Psychogeschichten sind in den Großstädten viel verbreiteter als auf dem Land - wahrscheinlich auch deshalb, weil die Menschen in den Großstädten offener dafür sind.

Viel Erfolg.

Soll ich in eine Klinik (Depressionen)?

Nach langem hin und her habe ich mich getraut meiner Mutter zu sagen, dass ich zum Psychologen will weil es mir nicht gut geht (sie weiß nicht das ich svv, Selbstmordgedanken und „wahrscheinlich“ Depressionen und Angststörungen seit ca. 1 1/2 Jahren habe)

Am Mittwoch (in 3 Tagen) habe ich den ersten Termin.

Ich überlege ob ich ihr (Psychologin) sagen soll, das es mir wirklich sehr schlecht geht und meine Selbstmordgedanken in letzter Zeit wirklich extrem sind. Ich hab einfach Angst das ich mich nicht mehr kontrollieren kann.

Meine Frage jetzt: Kann ich das alles der Psychologin in der ersten Stunde sagen und würde sie mich gleich in eine Klinik einweisen?

(Irgendwie will ich es auch von mir aus selber, weil ich wirklich Hilfe brauche und in letzter Zeit geht es mir besonders schlecht)

LG

...zur Frage

Colitis Ulcerosa, Depression, Angststörungen..

Im Frühling 2013 wurde bei mir eine stressbedingte Colitis Ulcerosa (chronische Darmentzündung) diagnostiziert. Ich hatte Depressionen; war ständig müde und kraftlos, fiel zweimal in Ohnmacht. Nach dem Krankenhaus fühlte ich mich gut, aber müde und schwindelig. Ich bekam was gegen Eisenmangel, hat nicht wirklich viel beeinflusst. Seit ungefähr einem Jahr jetzt kehren die Symptome wieder zurück, jedoch vielfältiger; Übelkeit, Rückenschmerzen (Nacken- und Schulterschmerzen), Kopfschmerzen, Arm- und Beinschmerzen (krampfartiges Gefühl, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schweregefühl), Schwindel und Benommenheitsgefühle, Zittern, Hitzewallungen/Schweißausbrüche, schnelle Müdigkeit und Erschöpfung, Atemprobleme, Kloß- und Engegefühl im Hals, Augenschmerzen, Enge- und Druckgefühl in der linken Brust (Brustkorb) und ab und zu ein Stechen (Schmerz zieht sich in den Hals bis in die Wange, fühlt sich taub an), dazu Verspannungen. Dazu muss man sagen ja ich bin gestresst und war es als alles angefangen hat; ich habe Depressionen und Angststörungen, dazu erkrankte meine Mutter schwer und andere Dinge sind passiert. Großes Blutbild und meine 5 EKGs über die 2 Jahre verteilt haha sind auch gut ausgefallen, trotzdem habe ich Angst dass es doch vielleicht etwas ist was sie damals nicht gesehen haben und dass ich wieder ohnmächtig werde oder sterbe oder sonst was. Ich habe noch Arzttermine, keine Sorge, ihr sollt nicht Arzt für mich spielen, ich möchte nur wissen ob ihr Erfahrungen mit meinen Symptomen oder ähnliches gemacht habt oder gerade macht und wie ich mir selber helfen kann. Ich hoffe jemand liest sich das wenigstens erstmal durch haha. xx

...zur Frage

Mutter kommt mit meinen Depressionen nicht klar?

Hallo,
ich versuche es mal kurz und knapp zu fassen.
Ich habe seit 1 1/2 Jahren schwere Depressionen und hatte nach meiner Halbjährigen Therapie, die nix gebrachte einen auf glücklich und gesund gemacht. Niemand hat was von meinen Selbstmordgedanken gewusst und auch nicht, dass ich nie meine Depressionen besiegt hab.
Vor ein paar wochen zeigte ich dann selbsteinsicht und ging zum psychologen. Der hat mich als notfall mit einer einweisung zur klinik geschickt. Nun hab ich bis nächste woche zeit mich zwischen zwei arten von kliniken zu entscheiden. Ich war die letzten tage auch nicht in der schule. Momentan wissen davon meine tante mein bruder und meine Eltern. Gestern erzählte meine Mutter meiner Tante was für einen druck sie hat wegen der klinik usw.. Daraufhin meinte meine tante nur: "ist doch egal, hauptsache paula (ich) wird gesund"
Meiner Mutter wird das derzeit zu viel und sie war kurz davor mich in die klinik zu "geben".
Ich bin echt ratlos, meine mutter kommt sogar mit sprüchen wie: "wenn das so weitergeht, könnt ihr bald meine leiche aus dem wald holen" usw.. Ich hab echt angst um sie..

...zur Frage

Wann und wie soll ich meinen Freunden von meinen Depressionen erzählen?

Ich habe schon seit Ende letzten Jahres richtige Depressionen. Komme zu nichts mehr. Hasse alles. Bin extrem introvertiert. Hatte Zwänge mich zu verändern. Jetzt habe ich andere zwangsgedanken die mein Leben zerstören. Ich ritze mich seit august und schlage mich auch ganz kaputt. Nur wegen 2 Personen. Bis August war ich noch in den einen verliebt, seit etwas später in den anderen. Dachte es wird besser. Nein es wird schlimmer. Meine Freunde denken dass mein Leben perfekt ist. Jaja natürlich. Die nehmen meine Gefühle nicht richtig ernst. Ich weiß nicht ob sie mir zuhören würden. Und mir ist es Todes peinlich. Sie geben mir nie Mut. Nur anderen die immer nur am rumheulen wegen einer Person sind und Depressionen in den Dreck ziehen. Wann und vor allem WIE soll ich es ihnen sagen? Ich kann da nicht mehr alleine durch und meinen Eltern kann ich das auch nicht sagen! (Bitte sagt mir nicht ich muss zum Psychologen. Das ist mir klar aber ich möchte erstmal mit Freunden reden :))

...zur Frage

Wie kann das Jugendamt helfen wenn man Zuhause raus will?

Heyy ich habe eine gute Freundin (16Jahre), ihr geht es gerade richtig schlecht. Ihr Vater macht sie psychisch fertig und ihr Mutter hat starke Depressionen, sie geht so langsam an der Situation kaputt. Ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann , sie hat bei einem Psychologen angerufen, weil sie selber Depressionen hat und damit nicht klar kommt aber der hat sie zum Jugendamt geschickt und die haben sie wieder zum Psychologen geschickt usw. Das beste wäre eine eigene Wohnung für sie... aber wie ? ( sie will nicht in eine Jugend-WG oder Heim oder sowas )

...zur Frage

Wie kann man eine psychische Erkrankung beweisen?

Ich leide an Angststörungen, Depressionen und Zwangsstörungen. Mittlerweile ist mein Zustand so schlecht, dass ich schulunfähig bin. Meine gesamte Familie - abgesehen von meinen Eltern - wirft mir vor, dass ich in Wahrheit einfach zu faul für die Schule bin und meine Erkrankungen erfunden habe. Die dazugehörigen Symptome hätte ich aus irgendeinem Lehrbuch entnommen und auswendig gelernt. Ich war bereits zwei Mal in stationärer Therapie, ein Mal in teilstationärer Therapie und zwei Mal in ambulanter Therapie, aber dazu meint meine Familie lediglich, dass ich auch den Psychologen nur etwas vorspiele. Meine Krankheiten sind ALLE diagnostiziert worden und auch DAS ist kein Beweis für meine Verwandtschaft, weil grundsätzlich behauptet wird, dass ich alles nur inszeniere, um vom Schulbesuch befreit zu werden. Was soll man dazu sagen? Wie kann man eine psychische Erkrankung für solche Vollid*oten beweisen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?