Was ist eigentlich so schlimm am Tod?

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Support

Liebe/r Babylon666,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüße

Chris vom gutefrage.net-Support

18 Antworten

Es ist doch offensichtlich, was schlimm an dem Tod ist. Wenn du stirbst, kannst du deine Ziele im Leben nicht mehr erreichen. Wenn du mal eine Familie gründen wolltest oder später Arzt werden wolltest oder die Welt durchreisen wolltest. All das kannst du nicht machen, wenn dein Leben beendet wird. Das ist der Grund, weshalb viele Menschen nicht sterben möchten, weil sie einfach weiter leben möchten. Denn solange du lebst, hast du noch Zeit deinem Leben einen Sinn zu verleihen und Freude zu schaffen, glücklich zu sein. Jeder kann sein Leben selber gestalten und so wie du deine Gedanken gestaltest : "Das Leben ist sinnlos, wieso sollte man überhaupt leben?" Ist es klar, dass deine Welt so negativ ist, weil alle deine Handlungen auf diese Werthaltung abgestimmt sein werden.

Die Menschen wollen auch nicht sterben, weil sie wissen, wie ihre Angehörigen darunter leiden werden. Selbst sterben zu wollen ist, wenn man auch nur mindestens eine positive Beziehung zu einem Menschen hat, sehr egoistisch, denn damit vernachlässigt man den Schmerz, den man anderen zufügt. Ich kenne Menschen, die Jahre lang am Boden zerstört waren, weil so etwas in ihrem Leben eingetreten ist. Das Gleiche gilt auch für den Sterbenden. Er will weiter mit den Menschen sein, die er liebt und Zeit mit ihnen verbringen. Er will die Nähe zu ihnen nicht verlieren und immer noch für sie verantwortlich sein und für sie einstehen. All das kann er nicht, wenn er stirbt.

 Viele sehen in dem Tod die Spaltung von den Geliebten oder haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht wissen, was danach passiert, oder Angst vor dem Gefühl haben sich von ihrem Körper zu trennen, in dem sie Jahre lang verbracht haben. Klar kann man auch Angst von dem Prozess des Sterbens haben, aber ich glaube an sich ist die Furcht vor dem Tod an sich bei vielen auch sehr groß

 Ich persönlich bin gläubig und glaube daran, dass nach dem Leben der jüngste Tag kommt, bei dem jeder Mensch für seine Taten in Rechenschaft gezogen wird und all die Ungerechtigkeit auf, die auf der Welt stattfand, ausgeglichen wird, z.B. Kriege, Zerstörung der Natur, Betrug, Morde, Misshandlung, etc. und wo ein Leben der Unendlichkeit beginnt, das Leben der Seele. Ich glaube daran, dass das weltliche Leben nur das Leben des Körpers ist, aber in Wahrheit auf uns nach dem Tod viel mehr wartet. Ich will auch nicht, dass es anders kommt, denn sonst müsste ein 3 Jähriges Kind, das im Irakkrieg durch eine Bombe getötet wurde, völlig umsonst gestorben sein. Ich glaube, dass jeder Mensch, der auf der Welt unschuldig leiden musste, dafür im Jenseits beglichen wird und denke, dass dieses Leben dazu dient durch Liebe, Empathie, Hilfsbereitschaft, Glauben und Menschlichkeit, Vernunft seinen Lebenssinn und damit sein Leben im Jenseits zu verbessern und deswegen habe ich keine Angst vor dem Tod, sondern sehe das Leben als eine einmalige Chance das Leben zu nutzen, was Gott mir gegeben hat und weiß, dass am Ende die Gerechtigkeit siegen wird.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 10:04

Das glaubst vielleicht du, hoffst du auch, aber du kannst es nicht wissen. Für mich ist der Tod Erlösung.

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Der eigene Tod ist etwas Endgültiges und die große Frage, was ist danach? Das macht große Angst.
Dann gibt es Menschen, die das Gefühl haben, dass sie unbedingt etwas noch erledigen oder sagen oder erleben müssen. Wenn jemand Kinder hat, dann das Gefühl, die Kinder im Stich zu lassen oder nicht erleben zu können, wie sie groß werden, usf.
Es gibt natürlich auch Menschen, die froh wären, wenn sie sterben könnten, sei es, weil sie die Schmerzen nicht mehr aushalten oder weil sie so eingeengt sind mit ihren Schwierigkeiten oder Problemen, dass sie keine Lösung für ihre Zukunft sehen.
Wie du lesen kannst, dass es sowohl die Angst als auch der Wunsch nach dem Tod geben kann.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:54

Nein das macht mir keine Angst. Und ja ich will endlich erlöst werden.

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Du schon  wieder!

Du solltest einmal offen erzählen, welche Krankheit(en) Dir so zu schaffen machen. Vielleicht wächst dann das Verständnis dieser Community.

Natürlich kann einem der Tod in schwerem Leid als Erlösung erscheinen. Wenn man aber jung und gesund und quietschfidel ist und beim Überqueren der Straße den Tod findet... ist das eine vollkommen andere Geschichte. Man hinterlässt vielleicht Frau und Kinder ... also: Was ist so schlimm, in so einer Situation zu sterben. Sag Du mir's!

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 10:05

Für einen selbst ist es ja nicht schlimm weil man dann tot ist. Ausserdem bin ich nicht gesund. Sondern eher halb tot.

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Ich glaube daran, dass der Tod eine Transformation ist. Von einem Zustand in einen anderen. Ich habe ein bisschen Angst davor, weil dieser nächste Zustand mir unbekannt ist, so fremd und unvorstellbar.

Ich habe oft große Angst in Bezug auf das Leben. Vor meinen Aufgaben, die mich manchmal überfordern. Vor Schmerzen. Vor Hilflosigkeit. Davor, Schwächen zuzugeben und dafür verurteilt zu werden. Und, und, und...

Ja, das Leben ist nichts für Feiglinge. Da gibt es viel zu bewältigen. Und jedesmal, wenn ich etwas geschafft habe, fühle ich mich großartig, gewachsen und fähig.

Du sprichst deine Situation nur kurz an, aber es kommt so rüber, als hättest du mehr Angst vor dem Leben als vor dem Tod, und vor allem: als hättest du keine Hoffnung mehr, dass sich dein Leben positiv verändern kann.

Meine Erfahrungen sagen mir, dass nichts so bleibt, wie es ist. Alles verändert sich ständig, mit oder ohne unser Zutun. Aber wir können aus allem etwas machen. Sieh dir mal Stephen Hawking an, der kann nicht mal sprechen. Aber er hat etwas aus seinem Leben gemacht und sich nicht einfach in seine Situation ergeben.

Ich bin sicher, es gibt in diesem Leben hinter jedem Schmerz und hinter jeder Not etwas, das Freude bereitet und etwas, was man kann und sich damit stark und sicher fühlt. Wenn es nicht das Gehen ist, dann ist es etwas anderes. Was ist es wohl bei dir?

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 11:18


 Wozu denn Leben? Warum muss ich unbedingt Leben? Welchen Sinn hat das? Warum darf ich nicht endlich sterben? Warum nicht? Wie lange muss ich dieses "Leben" noch aushalten? Wie lange?

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Hallo Babylon 666!

Für einen selbst ist es nicht schlimm zu sterben. Nicht zu existieren ist nicht schlimm, man merkt es ja nicht und es gibt einen dann einfach nicht mehr. Das ist schwer bis gar nicht vorstellbar, deshalb haben die meisten Menschen Angst vor dem Tod. 

Für Freunde und Angehörige ist es allerdings schlimm. Das ist aus deiner Sicht dann auch egal, weil du ja auch das nicht mehr mitbekommst bzw Gelegenheit hättest, es zu bereuen. Aber eben erst "dann". 

Grundsätzlich stimmt ich dir zu, allerdings kann man viele psychische Probleme recht gut behandeln und in der Regel zahlt es sich aus, es zumindest eine Zeit lang zu versuchen. 

Wenn du "keinerlei Lebenswillen" mehr hast, solltest du vielleicht mal mit einem Psychiater darüber sprechen. Das kann Ursachen haben, sie sich mit (oder sogar ohne) den richtigen Medikamenten bekämpfen lassen. 

Ein Sinn des Lebens kann die Freude am Leben sein. Die du momentan nicht empfindest, aber vielleicht trennt dich "nur" ein aus dem Gleichgewicht geratener Hormonhaushalt davon, das wieder kennen zu lernen. Und sowas lässt sich beheben. Wäre schade, wenn du es nicht zumindest versuchst.

Ich wünsche dir alles Gute

Liebe Grüße

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Am Tod ist nichts schlimmes aber es gibt dennoch kein Grund Sterben zu wollen man muss dem Leben einen Sinn geben das wichtigstes ist das man glücklich wird wenn du glücklich wirst genießt du jeden Moment und das ist das was zählt dann kannst du in Ruhe Sterben es geht darum die 80 Jahre auf der Erde gut zu gestalten danach geht es anderes und wahrscheinlich sogar besser weiter die Zeit geht sehr schnell um und der Tod wird sehr bald kommen deshalb genieß dein Leben so lange du es kannst

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Angst vor dem Tod zu haben, ist vollkommen gerechtfertigt. Man weiß nicht was auf einen zukommt. Ist es wirklich eine Erlösung? Woher sollte jemand wissen, was folgt? Es könnten theoretisch auch noch schlimmere Qualen sein, niemand kann das wissen.

Wie soll man seinen Frieden finden, wenn man weiß, dass hier Menschen zurück bleiben die darunter leiden. Die dich lieben und sich fragen wieso das alles passiert ist. Die verzweifeln und vielleicht sogar aufgeben. Wie soll ich dann meinen Frieden und Erlösung finden, mit dieser Gewissheit?

Man macht es sich selber nur erträglicher, wenn man sagt, dass es einem nach dem Tod besser geht. Die Wahrheit ist, wir haben keine Ahnung. Aber das werden wir alle noch herausfinden, wenn die Zeit gekommen ist um Abschied zunehmen.

Der Tod ist nicht schlimm für einen, man stirbt einfach. Schlimm ist es für die, die hier bleiben müssen, ohne einen.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:53

Ich bin sowieso schon praktisch tot, ich kann ja kaum mehr aufrecht stehen.

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Kommentar von fxckyou
24.07.2016, 09:55

Wie gesagt, man macht es sich selber nur erträglicher, wenn man sagt, dass es einem nach dem Tod besser geht. Du weißt nicht ob sich nach dem Leben alles zum Guten wendet, vielleicht wird es auch noch viel Schlimmer, wir haben keine Ahnung.

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Kommentar von fxckyou
24.07.2016, 10:12

Ja ich habe Angst vor dem Tod. Versteh das nicht falsch, ich habe keine Angst davor dass ich sterbe, sondern wie es den Menschen geht die ich liebe und zurücklasse.

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Die Wahrheit ist den Tod wünscht man sich nur wenn es einem schlecht geht. Wenn ich keine Depressionen habe, denke ich nicht an Suizid. Allerdings versteh ich es wenn man das Leben nicht mehr ertragen möchte sei es aus Leid oder Erkenntnis. Jedoch sollte man sich dann nicht gewaltsam das Leben nehmen sondern durch den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und essen wie es manche Mönche tun. Da kann man sich auch immer noch für das Leben entscheiden falls man es sich anders überlegt.

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Naja viele Leute haben einfach Angst was auf sie zukommt. 

Es gibt Menschen die an Himmel und Hölle glauben und vielleicht haben diese Leute angst in der Hölle zu landen

Manche Menschen haben angst vor einem qualvollen Tod zB ersticken

Sie haben angst ihre verwandten, bekannten zurückzulassen

Angst davor dass sie bestimmte Dinge noch nicht getan oder ihren Lebenswunsch nie erfüllt haben

Angst davor dass sie ihren Frieden nicht finden können und auf der Erde als einsame Seele feststecken

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:41

Bringt nichts Angst zu haben wenn es entschieden ist, bei mir zb. ist es klar das ich bald sterben werde, und auch will, weil ich endlich erlöst werden will.

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ich denke für viele menschen ist der tod nicht das schlimme, sondern das sterben, also der weg zum tod...

viele haben angst vor schmerzen, davor abhängig von pflege und unterstützung zu sein, vor einem langsamen und qualvollen sterben, viele machen sich vielleicht sorgen um hinterbliebene

den tod als erlösung finde ich trotzdem eine falsche einstellung und trifft nur auf einen kleinen teil der menschen zu..es ist keine erlösung durch einen unfall oder ein verbrechen zu sterben

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:40

Und ich habe Schmerzen und bin ziemlich krank, schon lange und will endlich erlöst werden.

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Schlimm finde ixh selbst auch nicht den Tod an sich .... Ich z.b. habe auxhckein Angst zu sterben jedoch finde ich es weit schlimmer wenn jemand oder etwas aus meinem Umfeld stirbt genauso wie mein Umfeld trauern würde falls ich sterbe deswegen bleibt der Tod etwas schlimmes

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:38

Ja ich will einfach nur noch erlöst werden vom "Leben",

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Der Tod an sich ist absolut nicht schlimm. Er ist lediglich ein Zustand in dem sich ein Organismus befindet. Aber viele Menschen haben Angst vor dem Sterbevorgang an sich, weil er meistens mit sehr viel Schmerzen verbunden ist und gegen den Überlebensinstinkt der meisten Lebewesen handelt.

Gesellschaftlich ist der Tod schlimm, weil die Hinterbliebenen den Verlust spühren. Und um in der Öffentlichkeit als Mitfühlend da zu stehen, verurteilt man auch den Tod von Fremden als etwas negatives, selbst wenn man zu der Person die tod ist keinen Bezug hat.

Es ist also eher die Angst vor dem Vorgang und den Konsequenzen als der Tod selber der als negativ angesehen wird.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 11:31

Ich kann eben einfach nicht mehr.

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Wie kann der Tod für dich erlösend sein? Du bist doch noch gar nicht tot und kannst somit hat nicht wissen,ob der Tod dir Erlösung bringt.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 11:44

Noch nicht, aber bald.

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Also für mich ist der Tod sowas wie eine Erlösung - bist du denn krank ???

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:34

Ja psychisch als auch körperlich.

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Ich denke es ist nicht die Angst vor dem Tod an sich, sondern die Angst davor, wichtiges zu verpassen.

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:35

Was soll denn so wichtig sein? Und vor allem wenn man so krank ist das man eh nicht mehr wirklich etwas machen kann?

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Mann weiß eben nicht was auf einen Wartet

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:33

Ja und?

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Hallo.

Die Menschen haben nicht Angst vor dem Tod,sie haben nur Angst wie sie sterben werden (Sie wollen lieber einmal einschlafen und nie wieder aufwachen und nicht einen schmerzhaften Tod erleiden)

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag

LG Dark

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Kommentar von Babylon666
24.07.2016, 09:47

Ja aber im Grunde ist der Tod Erlösung.

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Kommentar von DarkGamingYT
24.07.2016, 09:49

Ja da gebe ich dir Recht.Aber wie gesagt die Leute haben Angst ob sie schmerzhaft sterben.

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Ich denke, dass die meisten mit dem Gedanken nicht klar kommen, irgendwann nicht mehr da sind. Weg, einfach weg.

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