Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen Budhismus und Hinduismus?

5 Antworten

Im Unterschied zum Hinduismus glaubte Buddha daran, dass es für den Menschen möglich ist sich vom Rad der Wiedergeburt zu befreien, den ewigen Kreislauf vom Wiedergeborenwerden zu durchbrechen. Die Kernaussage, der Mensch sei daher selbst verantwortlich und ist den Göttern nicht ausgeliefert findet sich genauso im Monotheismus wieder. Vielleicht wollten Moses, Buddha, Jesus und Mohammed genau diese Aussage übermitteln. :-)

Anders als im Hinduismus gibt es im Buddhismus weder einen Gott noch eine individuelle Seele welche ewig existiert.

Der Hinduismus glaubht an eine göttliche Seele, und alle "Götter"(genannt Devas - zu verstehen als Engel bzw. Halbgötter) sind nur Aspekte dieser höchsten Seele... dem Brahman

Da gibt es so viel Unterschiede, dass man das nicht abhandeln kann in ein paar Sätzen... Der Hinduismus ist -im Gegensatz zum Buddhismus- auf jeden Fall kein Mono-Theismus (der Hindusimus zeichnet sich nämlich aus durch unendlich viele Götter!). Das ist der prägnanteste Unterschied, der mir so spontan einfällt.

"In seiner ursprünglichen Form, die mangels direkter Quellen nur eingeschränkt rekonstruierbar ist, und durch seine vielfältige Fortentwicklung ähnelt der Buddhismus teils mehr einer Denktradition oder Philosophie als einer Religion im westlichen Verständnis. Von den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) unterscheidet er sich grundlegend. So benennt die buddhistische Lehre weder einen allmächtigen Gott noch eine ewige Seele. Das, und auch die Nichtbeachtung des Kastensystems, unterscheidet ihn auch von Hinduismus und Brahmanismus, mit denen er anderseits die Karma-Lehre teilt. In deren Umfeld entstanden, wird er mitunter als eine Gegen- oder Reformbewegung zu den vedischen Glaubenssystemen Indiens betrachtet."

aus http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus

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Buddismus ist keine Religion, sondern eine Lebensphilosophie. Es gibt da keinen Gott.

Mehr findest du bei http://de.wikipedia.org/

...ja, is´ja schon gut!!;-)Hab´gerade auch noch mal nachgesesehen. Siddharta ("Buddha" genannt, als der "Erwachte") ist eher als Stifter dieser Lehre (oder Lebensanschauung) zu sehen. Als Erleuchteter fand er dann immer mehr Anhänger... Der Buddhismus ist also kein Monotheismus. Mea culpa, mea maxima culpa!(hatte doch irgendwie im Gefühl, dass was nicht ganz stimmte... freue mich übrigens auch immer über das eine oder andere persönliche Wort, zusätzlich zu einer Richtigstellung. Kommt ein bisschen netter rüber, finde ich! VG!)

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@mia68

Ich selbst gehöre der Kirche der Motoristen an, unser Gott ist die Power und der seine Stimme das Endrohr.

"Heilige Kawa, ich glaube an die Macht deines Hubraums, an die Vierheit deiner Vergaser und an die Haftfähigkeit deiner Reifen. Ich gebe dir Feuer, gib du mir die Beschleunigung."

:-)

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@linuxopa

...tzzz, wer hätte das jetzt gedacht!? Papageien sind doch seltsame Wesen...;-)

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@linuxopa

und die Kirchensteuer entrichten wir an der Tankstelle!

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@Maienblume

Dann ist es eine Religion ohne Gott ... im Buddhismus gibt es keinen Gott.

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@linuxopa

mist ... gehört eine Etage tiefer zu Gottesanbeterin

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Der Buddhismus ist in Österreich als Religion anerkannt und stolz darauf, also weshalb sollte er keine Religion sein?

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buddha war eine inkarnation (wiedergeburt)von Gott Vishnu einer der 3 Hauptgötter des Hinduismus. Er ist als falscher prophet auf die welt gekommen hat die nicht richtige lehre verbreitet, deswegen lehnen wir hindus seine lehre ab.

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