Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Klima und Wetter?

11 Antworten

klima ist ein übergeordneter begriff in der meteorologie. wir haben z.b. kontinentales klima in mitteleuropa. es gibt tropisches klima in der nähe des äquators, subtropisches klima außerhalb der tropen (z.b. in indien) polares klima richtung nord- oder südpol.
wetter ist der tatsächliche meteorologische ist - zustand. die meteorologen versuchen dann eine wettervorhersage. (mit ein bißchen glück stimmt sie dann und wann.)

Wetterphänomene sind Regen, Schnee, Sonnenschein, Tagestemperatur, Nachttemperatur usw.

Lokales Klima, ist die Gesamtheit aller möglichen Wetterereignisse die in einer Region auftreten können, ihre Häufigkeitsverteilungen, die statistischen Mittelwerte, die man aus der Gesamtheit aller Wetterereignisse berechnen kann usw. . Intuitiv dürfte es klar sein, dass sich mediterranes Klima vom Nordeuropäischen Klima unterscheidet, selbst wenn es gelegentlich auch im Mittelmeerraum schneien kann. Um wissenschaftliche Messgrößen für das Klima zu bekommen, werden statistische Mittelwerte aus Wetterdaten zur Beschreibung des Klimas einer Klimazone genutzt.

Im Rahmen der Theorie der globalen Erwärmung wird auch vom globalen Klima der Erde gesprochen. Die Hauptursache für die Temperatur auf der Erde ist ja bekannterweise eine globale: die Sonne, mag es auch noch so viele unterschiedliche Klimazonen und Wetterphänomene auf der Erde geben und die Temperatur auch zwischen Tag und Nacht deutlich schwanken.

Wetter ist die Angabe von Wind, Wärme, Sonnenschein und Niederschlag in kurzen Zeitabständen so wie tage oder Wochen. Klima dagegen ist der Durchschnitt von allen Sachen in längeren Zeitabständen, von 20-30 Jahren.

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