Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Tornado und einem Hurrikan?

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"Ein Tornado (spanisch tornar „umkehren, wenden“, Partizip tornado; tornear „wirbeln, drechseln“), auch Großtrombe, Wind- oder Wasserhose, in den USA umgangssprachlich auch Twister genannt, ist ein kleinräumiger Luftwirbel in der Erdatmosphäre, der eine annähernd senkrechte Drehachse aufweist und im Zusammenhang mit konvektiver Bewölkung (Cumulus und Cumulonimbus) steht, was dessen Unterschied zu Kleintromben (Staubteufeln) ausmacht. Der Wirbel erstreckt sich hierbei durchgehend vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze. Diese Definition geht auf Alfred Wegener (1917) zurück und ist in dieser Form heute noch allgemein anerkannt."

Wiki - Tornado

"Als Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm bezeichnet, wenn er mindestens die Windgeschwindigkeit Orkanstärke erreicht und sich im Atlantik, im Nordpazifik östlich der Datumsgrenze oder im Südpazifik östlich von 160° O entwickelt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan

wie schon gesagt wurde Tornado entsteht auf dem Land, wenn kalte Luftmassen und warme Luftmassen aufeinander treffen ensteht durch die Erddrehung ein Tornado, angetrieben von der Energie der warmen Luftmasse. Ein Tornado ist zwar eine viel schnellere Umdrehung als ein Hurrican, aber ein Hurrican kann bis zu 1 km durchmesser erhalten, somit ist er zerstörerischer.

Ein Hurrican ensteht über dem aufgeheitztem mehr, da spielt das heiße verdunstet Wasser das aufsteigt und die kalte obere Luftschicht ein Rolle. Beim niederregen gibt das verdunstet Wasser ihre ENergie an die Umgebung ab, das den Hurrican antreibt, theoretisch könnte ein Hurrican auf dem Wasser also ewig überleben. Erst wenn er aufs Land trifft stoßt er auf wiederstand, welches er durch starke regenfälle und vorallem WIndgeschwindigkeit zerstört.

omg meine Rechtschreibung ihc mein natürlich entsteht ein hurrican über dem MEER

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"ein Hurrican kann bis zu 1 km durchmesser erhalten" solltest Du auch verbessern. ;o)

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Obwohl beide Wirbelstürme sind, unterscheiden sie sich wie Tag und Nacht.

Tornadoes sind, wie schon gesagt wurde, kleine, lokale Wirbelstürme, die sich vor allem vor einer Gewitterfront bilden. Sie können sowohl über Land, als auch über Wasser entstehen, sind aber örtlich begrenzt, d.h. sie halten sich nicht allzu lange. Ihre Drehung entsteht durch den Luftsog zwischen den verschiedenen, horizontal geschichteten Luftmassen.

Hurricanes sind tropische Wirbelstürme (je nach Region auch Typhoon, Cyclone), die sich nur in einer bestimmten Zone in Äquatornähe bilden können. Ihre Drehung bekommen sie durch den Korioliseffekt. Sie bilden sich auch nur über warmen Meeren und schwächen ab, sobald sie auf Land treffen.

Beide Wirbelstürme können erheblichen Schaden anrichten. Tornadoes lassen Häuser richtiggehend explodieren (durch den unterschiedlichen Luftdruck zwischen Hausinnerem und außen), Hurricanes blasen Häuser einfach weg. Typisch für Hurricanes ist aber auch eine Flutwelle, die meist mehr Schaden anrichtet als der Wind selber.

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