Was ist dran am Kreationismus?

16 Antworten

Hallo heiko9912,

ich hoffe jetzt mal, dass Du die Frage ernst meinst und es sich nicht um eine der üblichen Missionierungsfragen handelt...

Allgemein: Der Kreationismus ist eine religiös fundamentalistische Strömung, die sich scheinwissenschaftlicher Argumente bedient, um den naturwissenschaftlichen Laien zu beeindrucken. Sämtliche Argumente (nicht nur Deine 6 hier) sind bereits ausführlichst zerlegt. (Ich gehe gleich im Detail darauf ein)

Wenn Du ernsthaft Interesse an den naturwissenschaftlichen Argumenten hast (weil Du zum Beispiel kreationistische Bekannte hast), empfehle ich Dir das Buch "Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus". Das ist wirklich sehr gut.

Falls Du Englisch kannst, kannst Du auch immer auf http://www.talkorigins.org/indexcc/index.html nachsehen.

Jetzt zu den von Dir erwähnten Beispielen. Daran sieht man eigentlich sehr schön das vollkommen unwissenschaftliche solcher Einwände...

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Komplexität muss einen intelligenten Urheber haben

Nein, selbstverständlich nicht. Wir sehen überall in der Natur, auch in der unbelebten komplexe Strukturen, die sich unter dem Einfluss der Naturgesetze und Grundkräfte selbst formen. Die ganze Physik ist nichts anderes als die Beschreibung der Vorgänge der unbelebten Natur - und da sind einige sehr komplexe Strukturen dabei.

Diesen Einwand gibt es im Kreationismus in vielen verschiedenen Ausprägungen. Der Aufbau des "Argumentes" ist jedesmal gleich. Das Organ xy sei zu komplex - es kann nicht zufällig entstanden sein, die Wahrscheinlichkeit sei zu gering.

Das Argument ist auch jedesmal auf dieselbe Weise falsch: Die zu kleine Wahrscheinlichkeit beruht auf der falschen Annahme, die Organentstehung sei

  •  zielgerichtet (habe also nur eine einzige "Zielmöglichkeit" zur Verfügung gehabt. Das ist in aller Regel falsch. In jedem einzelnen Evolutionsschritt hat die Evolution auch eine Vielfalt an Möglichkeiten - nur stehen wir halt am Ende eines bestimmten Weges. Wie viele Abzweige es gegeben hätte, ist damit aber nicht gesagt. Setzt man das aber in die Wahrscheinlichkeitsrechnungen ein, so ergibt sich nicht mehr 1: .... sondern eben auch im Zähler eine sehr große Zahl.
  • in einem Entwicklungsschritt erfolgt. Das ist Unsinn. Die Entwicklung geht immer in winzigen Einzelschritten. Und dabei oft auch über den Funktionswechsel: Ein Organ muss weder von Anfang an die heutige Komplexität und Leistungsfähigkeit haben (ein primitives Auge unterscheidet nur hell/dunkel - was ein Vorteil ist, wenn die Konkurrenz das noch nicht kann), noch muss es von Anfang an die heutige Funktion haben (Gehörknöchelchen, etc...)

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Die Erde ist erst 6000 Jahre alt - sagt die Bibel

Wo ist das Argument? Altersbestimmung macht man nicht anhand eines alten, aus vorwissenschaftlicher Zeit stammenden Buches, sondern über wissenschaftliche Methoden der Altersbestimmung. Und hier ergeben unterschiedliche Methoden (interdisziplinär gelogisch und astrophysikalisch) eine sehr gute Übereinstimmung von rund 4,56 Milliarden Jahren.

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Das Leben kann nicht zufällig entstanden sein

Du musst Dir diesen Satz einmal genau durchdenken: Wie viel behauptet wihl jemand zu wissen, der diesen Satz sagt? Alles! Denn er behauptet jedwede denkbare natürliche Entstehung mit Sicherheit(!) ausschließen zu können...

Allein über einen derartigen Absolutheitsanspruch einer Nichtexistenzaussage ist der Satz als unwissenschaftlich zu erkennen.

Tatsächlich wissen wir nicht genau, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Es gibt aber einige sehr plausible Möglichkeiten. Dass wir nicht genau wissen, die die Abiogenese ablief, das liegt aber in unserer Unkenntnis der exakten Randbedingungen. Nach 4 Milliarden Jahren sind uns die Randbedingungen nicht exakt bekannt. Auch nicht, wo genau das Leben entstanden ist - oberflächennah oder eher in den Tiefen der Ozeane in der Nähe der schwarzen Schlote. In jedem Falle gibt es aber für Details der möglichen Lebensentstehung sehr plausible Ansätze - und damit ist ein "auf gar keinen Fall" einfach nicht haltbar.

Zu den beiden letzten Punkten vielleicht interessant: Ein Vortrag von Harald Lesch

https://youtube.com/watch?v=_zHhqrMSOdw

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Evolution widerspricht der Physik

Als Physiker ist das immer mein Liebling unter den unhaltbaren Scheinargumenten. :-)

Tatsächlich ist auch das schon seit Jahren sauber durchgerechnet und ad acta gelegt: http://arxiv.org/abs/0903.4603

Worum geht es hier? Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann in geschlossenen Systemen die Unordnung nur zunehmen (Entropiezunahme).

Tatsächlich ist die Erde aber kein geschlossenes System. Das ist der Trick: Unter Energiezufuhr (und die Sonne schiebt hier jeden Tag Unmengen Energie rein), ist Strukturbildung und Entropieabnahme eben sehr wohl möglich.

Eines der Beispiele, an denen man besonders deutlich sieht, dass der Kreationismus auf den naturwissenschaftlichen Laien zielt - beim Fachmann aber nur ein Kopfschütteln bewirkt.

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Es fehlen fossile Zwischenformen

Ich ziehe das hier vor, weil ich dann den fünften besser erklären kann.

Diesen Einwand hört man sehr oft, er ist aber schon im Ansatz falsch. Und zwar in mehrfacher Weise.

Erstens ist "die Zwischenform" ein kreationistischer Mythos. Die ET sagt Mosaikformen voraus, also Formen, in denen Merkmale verschiedener Stammbaumäste realisiert sind. Und solche Formen finden wir sehr wohl. Archeopteryx z.B. Der Kreationismus verweigert nun die Anerkennung dieser Formen, indem er laaaaange diskutiert, ob der Archeopteryx nun doch eher schon ein Vogel oder noch ein Dino ist. Das ist aber biologisch völlig wurscht. Er ist in jedem Falle eine Mosaikform.
Wo genau der Stammbaum verzweigt, das ist de facto Interpretationssache, nicht in Stein gemeiselt. Deswegen gibt es "die Zwischenform" in der Biologie gar nicht.

Ein zweiter Punkt ist sogar eine Vorhersage der ET: Fossilisation ist ein seltener Prozess. Entsprechend ist eine Vorhersage ein immer bruchstückhaftes Fossilienbild. Wir werden nie alle Formen finden, weil es zu wenige Fossilien gibt. Es ist also zu erwarten, dass wir Lücken in den Stammbäumen haben - und entsprechend auch nicht alle Mosaikformen kennen.

Was eine Theorie aber vorhersagt, das kann nicht dazu dienen, sie zu widerlegen.

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Die Evolutionstheorie ist unwissenschaftlich

Nein, ganz und gar nicht. Die ET ist eine der am besten bestätigsten Theorien der modernen Naturwissenschaften und hat einen festen Platz im interdisziplinären Theoriennetzwerk der Naturwissenschaften.

Um  zu erklären, wo der Einwand herkommt, muss man allerdings ein wenig ausholen.

Der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper legt als Forderung für die Wissenschaftlichkeit einer Aussage fest, dass sie falsifizierbare Aussagen machen muss. Nun hatte er selbst bei der ET seine Zweifel - und zwar genau wegen dem, was ich gerade erklärt habe: Durch fehlende Formen kann die ET nicht widerlegt werden. Aus dieser Zeit stammt ein Popper-Zitat, das hier immer wieder von Kreationisten aufgewärmt wird.

Biologen haben es dann Popper aber einmal genauer erklärt: Die ET macht sehr wohl falsifizierbare Aussagen. Zum Beispiel macht sie Aussagen über das Fossilienmuster (ältere Formen in äteren Gesteinen. Gorillaskelette im Kambrium - das wäre ein echtes Problem für die ET. ).

Die Geschichte ist hier http://www.gkpn.de/Vollmer_Atheismus-Metaphysik.pdf unter Punkt 7 nachzulesen. Ich zitiere: ""Popper selbst hat das schließlich auch eingesehen und hat seine These 1978 widerrufen: „Meine Meinung über die Prüfbarkeit und den logischen Status der Theorie der natürlichen Auslese habe ich geändert;und ich bin froh, Gelegenheit zu einem Widerruf zu haben.""

Im Text ist mit der Sichelzellenanämie auch ein weiteres Beispiel einer falsifizierbaren Vorhersage der ET gegeben.

So. Und jetzt hoffe ich, dass Du Dir die Zeit nimmst, Dich mit den Antworten zu beschäftigen...

Grüße

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Liebe Uteausmuenchen. Ich fürchte Text und Film könnten als Erklärung zu lang sein.

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@vonGizycki

das wäre sehr schade. Die paar Minuten sollte man sich nehmen.
Allerdings ist zu befürchten, daß beratungsresistente Missionare die selbe Frage wieder und wider stellen, in der Hoffnung, unwidersprochen ihren tumben Thesen wieder und wieder Raum zu verschaffen, und sachkundige Antworten durch schlichte Masse zu erdrücken.
Daher: großes Lob an uteausmünchen für die Zeit & Mühe, die sie opfert, um der sich ausbreitenden Dummheit ein bisschen entgegen zu wirken.

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Zu 1) Sagt wer? Wer eine solche Behauptung aufstellt, ist auch in der Beweispflicht. Wir kennen unzählige Beispiele von Komplexität, die sich komplett ohne eine intelligenten Urheber bildet. Das beginnt bei einer Galaxie und geht bis zu uns selbst.

Es hilft, sich mal mit dem Prinzip der kummulativen Selektion zu befassen.

zu 2) Das ist nun so eindeutig falsch, dass es kaum der Mühe wert ist, darauf einzugehen. Mal nur zwei Beispiele: Die Lebensdauer von Sonnen kann man anhand ihrer Bestandteile recht gut sowohl vorwärts wie auch rückwärts berechnen.

Am Verhältnis von Wasserstoff zu Helium kann man ihr Alter bestimmen. Fest steht auch, dass schwerere Elemente als Eisen nur in Vorgängen entstehen können, bei denen Sonnen kollabieren. Allein die Existenz von schwereren Elementen als Eisen ist Beleg, dass die Erde älter aus 6000 Jahre sein muss.

Wir können am Himmel nicht nur Sterne im Umkreis von 6000 Lichtjahren sehen, sondern viel weiter entfernt und damit eben auch älter. Wollte man das in Zweifel ziehen, hieße das, dass bei einer Schöpfung das Licht all dieser Objekte am gleich Punkt gestartet sein muss. Also wären die Photonen von weit entfernten Galaxien nicht von dort gekommen, sondern kurz vorm Eintreffen bei uns aus dem Nichts gestartet worden.

Das ist so absurd, dass niemand, der seinen Verstand beisammen hat, das als möglich annehmen kann.

Ach, weils so schön ist, noch einen. Kontinentaldrift. Wir können die Geschwindigkeit, mit der sich die Kontinentalplatten bewegen, heute sehr genau messen. Daran kann man errechnen, wie lange sie von A nach B unterwegs waren. Soll mal ein Kreationist versuchen, eine Erklärung für den immer noch wachsenden Himalaya zu finden, die ohne Kontineltaldrift auskommt.

Es gibt hunderte anderer Beispiele.

Zu 3) Richtig. Aber genau das behauptet ja der Schöpfungsbericht. Ein zufällig existierender Gott hat an einem zufälligen Zeitpunkt in der Ewigkeit ein ganzes Universum aus dem Nichts rausgehauen. Alles ist darin zufällig so, wie wir es vorfinden.

Die Wissenschaft bemüht den Zufall nicht. Hier gibt es Gesetze, Regeln, Kausalitäten. Da hat Zufall keine nenenswerte Rolle zu spielen. Warum Kreationisten diesen Unsinn immer wieder vortragen, ist mir ein Rätsel.  Das wäre so, also würde ich die Schöpfung ablehnen, weil Gott ein Hörgerät trägt.

Zu 4) Was soll man dazu sagen, ohne zu wissen, welcher Vorwurf hier konkret gemacht wird? Im Kern ist alles Physik. Evolution ist aber eine eigene Disziplin der Biologie. Welchen Widerspruch wollen die das ausgemacht haben?

Tatsächlich steht aber Schöpfung im Widerspruch zur Physik. Es kann nicht einfach ein ganzes Universum aus dem Nichts geschaffen werden.

Zu 5) Auch hier kann man nur antworten, wenn man die Vorwürfe kennt. Bzw., wie hier Wissenschaftlichkeit definiert wird. Millionen von Wissenschaftler haben diesen Widerspruch offensichlich nicht gefunden.

Was man allerdings feststellen kann, ist, dass Kreationismus unwissenschaftlich ist. Zum wissenschaftlichen Vorgehen gibt es eine ganze Reihe von Regeln. An diese halten sich Kreationisten niemals. Falsifikation kennen sie nicht. Sie sind nicht ergebnisoffen, sondern all ihr Bemühen besteht darin, eine von Anfang an feststehende These zu rechtfertigen. Nach wissenschaftlichen Kriterien scheitern sie daran aber regelmäßig.

Zu 6) Ja und? Die Natur ist ein Kreislaufsystem. Dass wir überhaupt Fossilien haben, ist nur das Sahnehäubchen. Der Evolutionstheorie sind sie hilfreich, aber sie ist nicht auf sie angewiesen.

Moderne molekulargenetische Verfahren und der Blick in die lebende Natur sind längst viel aussagefähiger als augebuddelte Knochen.

Außerdem liegt dieser Betrachtung ein grundsätzlich falsches Verständnis von Evolution zu Grunde. Genau genommen gibt es nämlich jede Menge Zwischenformen. Jedes lebende Individuum ist eine Zwischenform. Jede jemals gelebt habendes Individuum ist eine Zwischenform.

Es ist nicht so, dass die Evolution von Plateau zu Plateau springt. Alles was passiert, ist immer nur der allerkleinste Unterschied von einem Indivduum zu seinen direkten Nachkommen (Kindern). Jedes Individuum ist die Zwischenform zwischen seinen Eltern und seinen Kindern.

Jede evolutionäre Entwicklung zerfällt in dieses allerkleinste Raster.

Auch komlexe Organe wie Augen oder Herz, der Vogelflug und was auch immer, läßt sich in diesem Raster der allerkleinsten Schritte abbilden. Man muss sich nur die Mühe machen, sich die Fakten anzuschauen.

Das machen Kreationisten aber nicht. Die haben keine Ahnung von Evolution, wollen sie aber widerlegen. Das kann nur scheitern.

Wer die ET nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden. Und wer sich nicht damit befasst, wird sie nicht verstehen.

Die Evolution ist ein komplexes System, dass in seinen Prinzipien und Abläufen völlig ohne einen Eingriff eines wie auch immer gearteten intelligenten Manipulators schlüssig und immer wieder an der Natur überprüfbar belegt ist.

Wenn diese naiven Fragen die ganzen Geschütze der Kreationisten sind, dann muss man wohl eine ganze Reihe von Defiziten haben, um dem auf den Leim zu gehen.

Nur mal so zum Weiterdenken:

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

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Hey! Wie steht die katholische Kirche zu Kreationismus? Kennt ihr irgendwelche Seiten oder Quellen?

DANKE!

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Ich denke an einen Gott, doch die Religionen die zur Zeit vertreten werden, sind über die Jahre inhaltlich stark verändert worden, wenn sie sich überhaupt an den ,,echten,, Gott richten.

Was denkt Ihr darüber und was haltet Ihr von der Evolutionstheorie (Welche auch ziemlich abstrakt ist in meinen Augen) ?

PS: Ich bin Muslimisch aufgewachsen und vertrete diese Religion auch größtenteils.

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