Was ist diese Sog. 'Deutsche Einheit' von der Immer geredet wird?

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14 Antworten

Kann es eine deutsche Einheit geben, in der es für gleiche Arbeit in Ost und West unterschiedliche Löhne gibt?

Gehört es zu einer Einheit, dass für gleiche Versicherungsleistungen in Ost und West unterschiedliche Raten gezahlt werden müssen?

Gehört es sich für eine Einheit, dass in Ost und West unterschiedliche Harz4-Bezüge gezahlt werden?

Die Liste könnte man noch lange fortsetzen.

Die Politik trägt einen großen Anteil davon, dass die viel besagten Mauern in den Köpfen der Menschen nicht abgebaut werden.

LG Lazarius.

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Kommentar von Nenkrich
21.09.2016, 18:47

Hoffentlich wird das mal geändert... eine richtige Einheit wäre schon was schönes

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Kommentar von OlliBjoern
21.09.2016, 20:34

Ich sehe das Problem mit den verschiedenen Löhnen auch. Da gebe ich Ihnen recht.

Aber eine kleine Ergänzung:

Löhne werden jedoch entweder von den Tarifparteien (Arbeitgeberverbände + Gewerkschaften) oder in nicht-tariflich geregelten Branchen vom individuellen Arbeitnehmer + dem Unternehmer geregelt (so wie in meinem Falle zum Beispiel). Die Politik hat da nur peripher mit zu tun (etwa beim Mindestlohn). Viele Löhne haben somit nichts (oder nur wenig) mit der Politik zu tun.

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Kommentar von lesterb42
22.09.2016, 12:52

Was du da erzählst, hat mit Deutscher Einheit nichts zu tun. Dafür, dass die Kommunisten in der Zone über 50 Jahre alles um und dumm geritten haben, geht es den Bürgern dort heute sehr, sehr gut.

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Kommentar von Lazarius
22.09.2016, 18:23

Freut mich, wenn ich helfen konnte :-) Vielen Dank für das Sternchen LG Lazarius.

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Kommentar von Karl37
22.09.2016, 20:04

Gleiche Arbeit wird in Emden und in München ebenfalls unterschiedlich honoriert. Die Einheit bedeutet doch nicht den garantierten gleichen Lebensstandard.

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Kommentar von abibremer
02.10.2016, 14:54

auf "diese Geschichte"(gleiche Arbeit=gleiches Geld) warten Feministinnen schon etwa hundert Jahre immer noch vergeblich! Kleiner Tipp: Der "Harz" ist ein Mittelgebirge was Ost und West sogar während der dt. Teilung verband: Neben der HSB auf DDR-Seite, hatten beide Supermächte (USA+ UDSSR) ihre Abhörstationen dort.

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Hallo,

der Begriff der deutschen Einheit bezeichnet die deutsche Wiedervereinigung.

Nach 45 Jahren eines getrennten Deutschlands wurde Deutschland, bestehend aus der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, am 03.10.1990 wieder vereinigt. Deswegen feiern wir am 03. Oktober den Tag der deutschen Einheit.

In diesen Jahrzehnten, unter unterschiedlichsten Lebensbedingungen, ist ein Volk entzweit worden. Damit daraus auch wieder ein Volk wird, werden Generationen vergehen müssen. Die Anfänge sind gemacht. Das Ende ist jedoch noch in weiter Ferne.

Wenn von Ost und West gesprochen wird, muss zwischen einer politischen und einer geographischen Bedeutung unterschieden werden.

Der Osten Deutschlands wird immer im Osten liegen. Das ist nunmal geographisch so, aber mit der Angleichung des Ostens meint man wiederum die politische Bedeutung. Wobei die Begriffe manchmal verschwimmen und es doppelt gedeutet werden kann.

Das Ostdeutschland ein Naziproblem hat, damit ist die politische Bedeutung, also das ehemalige Hoheitsgebiet der DDR gemeint. Wenn man Statistiken bemüht ist es unschwer erkennbar, dass es ein großes Naziproblem.

Das dies so ist, ist begründet in der 45 jährigen Trennung. Die ostdeutsche Mentalität ist eine andere als die im "Westen". Dadurch können auch rechtspopulistische Parteien wie die AFD viel stärker punkten. Es ist das Spiel mit der Angst der Menschen.

Gruß, RayAnderson  😏

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Deutsche Einheit haben wir am 3. Oktober bereits seit 26 Jahren. Nach soviel Jahren Trennung zuvor, ist es erklärlich, daß immer noch verschiedene Ansichten existieren, da ja die Erziehung in Ostdeutschland vollkommen anders war, als im westlichen Deutschland. Trotzdem haben die Menschen es geschafft, die schrecklichen Grenzen der Trennung zu überwinden, und die Deutsche Einheit zu erreichen. Es wird aber erst passieren, wenn die Nachfolgegeneration, also die nach der Wende geborenen Kinder, Deutschland als Ganzes von Beginn an so sehen.

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"Deutsche Einheit" ist prinzipiell NUR zu "Bismarcks Zeiten" mal gewesen: Wie ich HIER (bei GF) schon öfter schrieb, sehe ICH so etwas wie eine "Wieder"vereinigung NICHT, WEIL SICH "WIEDER" NUR vereinigen lässt, was SCHON FRÜHER MAL EINE Einheit WAR. Das trifft aber für die DDR und die "BRD" GAR NICHT ZU, weil das ja ZWEI völlig NEUE Staaten von "Gnaden" ihrer jeweiligen Besatzungsmächte waren.

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Damit ist die Wiedervereinigung gemeint. Die ehm. DDR mit der BRD. Diese Wiedervereinigung fand am 03. 10.1990 statt. Deshalb ist der 3 Oktober als Nationalfeiertag festgelegt worden. Ostdeutschland wird immer Ostdeutschland bleiben, weil es geographisch im Osten liegt.

Was die politische Ausrichtung angeht, so beruht diese eben auf das in der ehem. DDR angewandte System. Dort herrschte eine Diktatur. Wer in der DDR aufgewachsen ist, kannte eben nur dieses System. Manche trauen diesem System noch nach, andere sind froh darüber, sich jetzt frei bewegen zu können, reisen wohin man möchte usw.

Es wird allerdings noch eine zeitlang dauern, bis die letzten Seilschaften der Vergangenheit angehören. Wahrscheinlich erst dann, wenn eine neue Generation kommt.

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Die Gesetze gelten für beide Teile Deutschlands. Der Staatsaufbau unterscheidet sich nicht voneinander.

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Kommentar von Nenkrich
21.09.2016, 18:48

Das und die Währung sind aber auch die größten der Vielen Gemeinsamkeiten...

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Mit Ostdeutschland werden heutzutage weiterhin die neuen bundesländer bezeichnet. Aber eher in einem geographischen sinne.

Dennoch ist diese weiterhin etwas verschieden vom restlichen deutschland. Aber dennoch sind wir eins.

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Kommentar von Lazarius
21.09.2016, 18:26

Neue Bundesländer! So viele Jahre nach der „Einheit“?

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Die Deutsche Einheit ist keine Legende, aber die lange Trennung hat Spuren hinterlassen.
Beide Gesellschaften haben sich über die vielen Jahre etwas in andere Richtungen entwickelt, in anderen Verhältnissen gelebt und eben auch in einer unterschiedlichen Ideologie.
Heute ist Deutschland offiziell EIN Land, aber solange die ehemaligen Ost/West Generationen in ihrer Heimat leben, gibt es eben Unterschiede in den Politischen Meinungen.
Daher macht es durchaus Sinn Ost und Westdeutschland manchmal getrennt zu vergleichen.
Es gibt ja auch teilweise deutliche Unterschiede in Umfragen.

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Die MENSCHEN aus Mitteldeutschland und aus dem Westen haben sich sofort verstanden. Es war eine Vereinigungsfreude da, die die Politik
nur mühsam dämpfen konnte.

Natürlich gab es genügend einzelne, die den Mitteldeutschen so manchen Schrott überteuert angedreht haben. Aber das waren kleinere Reibungsverluste.

Die GROSSEN SAUEREIEN spielten sich  als Raubzug der Konzerne unter Mithilfe der Politik ab.
Die Betriebe in der DDR hatten im Zuge der Planwirtschaft ihnen
zustehende staatliche Gelder formal als "Kredite" der DDR-Staatsbanken
zugeteilt bekommen. Nach der Wende kauften die internationalen Banken
des "Westens" die DDR-Banken billigst ein und stellten die Scheinkredite
der DDR an ihre Staatsunternehmen als nunmehr ECHTE KREDITE plötzlich fällig, zahlbar unter West-Zinsen: Damit, durch diesen Buchungstrick, waren plötzlich alle DDR-Betriebe pleite und "nichts mehr wert". Dadurch erst wurden die neuen Länder arm, vorher ging es ihnen knapp, aber ausreichend. Den Verlust hatten die Mitteldeutschen zu tragen, aber auch das Volk der wiedervereinigten BRD, weil nun ie Produktivität der neuen Länder einbrach.

Natürlich konnte keiner dieser Betriebe die formal als "Kredit" ausbezahlten zustehenden Gelder nun an die Banken des "Westens" (Hochfinanz) zurückzahlen. Die Betriebe wurden für einen Nominalbetrag (oft 1 Mark) verkauft, der Erwerber erhielt noch Steuergeschenke und massive "Anschubfinanzierung". Die Auflagen, Arbeitsplätze zu erhalten, wurden ignoriert, plötzlich lebte die DDR-Bevölkerung großteils von Alg. (auf Kosten der nun wiedervereinigten BRD).

Die Banken des "Westens" erhielten die ausfallenden
"Kredite" vom Steuerzahler der Wiedervereinigten BRD zurück, da flossen
Hunderte  Milliarden.

Auf diese Weise kostete die "Abwicklung der DDR-Staatsbetriebe" den Steuerzahler noch Geld, viel Geld, Hunderte von Milliarden, anstatt daß die Treuhand aus dem Verkauf einen Gewinn von Hunderten von Milliarden zugunsten des Steuerzahlers der Wiedervereinigrten BRD gemacht hätte.

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Kommentar von Nenkrich
03.10.2016, 06:03

Krass... Danke :)

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Du hast wohl das Jahrr 1989 verschlafen?

40 Jahre Mistregierung in der DDR müssen wohl zwangsläufig zu Problemen führen.

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Ich verstehe schon was du meinst, aber manchmal ist Ostdeutschland nur eine Richtungsangabe. Genauso auch wie Süddeutschland, Nord- und Westdeutschland.

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im Osten Deutschlands ist nun mal das Nazi Problem größer als in Norddeutschland oder in Süddeutschland oder in Westdeutschland. Also eine regionale Angelegenheit.

Die deutsche Einheit bezieht sich auf die Wiedervereinigung 1989

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Kommentar von Lazarius
21.09.2016, 18:58

So, so. Woher kam doch gleich Tatjana Festerling?

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1945 haben die Siegermächte Deutschland in viele Bruchstücke zerlegt; riesige deutsch besiedelte Gebiete wurden rechtswidrig von Nachbarstaaten annektiert, 20 Millionen Deutsche (aus Ostdeutschland und den deutsch besiedelten Sprachgebieten in Osteuropa) wurden ihrer gesamten Habe beraubt und von Hof und Haus und Wohnung vertrieben. Millionen davon wurden totgeschlagen oder zur Zwangsarbeit verschleppt.

Die zentralen deutschen Siedlungsgebiete wurden durch eine alliierte Militärdiktatur ("Kontrollrat") beherrscht, die viele absurd rechtswidrige Maßnahmen erzwang (Bücherverbrennung, Zerstörung von Fabriken, rechtswidrige Tötung von Millionen Kriegsgefangenen, Raub von deutschem Eigentum in Milliardenumfang, inszenierte Hungerkatastrophe).

Schließlich wurden aus den durch die Militärdiktatur beherrschten Gebieten zwei Verwaltungseinheiten geschaffen: die BRD (Westdeutschland) und die DDR (Mitteldeutschland).

1953 und 1989 revoltierten die Mitteldeutschen friedlich gegen ihre Herren. Dies führte 1990 dazu, daß die DDR der BRD einverleibt wurde. Dabei wurden die Mitteldeutschen von den internationalen Konzernen (u.a. Banken) des "Westens" um einen Gutteil ihres Staatseigentums betrogen.

Die lange Trennung und die miese Behandlung der Mitteldeutschen hat zu einer merklichen Abkühlung der Gefühle der Mitteldeutschen gegenüber dem Westen geführt. Es ist zu hoffen, daß die Begleitumstände der "Wiedervereinigung" den Westdeutschen zu Bewußtsein kommen und daß die Mitteldeutschen über ihre Verluste hinwegkommen.

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Kommentar von Nenkrich
22.09.2016, 17:39

Der Letzte Absatz der Antwort war genau das was ich wissen wollte. 👍🏻👍🏻👍🏻

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Kommentar von Karl37
22.09.2016, 20:16

Glaubst du den Blödsinn auch selbst?

Die ehemalige DDR wurde nicht einverleibt, sondern per Volkskammerbeschluss aufgelöst, anschließend sind die neugegründeten Länder MekVP, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen dem Geltungsbereich des GG beigetreten.

Auch wurden die Bewohner der neuen Bundesländer nicht um Staatseigentum betrogen, da einmal fast keines da war, sondern das Vorhandene ging in den Besitz der einzelnen Länder über.

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Kommentar von abibremer
02.10.2016, 14:43

Die "miese Behandlung" bestand in 100.-DM "Begrüßungsgeld" was JEDER ddr-Bürger bei seiner Ankunft in der BRD bekam: Als die "Mauer fiel", mußte der BGS per Hubschrauber Geld von Frankfurt (Bundesbank) nach Helmstedt fliegen, weil SO VIEL "Kohle" für die heranströmenden "Ossis" in Niedersachsen nicht greifbar war. NATÜRLICH haben sich die raffgierigen Wessis an Allem, was noch Gewinn im Osten versprach, ABSOLUT UNGERECHTFERTIGT bereichert. Der ehemalige DDrist war natürlich (noch) nicht in der Lage, den Wert westdeutscher Schrottautos, von Versicherungen, Verträgen und Sonstigem auch nur halbwegs realistisch einzuschätzen. Da hat sich so manches West-A.Loch die Taschen so richtig vollgestopft. "Früher" nannte man solche Leute "Kriegsgewinnler".

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Sind ja auch die östlichen Bundesländer die das regeln müssen. Aber natürlich ist es das Problem von ganz Deutschland.

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Kommentar von Nenkrich
21.09.2016, 17:03

Das klingt aber immer so das der Osten der einzige is bei dem Nazis sind...

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