Was ist die umweltfreundlichere Heizmethode in einem Einfamilienhaus- Kamin oder Bodenheizung?

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4 Antworten

Ichsag mal so: Eine Brennwertheizungsanlage mit Brennwertkessel hat einen seh rhohen Wirkungsgrad den ein Kaminofen nie erreicht. Dem steht gegenüber dass man in letzterem natürlich nachwachsende Brennstoffe verheizt. Dabei entsteht aber nicht nur CO2 sondern auch andere Luftschadstoffe. Die im Moment mit Abstand beste Lösung, auch für die Umwelt ist eine Abfallholzvergaserheizanlage (Kein Pelletkessel!), die problemlos an das bestehnede Zentrahheizungsnetz angeschlossen werden kann. Diese wird mit soweiso anfallendem Abfallholz betrieben wie es etwa beim Hächseln von Schnittholz entsteht und verfügt über eine Abgasnachverbrennung für schadstoffarmen Betrieb. Außerdem ist sie genauso automatisiert wie eine konventionelle Heizung, man muss nur hin und wieder Hackschnitzel eintrichtern.

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Kommentar von Tri2016
28.10.2016, 12:47

Eine Abfallholzvergaserheizanlage haben wir nicht. Das Co² etc. entsteht, war klar. Gas zum Heizen ist aber auch umweltschädigend. Was ist denn jetzt besser?^^

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Kamine sind -auch wenn wir selbst fast ganzjährig damit heizen (wir haben eine Heizung, aber wir können den Gasanbieter nicht wechseln und wollen keinen Stromkonzern unterstützen, welcher Kohlekraftwerke bauen lässt und den ältesten Wald deutschlands bald auf dem gewissen haben wird und Anteile an Uranminen hat.) - nicht umweltfreundlich. In manchen Städten kannst du an klaren Wintertagen fast nicht mehr atmen, weil so viele Leute Kamine anschmeißen.

Ob Gasheizungen umweltfreundlich sind, wage ich auch zu bezweifeln. Deshalb würde ich es anders formulieren: Was ist die weniger große Umweltbelastung?

Ich bin der Meinung, dass das nicht so einfach ist, weil bei Gas nie so richtig klar ist unter welchen Bedingungen es gewonnen wird. 

Bei einem Kamin... ist oft auch unklar wo das Holz herkommt (bei uns nicht, aber ich bezweifle, dass andere leute so ein engagement darein stecken).

Bei Holz ist das relativ klar. Ich würde kurzfristig gedacht an die Fußbodenheizung denken.

Bei Kaminen denke ich immer an die Verwüstung amerikas durch indigene und Siedler*innen. -weil sie die ganzen Wälder verbrannt und verbaut haben.

Bei Gas denke ich an verbrennendes Gas an raffinerien. Eigentlich ist doch gut es zu nutzen, auf der anderen seite eben nicht...

was gut ist, ist generell wenig heizen zu müssen (dicke klamotten, gute wärmedämmung bspw fensterdichtungen in ordnung halten, ggf wenigstens von innen styropor vor die wände ziehen (reicht zwar nicht, aber besser als nix), decken unter die decke (ohne scheiß, das hilft wirklich), nur stoß lüften ansonsten nicht unnötig türen aufstehen lassen, sich für einen aufenthaltsraum entscheiden der geheizt wird etc

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Deine Überlegung ist korrekt. Ein Kamin wird mit nachwachsenden Brennstoffen befeuert, die CO2-Bilanz ist ausgeglichen.

 

Allerdings kann man mit angespitzter Korinthe deine Schlussfolgerungen auf den Kopf stellen.

Die Fußbodenheizung ist nur ein Verbraucher. Wichtig für die Wärmeerzeugung ist der Kessel und die Befeuerungsart. Eine FBH kann ja z.B. auch über eine Pellet-Anlage oder sogar Scheitverbrennungsanlage betrieben werden.

Und den Kamin ich auch mit Steinkohle befeuern.

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Kommentar von Tri2016
28.10.2016, 12:40

Wir benutzen nur Holz für den Kamin und haben, glaube ich, weder eine Pellet-Anlage noch eine Scheitverbrennungsanlage (was auch immer das ist^^)

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Der "Sinn" bzw. Zielstellung der Fragestellung ist leider absolut nicht erkennbar!

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