Was ist die "Pioniervegetation"?

5 Antworten

Pflanzen, die sich als erste an bisher unbesiedelten Standorten (Felsabbrüche, Lavafelder, Abbraumhalden etc.) ansiedeln, bilden die Pioniervegetation. Es gibt einige Pflanzen, die sich auf solche Standorte spezialisiert haben (Flechten, Algen, Moose, Birken u.v.a.). Man nennt sie Pionierpflanzen.

Das sind Moose, Flechten, Pilze und andere Pflanzen, die auf kargen, nährstoffarmen Boden wachsen können. Man nennt sie Pioniervegetation, weil es die erste Vegetation nach Vulkanausbrüchen oder anderen Naturkatastrophen ist, die in den betroffenen Gebieten wieder wächst.

auf rohboden (z.b. angeschütteter lehm oder kies) zuerst schnell aufwachsende pflanzen. diese pflanzen sind in der regel konkurrenzschwach und gehen in der folgevegetation unter. sie leben sozusagen von der schnellen vermehrung auf neuen flächen (in der natur z.b. abbruchkanten).

Es gibt eine sogenannte Sukzessionsreihe, d.h. der Beginn von Vegetation auf einem vorher unbesiedelten Rohboden (z.B. nach einem Vulkanausbruch oder auf abgeholztem ehemaligen Waldboden) Der Standort ist sehr lichtreich und nährstoffarm, hier sind niedere Pionierpflanzen die ersten, die sich diesen Standort erobern. Sie machen also den Weg frei für andere Pflanzen, da sie absterben und dem Boden so Nährstoffe zuführen. Mit der Zeit werden sie verdrängt von höher wachsenden Pflanzen bis hin zum Wald. Er ist das Endstadium einer Sukzessionsreihe.

Pioniervegetation erobert als erstes Vegetationslose Gebiete, z.B. auf erkalteter Lava. Das sind meistens Flechten, Moose etc.

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