Was ist die neurologien Abteilung im Krankenhaus Wer liegt da und was hat man da?

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6 Antworten

Hallo,hier ein Auszug aus Wikipedia :


"Die Neurologie (griechisch νεῦρον neuron „Nerv“ und lat. -logie die ,,Lehre" ) ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Die Grenze zur Psychiatrie ist teilweise fließend. In Deutschland ist die Neurologie als ein Teilgebiet aus der Inneren Medizin hervorgegangen. Die Organsysteme, die in der Neurologie Berücksichtigung finden, sind das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark, seine Umgebungsstrukturen und blutversorgende Gefäße sowie das periphere Nervensystem einschließlich dessen Verbindungsstrukturen mit den Muskeln sowie die Muskulatur."


hier ein Beitrag der Universitätsklinik Bonn zu neurologischen Erkrankungen :


"Was ist Neurologie?Neurologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur beschäftigt. Zum Nervensystem gehören das Gehirn, das Rückenmark und die peripheren Nerven.Was für neurologische Erkrankungen gibt es? Neurologische Erkrankungen lassen sich in folgende Gruppen einteilen:Kopfschmerz-Erkrankungen: Kopfschmerzen können Symptom einer ernsten Hirnerkrankung, z.B. eines Hirntumors sein. In den meisten Fällen findet sich aber keine Ursache von Kopfschmerzen, so dass man von primären Kopfschmerz-Erkrankungen spricht. Die häufigsten Kopfschmerz-Erkrankungen sind Migräne und Spannungskopfschmerz.Gefäßerkrankungen des Gehirns: Mehr als jedes andere Körperorgan ist das Gehirn auf eine ungestörte Sauerstoff- und Blutversorgung angewiesen. Durchblutungsstörungen des Gehirns können zu Hirninfarkten (Schlaganfällen) mit Halbseitenlähmungen und Sprachstörungen führen. Eine ähnliche Symptomatik kann auch durch Hirnblutungen hervorgerufen werden. Die Risikofaktoren, die zu einer Schädigung der hirnversorgenden Blutgefäße und damit langfristig zu Schlaganfällen führen, sind die gleichen, die auch zum Herzinfarkt führen: Bluthochdruck, Rauchen, Zuckerkrankheit, erhöhter Blutfettgehalt und Bewegungsmangel.Infektionserkrankungen des Nervensystems: Das Gehirn kann wie andere Organe von Erregern, Bakterien oder Viren, befallen werden. Wenn die Hirnhäute betroffen sind, spricht man von einer Meningitis. Ist das Gehirn direkt betroffen, liegt eine Enzephalitis vor.Multiple Sklerose: Multiple Sklerose ist eine chronische Entzündungskrankheit des Gehirns und Rückenmarks, die nicht durch Erreger bedingt, sondern Folge einer Fehlregulation des Immunsystems ist. In den meisten Fällen manifestiert sich Multiple Sklerose mit wiederholten Krankheitsschüben, die zu wechselnden und unterschiedlichen Symptomen (Sehstörungen, Lähmungen, Sensibilitätsstörungen) führen (schubförmige Multiple Sklerose). Nach längerem Krankheitsverlauf kann die Multiple Sklerose in ein chronisches Stadium mit bleibender, allmählich zunehmender Behinderung übergehen (sekundär chronisch-progrediente Multiple Sklerose).Hirntumore: Im Gehirn und Rückenmark können sich wie in anderen Organen Tumore bilden. Häufige Hirntumore sind Gliome, die aus den Bindegewebszellen des Gehirns entstehen, Meningeome, die von den Hirnhäuten ausgehen, und Lymphome, die aus lymphatischem Gewebe entstehen. Im Gehirn können sich außerdem Metastasen von anderen bösartigen Tumoren absiedeln.Neurodegenerative Erkrankungen: Als neurodegenerative Erkrankungen werden chronische Hirnerkrankungen bezeichnet, bei denen es, ohne dass Durchblutungsstörungen oder Entzündungen vorliegen, zu einer fortschreitenden Störung bestimmter Hirnfunktionen kommt. Ein Teil dieser Erkrankungen ist erblich, bei den meisten ist keine Ursache fassbar. Die häufigste und wichtigste neurodegenerative Erkrankung ist die Alzheimer-Krankheit, die vor allem die Hirnrinde betrifft und zu einem fortschreitenden Verlust des Gedächtnis und anderer geistiger Fähigkeiten führt. Bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen stehen Bewegungsstörungen im Vordergrund. Bei der Parkinson-Krankheit kommt es zu einer Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit und Zittern. Typisches Zeichen der Ataxien oder degenerativen Kleinhirnerkrankungen sind Gangunsicherheit und Koordinationsstörungen.Erkrankungen des peripheren Nervensystems: Durch Verletzung oder mechanischen Druck kann es zur Schädigung einzelner peripherer Nerven kommen. Beispiele sind das Karpaltunnelsyndrom und das Sulcus ulnaris-Syndrom. Erkrankungen, bei denen periphere Nerven diffus erkrankt sind, werden als Polyneuropathien bezeichnet. Polyneuropathien machen sich durch oft an den Füßen beginnendes Taubheitsgefühl, Schmerzen und Lähmungen bemerkbar. Die Ursachen von Polyneuropathien sind vielfältig. Am häufigsten sind sie durch Zuckerkrankheit oder Alkoholmissbrauch verursacht.Muskelerkrankungen: Bei sehr vielen neurologischen Erkrankungen kommt es zu Muskelschwäche und Muskelschwund. Die Ursachen dafür können im Gehirn, Rückenmark und peripheren Nervensystem liegen. Bei den eigentlichen Muskelerkrankungen liegt dagegen die Ursache direkt im Muskel. Viele Muskelkrankheiten sind erblich. Es gibt aber auch erworbenen Muskelerkrankungen, z.B. Muskelentzündungen (Myositis). Bei der Myasthenie kommt es als Folge einer entzündlichen Schädigung der Übertragungsstellen zwischen Nerv und Muskel (neuromuskuläre Endplatte) zu einer belastungsabhängigen Muskelschwäche."

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Hallo!

In einer neurologischen Abteilung werden organische Erkrankungen des zentralen Nervensystems behandelt. Das Spektrum der Erkrankungen und Behandlungen ist sehr breit.

Die häufigsten neurologischen Erkrankungen sind Schlaganfälle, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumata, Parkinson, Multiple Sklerose, Meningitis, Epilepsie aber auch Kopfschmerzen, Migräne oder Schlafstörungen gehören zum Behandlungsbereich der Neurologen.

VG

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google Neurologie, dann weißt Du es

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Neurologie ist glaube ich alles ums Gehirn

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Gehirn und Nervensystem

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