Was ist die Moral von der Kurzgeschichte "der milchmann" von Peter Bichsel?

2 Antworten

Ich habe mir die Geschichte jetzt mal durchgelesen.

Die Geschichte spielt ja vor mehreren Jahrzehnten - aber dennoch hat sie eigentlich etwas ganz Aktuelles. Es kommt nachts der Milchmann und sowohl die Kundin als auch er glauben, sich zu kennen. Aber man spricht eben nicht miteinander, sondern eher "übereinander" und passt sich einander an. 

Das Gleiche mit diesen "Beziehungen" untereinander, wo man glaubt, sich zu kennen, haben wir heutzutage doch immer mehr - und genau diese Brücke würde ich in meiner Präsentation schlagen. 

Beispiel "Freunde bei Facebook" - wieviele kennt man denn wirklich? Die meisten sind virtuelle "Freunde" und man kennt sich nicht wirklich, sondern nur von kurzen schriftlichen Eindrücken. Beispiel "Onlinebanking" - kennt einen der eigene Sachbearbeiter (der z. B. auch mal über einen Kredit entscheidet) bei der Bank eigentlich wirklich oder nur anhand von Zahlen auf dem Konto. Auch hier kennt man sich nicht wirklich. Und das kann man auf tausend Beispiele übertragen - Postboten, Zeitungsausträger usw..... 

Es ist leider schon immer so gewesen, dass man lieber übereinander, als miteinander spricht.

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Da war ich leider schon, aber die weiß halt alles was im Internet steht... (junge Lehrerin) Ich brauche es so das es ernst gemeint ist, aber danke

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Aber letztendlich ist dies nun einmal die Moral der Geschichte (vorausgesetzt ist natürlich, dass die Verfasserin des Artikels nicht gänzlich am Thema vorbeigeglitten ist), welche sich zumindest im Grundgedanken von Schüler zu Schüler nicht ändern wird. Also würde ich es einfach etwas umformulieren, sodass es nicht der gleiche Wortlaut ist. Somit hast du die Deutung der Kurzgeschichte auf dem Papier und deine Lehrerin ist zufrieden, dass das Thema erfasst wurde :)

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Warum ist ''Die Tochter'' geschriben von peter bichsel ein Kurzgeschichte?

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San Salvador Kurzgeschichte (Interpretation) ist das ok

„San Salvador“ von Peter Bichsel

In der Kurzgeschichte „San Salvador“ von Peter Bichsel, erschienen im Jahr 1993 geht es um den Protagonisten Paul, der mit dem Gedanken spielt seine Frau Hildegard und seine Kinder zu verlassen, zögert jedoch bzw. traut sich nicht. Seiner Frau Hildegard, die gerade beim Kirchenchor ist, will er einen Abschiedsbrief schreiben. Mit seinem neu gekauften Füllerfederhalter versucht er mehrmals einen passenden Brief zu verfassen. Allerdings hört er nach jedem fertigen Exemplar auf, zerreißt dieses und beginnt von neuem. Nebenbei lenkt er durch Umschauen, Lesen der Gebrauchsanweisung und Nachfüllen der Feder von seinem Vorhaben ab. Als seine Frau nach Hause kommt, fragt diese nur ob die Kinder schon schlafen würden

„San Salvador“ von Peter Bichsel beginnt, wie beispielhaft für eine Kurzgeschichte, mitten in der Handlung. Sie ist in einer einfachen, sachlichen Sprache verfasst, ohne jedoch banal zu wirken.

Zu Beginn der Handlung entsteht der Eindruck, Paul sei dabei, einen sorgfältig geplanten und gut vorbereiteten Beschluss in die Tat umzusetzen. Mit den Sätzen „Mir ist es hier zu kalt“ und „ich gehe nach Südamerika“ bringt Paul zum Ausdruck, dass er mit seiner derzeitigen Lebenssituation unzufrieden ist. Setzt man den Titel „San Salvador“, ein Staat in Mittelamerika, und den Satz: „Ich gehe nach Südamerika“ in Beziehung, wird jedoch schnell angesichts der geographischen Differenz klar, dass es sich um einen diffusen Beschluss handeln muss, der wohl eher von seiner Sehnsucht nach Veränderung genährt wird als von dem tatsächlichen Plan auszuwandern. Pauls mangelnde Antriebskraft zeigt sich auch in seiner bewussten Verzögerungshaltung. So liest er die Kinoinserate, beschäftigt sich dann mit allerhand Nebensächlichkeiten wie dem Entleeren und Wiederbefüllen seines Füllfederhalters, um dann festzustellen, dass es nun für die Kinovorstellung zu spät ist.

Spätestens mit dem Satz „Er wartete auf Hildegard“ wird klar, dass er seine Situation nicht ändern wird, was ihn jedoch nicht von dem Gedankenspiel: „was wäre, wenn“ abhält. An den Handlungen, die ihm in den Sinn kommen, lässt sich gut ablesen, welch ein eintöniges, vom Alltag vorherbestimmtes Leben Paul führt, dessen Abende sich wohl zu einem nicht unerheblichen Teil im „Löwen“ abspielen. Der Ruhetag des Löwen scheint wohl auch der Grund für sein heutiges Daheimbleiben zu sein.

Der Text in den Zeilen 35-39 zeigt, wie eingefahren, ja routiniert die Beziehung zwischen Paul und seiner Frau ist. Er kennt sie bis in die kleinste Bewegung, was mit dem Schlusssatz: „Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht“ trefflich bestätigt wird. Davor wird jedoch noch einmal deutlich, wie einsam Paul eigentlich ist. So weiß er nicht einmal, wem er eigentlich einen Brief schreiben könnte.

Die Kurzgeschichte endet wie sie angefangen hat, abrupt. Doch werden wir von ihr nicht entlassen, sie gibt uns vielmehr Fragen mit, für die sie keine Lösung parat hat: Hat Paul resigniert?

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Hey schreibe morgen eine Vergleichsarbeit und es geht um Inhaltsangaben.achso und bevor wir eine Inhaltsangabe schreiben müssen wir den Text gliedern.Habt ihr welche tipps oder was muss ich beachten?

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Kritische Bewertung meiner Interpretation von San Salvador von Peter Bichsel

Hallo, Ich muss in den kommenden Tagen eine Deutschklausur(10Klasse Gymnasium) schreiben zum Thema Kurzgeschichte.Leider hat unser Lahrer uns nichts erklärt außer Gattungseigenheiten-Und in welcher formalen Form er die Klausur haben will,die Total bescheuert ist,da man Einzelpunkte/Fragen hat aber eigentlich doch einen Zsammenhängenden Text schreiben muss.Er will eine Gliederung mit Einzelpunkten.Zumal sich viele Unterpunkte eigentlich miteinander zu tun haben.Na ja.Deswegen bitte ich euch meine folgende Probeklausur kritisch anzuschauen und mir ein paar Tipps zur verbesserung gebt.

Danke schonmal im Vorraus!

                               -Analyse und Interpretation von ,,San Salvador´´-

In der folgenden Klausur wird die Kurzgeschichte ,,San Salvador´´ analysiert und Interpretiert. Dazu wird auf den sprachlichen und inhaltlichen Teil der Erzählung Eingegangen.

-Gliederung- 1.Überblicksabschnitt 2.Inhaltsangabe 3-Bearbeitung der Aufgaben 3.1Merkmale der Kurzgeschichte 3.2Erzählperspektive 3.3Aufbau und formale Gestalt des Textes 3.4Hintergrund Informationen 3.5Interpretation 4.Zusammenfassung und Schlussbemerkung

1.Peter Bichsels Kurzgeschichte ,,San Salvador´´ von 1964 erzählt von Paul, der mit dem Gedanken spielt seine Frau zu verlassen, weil er sich von ihr alleingelassen fühlt ,weswegen er übt einen Abschiedsbrief zu schreiben und sich die Zeit zu vertreiben. 2.Die Hauptperson Paul probiert abends seine neue Füllfeder aus. Seine Frau ist beim Kirchenchor. Folgend schreibt er einen Abschiedsbrief. ,,Mir ist es hier zu kalt-Ich gehe nach Südamerika´´ und setzte daraufhin seinen Namen darunter und wuselt herum. Dann stellt er sich vor, wie seine Frau Hildegard auf den Abschiedsbrief reagieren würde. Dann verdräng er kurz wider den Gedanken an seine Frau durch sinnlose aktivitäten. Doch kurze Zeit später muss er doch wieder an sie denken. Als sie endlich ankommt fragt sie, ob die Kinder schlafen. 3. 3.1 San Salvador ist eine typische Kurzgeschichte, da die Erzählung nur 53Zeilenlang ist, unmittelbar anfängt und ein offenes Ende hat, da man z.B nicht erfährt ob die Frau den Brief noch findet. Darüber hinaus beinhaltet die Erzählung Metaphern. Z.B: Mir ist es hier zu kalt(Z.6-7).Außerdem sind Eheprobleme eine Alltägliche Problematik. Desweitern ist die Erzählung Mehrdeutung, also lässt mehrere Interpretationen zu. Desweitern ist sie neutral geschrieben, weder sarkastisch noch ironisch. 3.2Es ist eine er/sie Erzählung mit einem personalen Erzähler in Sicht von Paul, da keine Wertenden Kommentare abgegeben werden und nur seine Gedanken gezeigt werden.

3.3Der Text hat keine Einleitung und Schluss, sondern man erfährt erst nach und nach worum es hier eigentlich geht. Die Erzählung enthält eine Spannungskurve, dessen Höhepunkt die widerkehr von Hildegard ist. Man ist immer mehr gespannt wie Hildegard auftritt. Die Zeilenabbrüche sollen Zeitsprünge zeigen, obwohl diese hier sehr kurz sind.

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Welche Kurzgeschichten kommen oft bei Arbeiten vor Klasse 8?

ich schreibe morgen eine Arbeit in deutsch wo wir eine Inhaltsangabe zu einer Kurzgeschichte schreiben müssen. Weiß jemand welche da häufig genommen werden ? (8.Klasse) Wir hatten bisher folgende Kurzgeschichten im Unterricht(übrigens gehe ich auf ein Gymnasium) : Das Brot von Wolfgang Borchert, Caroline über wiesen laufend von Irmela Brender, San Salvador von Peter Bichsel, ein netter Kerl von Gabriele Wohmann und Die Probe von Herbert Malecha. Bitte so schnell wie möglich danke im vorraus !♥

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