Was ist die einzig wahre Religion?

31 Antworten

Ursprünglich gab es nur EINEN wahren Glauben.

Ein religiöser Mensch geht davon aus, dass es einen Schöpfer gibt, der die ersten Menschen erschuf und ihnen Regeln mit auf den Weg gab.

Davon berichtet die Bibel. Sie berichtet aber auch, dass die ersten Menschen sich von ihrem Schöpfer ab- und sich seinem Widersacher Satan zuwandten. 

Der Schöpfer gab sich in 2. Mose 3:15 selbst den Namen JAHWE:

„Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: JAHWE, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.“ (EB).

In diesem Moment — als sich die Menschen von JAHWE abwandten — schufen sie falsche Religion. Die verbreitete sich über die ganze Welt. Ursächlich für diese weltweite Verbreitung der falschen Religion war auch die in der Bibel beschriebene von JAHWE verursachte Sprachverwirrung in Babel / Babylon.

Die Menschen nahmen ihre rebellischen Ansichten gegen den wahren Gott JAHWE — also ihre falsche Religion — mit in alle Welt.

Trotzdem gab es zu allen Zeiten auf der Erde Menschen, die den Gott der Bibel — JAHWE — anbeteten. Erst waren es die Hebräer (Juden). Als die schliesslich den Sohn Gottes als Retter ablehnten, schuf Christus im Auftrag Gottes etwas Neues — das Christentum. Hier betete man wieder JAHWE an und akzeptierte Jesus als den von seinem Vater JAHWE eingesetzten König.

Interessant ist, dass man damals die Urkirche des Christus als Sekte bezeichnete:

“Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, der unter allen Juden auf der ganzen bewohnten Erde Aufstände erregt, und als einen Vorkämpfer der Sekte der Nazarẹner,“ (Apg. 24:5)

Trotzdem verkörperte die von Christus gegründete Religion die wahre Religion. Lass Dich also nicht beeindrucken von dem Begriff „Sekte“.

Dann kam es wieder zu Abspaltungen vom wahren Glauben — genau, wie Christus es voraussagte:

“Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mat. 7:15, 16)

Eine Abspaltung von der Urkirche wurde im 4. Jh. vom römischen Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben — die römisch-katholische Kirche. Sie hatte wenig mit der Bibel gemeinsam und verbreitete mit Irrlehren (Hölle, ...) eine Schreckensherrschaft.

Im 6. Jh. kam der Koran dazu.

Dann kam es zur Reformation. Aber auch sie brachte nur eine weitere Zersplitterung der Christen in unzählige Sekten.

Trotzdem beten zu allen Zeiten Menschen weiterhin zu dem wahren Gott JAHWE / JEHOVA / JHWH (Tetragrammaton). Man kann also relativ leicht zwischen wahrer und falscher Religion unterscheiden.

Jesus nannte weitere Merkmale, woran man die wahre Religion erkennt. Hier einige:

— politische Neutralität: "Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin." (Joh. 17:16)

— sie beteiligen sich nicht an Kriegen: "Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Mat. 26:52)

— weltweite Liebe: "Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35)

— sie machen den Namen ihres Gottes bekannt, so wie Jesus es tat: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht," (Joh. 17:6)

— sie anerkennen Jesus als ihren himmlischen König und Sohn JAHWES: 

"Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Joh. 18:37)

JAHWE selbst sagte: "Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!" (Joh. 17:5)

— sie predigen weltweit: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Mat. 24:14)

— sie glauben an das gesamte Wort Gottes, und für sie ist die Bibel von Gott inspiriert: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit," (2. Tim. 3:16)

— sie versuchen, sich eng an bibl. Lehren zu halten, auch wenn heute einige meinen, sie würden nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen.

Das ist übrigens ein Argument für mich, warum ich an Gott glaube: weil seine Maßstäbe heute noch weltweit in allen Bevölkerungsschichten anwendbar sind.

Weitere Argumente sind die vielen detailliert in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen. Auch die wissenschaftlich korrekten Aussagen der Bibel, die ihrer Zeit weit voraus waren (Embryonale Entwicklung, Wasserkreislauf, Kugelform der Erde, Erde hängt am Nichts, Unzählbarkeit der Sterne, Hygienevorschriften, ...).

Und natürlich überzeugt mich die Schöpfung selbst, dass es einen intelligenten Verursacher gibt — eben einen Schöpfer:

"Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;" (Römer 1:20)

Ich glaube auch das, was die Bibel über den Tod und die Auferstehung sagt (Prediger 9:5, 10; Joh. 5:28, 29). Mit dem Tod sind wir nicht mehr existent. Gott kann sich jedoch an uns erinnern und wird uns wieder auferwecken.

Auch glaube ich daran, dass wir mal ewig und glücklich auf einer paradiesischen Erde leben werden:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

So schwer ist es also nicht, unter den vielen Religionen die wahre Religion herauszufinden. Das Ausschlussverfahren vereinfacht die Suche.

Viel Erfolg und liebe Grüsse ...

Da haben wir das Problem der Bibelauslegung.

Die Gerechten, welche die Erde besitzen werden, so versteht es die Mehrheit des Christentums, sind bekehrte Menschen. Solche, welche Jesus Christus, als Retter angenommen haben und glauben, dass er, als Teil des dreieinigen Gottes, auferstanden ist.

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@Bodesurry

Gerechter (hebr. Zaddik; griech. dikaios) ist ein Terminus der jüdischen Religion, bis in die Gegenwart - bei den Chassidim ist der Zaddik ein inspirierter, charismatischer Führer der Gemeinde mit vorbildlicher Lebensführung. Ein wesentliches Merkmal nach dem Talmud, das einen Zaddik ausmacht, ist sein Torah-Studium und das besonders vorbildliche Einhalten der Vorschriften der Torah.

Jakobus, der Bruder des Herrn, hatte den Beinamen "der Gerechte", er war also ein Zaddik der Jerusalemer Gemeinde, und zwar nicht weil er ein Bekehrter war, sondern wegen seiner sprichwörtlichen Frömmigkeit, Lebensführung und Vorbildlichkeit, die ihn zu einer geistlichen Führungspersönlichkeit machte.

Jakobus entwickelt in seinem Brief eine weitaus tiefere Rechtfertigungslehre als Paulus, in seinem Zitat: der Gerechte lebt aus dem Glauben. Luther fühlte sich nach seinem Turmerlebnis völlig befreit von seinen bisherigen schweren Skrupeln, und verwarf die angeblich von Juden und Katholiken vertretene Werkgerechtigkeit, gleichzeit verwarf er auch den Jakobusbrief als Strohepistel. Wir haben also weniger ein Problem der Bibelauslegung, sondern ein Problem der Konkordanz, also Versöhnung vonJakobusbrief und Römerbrief.

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Das Problem bei deiner Logik ist aber dass andere Religionen genauso davon überzeugt sind dass gerade Ihre Relgionen richtig sind... Woran lässt du also erkennen das andere Religionen falsch sind?

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@OhNobody

Nein, den genau sowas findet man auch in Koran, Tora etc. Und jede Religion bringt genau die selben Aussagen, wenn es um wahre Religion geht. Du brauchst schon bessere Beweise

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@Matrjoshka2

Mich wundert nicht, dass Tora und Koran ähnliche Aussagen wie die Bibel haben. Mitunter sind es genau die gleichen Aussagen. Wie kommt das?

Die Tora ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel. Sie besteht aus fünf Büchern — den fünf Büchern Mose.

Die Schreiber des Koran haben vieles aus der Bibel abgekupfert.

In jedem Fall enthält die Bibel Wissen, das der damaligen Zeit weit voraus war — siehe meine Antwort.

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Ursprünglich gab es nur EINEN wahren Glauben.

Falsch. Monotheismus ist eine recht späte Variante des Götterglaubens.

Trotzdem verkörperte die von Christus gegründete Religion die wahre Religion.

Welche soll dass denn sein? Das Christentum bildete sich erst, als der Lattenjupp schon längst verottet war.

Auch die wissenschaftlich korrekten Aussagen der Bibel, die ihrer Zeit weit voraus waren (Embryonale Entwicklung,

Wo hast Du das denn entdeckt? Stand bei meinem Bibelstudium noch nicht drin.

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@realsausi2

Vermutlich ist Animismus die älteste Religion der Erde, aber man kann auch den Animismus als eine spezielle Form des Monotheismus auffassen.

Tiefenpsychologisch lässt sich das als rudimentäre Erinnerung an unser Dasein im Uterus verstehen. Das frühe Gehirn versteht, dass die gesamte Welt um einen irgendwie besselt ist, nämlich der Körper der Mutter, und dass es etwas gibt, was auf einen reagiert und was es gut mit einem meint, nämlich das Bewusstsein der Mutter. Auch die Nahtoderlebnisse (Erinnerung an die eigene Geburt) lassen sich unter diesen Aspekt wissenschaftlich einordnen.

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Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren.

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, z. B.:

Naja Vater, Sohn und Heiliger Geist sind drei Götter.

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@CreepyPizza2

Und da fehlt außerdem die Mutter, der Teufel und des Teufels Großmutter, da wären wir schon bei ..;-)

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@CreepyPizza2

Nein, Gott hat es gefallen, sich uns als dreieiniger Gott zu offenbaren (Trinität, Dreieinigkeit: Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist = ein einziger Gott).

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@chrisbyrd

Aber dann betet doch nur den Namen ,,Gott``an. Wenn ich mir Gottesdienste angucke dann Beten sie manchmal den Heiligen Geist an und manchmal Jesus.

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Geschmackssache. Und natürlich auch eine Beeinflussung des Umfelds. Charakter und Umfeld machen in der Regel die Religion eines Menschen. Allerdings verschiebt sich dieses Verhältnis, je nach Person. Die einen lassen sich halt stärker vom Umfeld beeinflussen und die anderen eher weniger. Und da der Charakter und das Umfeld + das Verhältnis von den beiden Sachen bei jedem Menschen unterschiedlich sind, sind auch die Religionen so unterschiedlich. Und daher gibt es sicher für jeden Menschen individuell den richtigen Weg, aber nicht für alle Menschen den einen richtigen.

Der Wissensstand ist natürlich auch noch eine wichtige Komponente, aber da heute sowieso jeder was die Evolution anbelangt auf dem modernen Stand ist ( ob er sie jetzt anerkennt oder nicht ist wieder eine andere Geschichte ) und Wissenschaftlich fast alles "Unerklärbare" bewiesen ist und trotzdem noch alle religiösen an ihre Religion glauben, habe ich das hier mal außer acht gelassen.

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