2 Antworten

Nein. Einheitsfront ist die Zusammenarbeit von Kommunisten und Sozialisten bzw. Sozialdemokraten.

In der DDR war es aber eher so, dass die Sozialdemokraten gezwungen wurden eine "Front", in dem Fall die Sozialistische Einheitspartei, mit den Kommunisten zu bilden.

Kannst du mir diesen Satz erklären bitte : ,, er war ein unbeirrter Verfechter der von der Sowjetunion verordneten ,,Einheitsfrontpolitik''gewesen, welche die Führer der Sozialdemokratie als ,,Sozialfaschisten '' verunglimpft und sie sogar als schlimmere Übel dargestellt hatte'' 

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@grenzenfrei0

Die SPD wurde von der KPD nicht als Partei der Arbeiterklasse angesehen. Die Einheitsfrontpolitik bezeichnet aber den gemeinsamen Kampf von proletarischen Parteien, also Parteien der Arbeiterklasse. Die SPD wurde von dem Kommunisten nicht als Verbündeter angesehen sondern als gemäßigter Flügel des Faschismus (von den Kommunisten Sozialfaschismus) genannt, da die SPD auch nur die Bourgeoisie, also quasi die "Kapitalisten" unterstützt hat.

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@MrHilfestellung

Danke, also wollte die KPD einen Kampf mit SPD als Verbündeter gegen die Nazis führen, obwohl die KPD-Mitglieder die SPd-Mitglieder als Faschisten gesehen haben? Haben die sie nur ausgenutzt?

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@grenzenfrei0

Nein, die KPD wollte die SPD nicht als Verbündeten, da sie die SPD auch als Faschisten gesehen hat. Bei den Mitgliedern wird es wahrscheinlich schon eher Menschen gegeben haben, die die SPD als Verbündeten gegen die Nazis gesehen haben, aber die KPD war jetzt nicht unbedingt die demokratischste Partei.

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Im Kampf gegen den Faschismus können Sozialisten zusammen mit Teilen des bürgerlichen Lagers, z.B. der Sozialdemokratie ein vorbergehendes Zweckbündnis bilden, das ausschließlich der Abwehr der Nazis dient.

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