Was ist die beste "Quasselshow"?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Diese Polit-Talkshows schaue ich mir alle nicht an. Das ist genauso primitives "Handwerk" wie i.welches "Assi-TV" nur dass es sich damit schmückt "intellektuell" zu wirken.. sorry, mehr isses nicht!

Meine Theorie ist, dass man bewusst so krude Gästelisten zusammenstellt um solch einen Showdown plus folgendem, sich über Tage oder ggf. Wochen hinwegziehendem Medienecho vorsätzlich herbeizuführen. So bleibt eine Sendung und damit das Format im Gerede & so kann man die Quote erhöhen.

Und Sendungen, in der irgendwelche Altpolitiker aus den 80ern sich mit teilweise erschreckender Arroganz über "die neuen da oben" mokieren & man als Zuschauer denkt, dass da jemand nur sein Geltungsbedürfnis befriedigen möchte, muss ich mir auch nicht ansehen.

Einzige Ausnahme: Frank Plasberg in "Hart aber fair". Er ist, wie der Name des Formats verspricht, kein einfacher Gegner, aber er geht nicht unter die Gürtellinie. Kann ich mir gelegentlich ansehen, wenn sonst nix läuft.

Von allen "trivialen" Talkshows empfand ich nur "Boulevard Bio" mit Alfred Biolek und "Guildo und seine Gäste" von und mit Guildo Horn, wo auf sehr einfühlsame Art Behinderte zu Wort kamen, als gut genug für meine Ansprüche. Das "Nachtcafé" mit Wieland Backes hat mein Opa gern gesehen, er lobte es zumindest sehr. 

Das "Nachtcafe´" wird aktuell von Michael Steinbrecher moderiert. Ich finde, er versteht sein "Handwerk".

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@noblehostel

Meine Tante hat da sogar mal eine Aufführung besucht (Stuttgart?) und lobte seine Gesprächsführung sehr, aber ich habe das noch nie (bewusst) gesehen.

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Hallo nobelhostel,
die Polit-Talks sind nicht mein bevorzugtes Metier. Davon eindeutig am besten finde ich "hart aber fair" mit Frank Plasberg. Bei Anne Will und Maybrit Illner wrid zuviel unterbrochen und durcheinandergequatscht. Es ist keine Gesprächskultur erkennbar, auch ein Leitfaden durch die gesamte Dauer der Show wird häufig schmerzlich vermisst. Vielleicht sollte man einen Kurzzeit-Wecker aufstellen und jedem Gast die gleiche Redezeit einräumen. Und wer nichts zu sagen hat, sollte einfach den Mund halten, statt andere zu stören.
Es gibt keinen roten Faden, der sich durch solche Sendungen zieht, deswegen habe ich nicht nur einmal den Videotext bemüht, um heraus-zufinden, worum es im Kern eigentlich geht. Generell sind Talkshows viel zu langweilig - gerade wenn man keine eingespielten Videos zeigt.

Kompetent sind die Polittalker wie Anne Will und Maybrit Illner mit ihren Redaktionen alle. Markus Lanz ist für seine Einfühlsamkeit berühmt-berüchtigt, ebenso Reinhold Beckmann und Johannes B. Kerner, die derzeit aber nicht groß auf Sendung sind. So auch Günther Jauch, der Deutschlands beliebtester Talker sein dürfte, der sein Engagement bei der ARD aber beendet hat. Sehr direkt ist Frank Plasberg mit "Hart aber fair". Von den US-Talkern sind hierzulande Jimmy Fallon (läuft auf ONE) und Jimmy Kimmel sehr beliebt.

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