Was ist die beste Lesetechnik?

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6 Antworten

Man kann z.B. als erstes den Text überfliegen, um grob den Inhalt einordnen zu können. Dabei sieht man schon, ob evtl. Fachbegriffe Probleme bereiten können (notfalls muss dann eben das Lexikon her). Beim eigentlichen Lesen des Textes (sog. verstehendes Lesen) kommt es sehr drauf an, dass man einzelne Sätze bewusst liest und nicht einfach "drüber fliegt", denn auch kleinste Wortunterschiede können dazu beitragen, dass man dem Zusammenhang nicht mehr erkennt und dem Fluss nicht mehr folgen kann. So kann man sich zu immer größeren Texteinheiten (Abschnitte, Kapitel) hocharbeiten, bis man den gesamten Text im Blick hat und ihn auch versteht. Das ist aber ein Prozess, den man nicht jedes mal von vorne beginnt, sondern man automatisiert diese Vorgehensweise mit der Zeit.

Weiß nicht genau, was du jetzt meinst mit "Vorüberlegungen" und "Strukturierungen"... Es kommt ja immer darauf an, unter welcher Fragestellung du einen Text betrachtest und ihn dir erarbeiten musst! Entsprechend der Frage habe ich mir in Ausbildung/Studium immer wichtige Textstellen angemarkert, ggf. noch eigene Anmerkungen und Gedanken gemacht (bzw. darum ergänzt), und das ist es doch eigentlich schon....

Sehr wesentlich dabei ist vor allem das Inhaltsverzeichnis; da findest du deine Strukturierung. Ich sortiere dann schon mal den Inhalt in "Wissenwert" und "Interessant"; und diese Kapitel lese ich machmal als erstes (das geht natürlich nicht bei Prosa). Wenn ich fertig bin, leiste ich mir oft den Luxus, auch weitere interessante Kapitel zu sichten (nur kurz zu überlesen).

Hier ist eine interessante Seite über verschiedene Lesetechniken:

http://www.schnell-lesen-lernen.de

Lesen und evtl. nochmal lesen. Wenn ich dann noch Fragen habe oder mir etwas unklar ist, hole ich mir noch andere Infos darüber.

Vielleicht hilft dir ja Spead Reading von Tony Buzan http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelllesen

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