Was ist die Bedeutung vom Schutz des Waldes?

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3 Antworten

Bei uns gibt es ja eigentlich keine richtigen Wälder mehr. Hier sind die Wälder in Wahrheit zu einem sehr hohen Prozentsatz nur Holzplantagen. Dem entsprechend leben darin auch nur sehr wenige Arten. Nur dort wo es Lichtungen gibt, wo auch ein paar Laubbäume zwischen den Monokulturen stehen, an Waldrändern, ja auch an den Waldwegen gibt es eine größere Artenvielfalt. In Eichen- oder Buchenwäldern sieht es dagegen ganz anders aus und in Mischwäldern gibt es wohl die größte Artenvielfalt. Dort leben die meisten Tiere in unseren Wäldern, obwohl auch diese Wälder zum größten Teil aus Menschenhand stammen. 

Schützen kann man alle diese Wälder, indem man der Natur ihren Lauf lässt. Indem man nicht unnötig eingreift und versucht zu regulieren. Wenn man wirklich einen naturnahen Wald will, dann wird der Borkenkäfer zu einem Verbündeten. Nur wenn man eine Holzplantage betreiben will, wird der Borkenkäfer zu einem Feind. Soll aus dieser Plantage ein richtiger Wald werden, wird er zu einem Verbündeten und zu einem Freund. Er tötet die viel zu dicht bei einander stehenden Bäume und der nächste Sturm wirft sie um. Ihr Totholz ernährt dann viele verschiedene Tiere, wie Käfer, Insekten, Spinnen. Diese Vielfalt lockt andere Tiere an. Vögel bedienen sich an dem Nahrungsreichtum und Beutegreifer bedienen sich an den Vögeln. Ist die Plantage vernichtet, entsteht ein natürlicher Wald mit sehr großer Vielfalt. Alles was man dafür braucht ist Geduld und sehr viel Zeit. So ein Umbau passiert nicht über Nacht. Es dauert viele Jahre.

Trotzdem schützen diese Holzplantagen bei uns, die wilden Wälder in aller Welt. Jeder Baum der bei uns in einer Plantage gewachsen ist, gefällt und verarbeitet wird, muss nicht in einem wilden Wald gefällt werden. Unsere Plantagen sind eine Firewall für die wilden Wälder. Würde man alle Holzplantagen umstrukturieren und sie zu richtigen Wäldern machen, dann müsste man das jetzt fehlende Holz aus der Natur holen und würde dort noch viel mehr Schaden anrichten. Denn es würde ja kein bisschen weniger Holz verbraucht werden, nur weil bei uns tolle Wälder mit großer Artenvielfalt stehen. Die Holzindustrie würde sich ihren Rohstoff schon besorgen. Egal woher! 

Schützen kann man die Wälder, indem man sehr hochwertige und lange haltbare Möbel kauft, die ein ganzes Menschenleben lang halten. Wer der Werbung von IKEA folgt und jedes Jahr neue Möbel anschafft, der ist ein Waldvernichter.

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Wälder sind neben den Weltmeeren die artenreichsten, produktivsten und wertvollsten Lebensräume unserer Erde. Sie erzeugen Sauerstoff, binden Kohlenstoff und regulieren so unser Klima. Der Waldschutz ist somit einer der einfachsten und kostengünstigsten Wege, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Die Wälder zu schützen, bewahrt nicht nur die biologische Vielfalt, sondern verteidigt auch die Rechte der Indigenen, die in diesen Wäldern leben.



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Der Schutz des Waldes ist in so fern eichtig, weil der Wald Lebensraum für viele Tiere ist.
Wird ein Wald teilweise zerstört, dass kippt das Gleichgewicht des Ökosystems.
Außerdem Filtern die Blätter der Bäume das CO2 und wandeln es in Sauerstoff um.

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