Was ist die angemessene Belohnung für Schulleistungen?

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25 Antworten

Hi,

ich weiß, dass viele die Verknüpfung von Geld und schulischen Leistungen kritisch sehen, aber ich selber kann dabei nichts Kritisches finden. Dass Geld und Leistung Hand in Hand gehen, ist unser tägliches Leben.

Wenn das ein schönes Zeugnis ist, würde ich dafür auch mal 50€ geben - einfach als Anerkennung. (Meine Meinung - kann man auch anders sehen)

Bei Klassenarbeiten ist das ein eher zweischneidiges Schwert, die Noten mit Geld zu verknüpfen. Wenn es bei deinem Kind nicht so läuft, halte ich das für ein legitimes Mittel, um seine Motivation zu erhöhen. Eine 2 = 2€, eine 1 = 5€. Vielleicht auch höhere Beträge. Kommt aufs Taschengeld und die Anzahl der Klassenarbeiten und Vokabeltests an. Warum nicht?

Aber wenn ein Kind schon von alleine viele 1en und 2en schreibt, scheint es von sich aus motiviert genug zu sein (intrinsische Motivation) und dann könntest du durch eine solche (extrinsische) Motivation die intrinsische Motivation eher abschwächen. Dann lernt es nur noch für Geld und nicht mehr, weil es sich über den Erfolg selbst freut. Das wäre ein Rückschritt.

In diesem Fall würde ich an deiner Stelle nicht die gute Klassenarbeit mit einem Geldgeschenk verknüpfen, sondern das Ganze anlassgebunden machen. Also wenn dein Kind vor einem Geschäft XY steht und etwas haben will, dass du dann diesen Wunsch erfüllst mit der Begründung, dass es in der vergangenen Klassenarbeit eine sehr gute Leistung abgeliefert hat - als Belohnung. Dadurch hast du dann keine Verbindlichkeit zwischen Klassenarbeit und Geldgeschenk, aber kannst trotzdem bestärken und anerkennen.


LG
MCX



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Hallo!

Ich bin bei meinem Opa aufgewachsen, der gute Schulleistungen eigentlich kaum belohnt hat ---------> zumindest nicht im finanziellen/materiellen Sinne! Er hat mich immer gelobt, sich mit mir gefreut, allerdings gingen wir dann eher mal ein Eis essen anstelle dass er mir Geld gegeben hat!

Ich fand das immer viel schöner & halte es auch für falsch, Kinder mit Geld für etwas zu belohnen. Taschengeldleistungen, sofern man welche vergibt, sollten nie an Leistungen gekoppelt werden.

Ein ehrliches Lob, ein gemeinsamer Ausflug oder einfach die geteilte Freude über die gute Zensur lösen viel mehr aus als z.B. ein zerknitterter 5-Euro-Schein. 

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Ich habe etwas bekommen. Meist eine DM Mark für gute Leistungen, aber ehrlich gesagt, war mir die Freude meiner Eltern doch  mehr wert..

Als ich in die Pubertät kam, sanken meinen Schulleistungen. Da machte mein Vater einen Deal mit mir. Für eine 1 sollte ich 5 DM bekommmen. Das konnte er sich freilich erlauben, er hätte mir auch 100 DM versprechen können, denn die 1 habe ich nie geschafft. Für eine zwei bekam ich dann 2 DM und für eine drei 1 DM.

Allerdings war die Gegenforderung: für eine 4 bekam ich nichts, musste aber auch nichts zahlen, für eine 5 musste ich dann dann 2 DM bezahlen, von meinem Taschengeld,  und für eine 6 waren 5 DM fällig. Einmal, in Latein, habe ich die 5 DM auch wirklich bezahlen müssen.
Ich habe mich ziemlich angestrengt, damit ich nichts zahlen musste. Immer ist es mir nicht gelungen. Und arm sind meine Eltern auch nicht geworden.

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Vorweg, ich halte davon nichts. Wir haben da nie etwas bekommen. Es hat nicht geschadet. Wir bekamen eher mal etwas zu örtlichen Festen oder sonstigen Gelegenheiten. Uns wurde auch sehr bewusst gemacht, dass wir das für uns selbst und unsere Karriere machen und nicht etwa für die Eltern.

Der Vorteil war aber auch, wenn man mal nicht so gut war, wurde nicht geschimpft! Sondern aufgemuntert. Komischerweise kam das so gut wie nie vor.

Es gab eben Motivation durch Worte.

Was würde ich anders machen? Ich würde dem Kind eben Optionen lassen zum aussuchen. Wenn Ihr also plant am Wochenende nach x oder y darf sich das Kind etwas aussuchen. So eine gewisse Mitsprache ist auch Verantwortung.

Oder wenn es sich Schuhe kaufen will und die kosten mal 10€ mehr, würde ich halt ein Auge zudrücken. Man darf sich auch mal etwas gönnen, wer viel Leistung zeigt.

Bestraf aber das "leistungsschwächere" Kind nicht. Akzeptanz. Ggf. hat das schon genug mit sich zu kämpfen. :-)

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Wirklich Geld bekomme ich nicht, ich zeige meinen Eltern auch die Noten (außer Klausuren) auch nicht. Wenn ich sage ich habe in Fach xyz eine 1+, 1, 2, .. Bekommen dann glauben sie mir das.
Geld direkt bekomme ich nicht für die Noten nur wie das Zeugnis.
Dafür bekomme ich außer der Reihe das was ich möchte. Also einen Manga einfach so gleich nachdem er auf Deutsch erscheinen ist, mal ein paar Schuhe (oder hackenschuhe bei denen klar ist, dass ich sie nicht täglich tragen werde)

Bei meinen älteren Bruder ist das, das gleiche. Wenn er einen Roman oder ein neues PC-Spiel möchte und der Preis sich in Grenzen hält,  bekommt er es dann auch.

Als Belohnung finde ich Geldbeutels nicht so doll, Vertrauen ist meiner Meinung nach die beste Belohnung.

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Bezahlung für Schulnoten finde ich sehr fragwürdig und heikel.

Bedenke, dass das Wegfallen von Belohnung Strafe ist!

Belohne deine Kinder besser für den Lerneinsatz und das vor der Prüfung und freue dich dann mit dem Kind über die Noten oder tröste wenn eine Arbeit nicht geglückt ist.

Wie du selber bemerkt hast, kann ein Kind locker super Noten bringen ohne viel zu tun, das andere wiederum muss sich abrackern selbst für eine genügende Note. Bezahlst du für gute Noten geht erst ein Graben zwischen den Kindern auf. So gibt man Kindern das Gefühl nur geliebt zu werden, wenn man gute Noten schreibt.

Gib deinen Kinder Geld oder erfülle Wünsche weil du deine Kinder liebst!

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Ich halte weder etwas von Noten (ja noch nicht mal etwas davon, in die Schule gehen zu müssen) - noch halte ich etwas von Belohnungen.

Meine Eltern haben uns nie extra für gute Noten belohnt noch haben sie uns dafür bestraft, wenn wir schlechte Noten geschrieben hatten.
Ich fand das gut.

Viel wichtiger finde ich, dass die Kinder nicht auf ihre (schulischen) Leistungen reduziert werden.
Ist ja leider bei vielen Familien der Fall.

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Warum willst Du auf die Bestechung, die in der Schule erfolgt, noch einen draufsetzen? Noten spiegeln schließlich keine objektive Leistung wieder, sondern nur, wie gut oder schlecht ein Schüler die Erwartungen eines Lehrers erfüllt hat. Wenn der Lehrer wechselt, wechseln die Erwartungen an die Schüler und damit die Noten, die sie bekommen.

Hier taucht in einigen Fragen immer wieder das Unverständnis darüber auf, dass sich Noten bei einem Lehrer- oder Schulwechsel dramatisch verändern. Wenn sich die Note von einer dauerhaften 2 auf eine dauerhafte 5 verändert und das mit einem Lehrerwechsel einher geht, ist es schwer vorstellbar, dass sich das Wissen des Schülers so dramatisch verschlechtert haben soll.

Ich würde Taschengeld nicht von Schulleistungen abhängig machen. Dazu haben die Schüler zu wenig Einfluss auf die Noten.

Gruß Matti

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Warum sollte ich meine Kinder  für gute Leistungen in der Schule finanziell belohnen? Das ist mir im Traum nicht eingefallen.  Klar bei ´nem Superzeugnis hab ich ihnen einen Wunsch erfüllt, oder es ging mal in den Freizeitpark. Aber eben nur beim Zeugnis. Schularbeiten habe ich gar nicht belohnt, zumindest nicht materiell. Da gabs dann länger Ausgang oder ich hab sie zu einem Fußballspiel gefahren, das sie gern sehen wollten. Aber Geld für gute Schularbeiten  gabs nie!

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Also ich persohnlich brauche kein Geld und möchte auch kein Geld anehmen für guten Noten. Weil ich es selber will und meine Zukunft ist. Das reicht mir schon als Ansporn. Denoch bekomme ich immer wieder von meinem Opa für gute noten 5 Euro und bei dem zeugnis 10-15 Euro.

Ein nein lässt er nie zu..Naja :D Aber auch ohne Geld würde ich mich genauso anstrengen.

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Bis ich etwa 14/15 war, habe ich bei Klassenarbeiten, die besonders gut ausgefallen sind, manchmal 1-2€ zugesteckt bekommen. Bei meinem Zeugniss erhalte ich für eine eins 5€, für eine zwei 3€, eine drei 1€, für eine vier nichts, bei einer fünf wird 1€ abgezogen und bei einer sechs 3€ (was zum Glück nie der Fall ist). Jedoch bekomme ich für Klassenarbeiten nichts mehr. Meine guten Noten werden anerkannt, genauso, wenn man mich beim Fleißigsein erwischt, aber ab 15 Jahren findet man ein Gefühl dafür, die guten Noten selbst in die Hand zu nehmen, für die eigene Zukunft.

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Ich denke dass wenn man mehrere Kinder hat, trzdm bei dem gleichen Lohn bleibt auch wenn eines dabei ist was nur solche Leistung mitbringt. Es ist ein Ansporn wiederum für die anderen Geschwister:)
Ich habe 7 Geschwister und da gab es für die 1 auf dem Zeugnis 20€, für die 2 gab es 10€ und die drei gaben 5€.
Klar hat es einer ungerecht gefunden aber das hat ihn nur dazu gebracht besser und ehrgeiziger zu werden ;) wir wurden alle gleich behandelt und alles hat einen super Ablauf gehabt :)

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Also Geld sollte kein Anreiz sein... Ich würde meinem Kind von Anfang an klar machen, dass es für sich lernt und nicht für uns oder die Belohnung.

Ich habe früher immer Geld fürs Zeugnis bekommen.

Ansonsten denke ich, dass Worte reichen oder wenn ich sehe, dass sie/er sich extrem angestrengt hat, gibt's eine schöne Aktivität extra, zur Entspannung.

Was wenn du irgendwann mal Geld Sorgen hättest? Würde dein Kind dann nicht mehr an Arbeiten teilnehmen, weil es nix mehr dafür gibt? ;)

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Meine Schwester bekam 200€ für ihr Abitur. Das ist doch ein großer Ansporn. Sie hatte einen Schnitt von 1,4. Hat also nicht nur das nötigste getan. Uns wurde selbstverständlich auch beigebracht, dass wir es nur für uns tun. Geld ist ein Ansporn. Dann darf nebenbei von den Eltern aus nicht auch noch Geld fließen, außer vielleicht dem Taschengeld von etwa 20€.

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Das ist halt die Frage... Also aus meiner Sicht (M/15 Gymnasium) währe eine angemessene Belohnung 5€ pro 1 und bei einer 2 nichts.. Aber auch nur wenn das Kind oft Einsen mitbringt, weil es sonst frustrierend sein kann... Ansonsten würde ich sagen 10€ pro 1 u nd 5€ pro 2. Was das Zeugnis angeht, muss man ganz individuell entscheiden..

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Ich M/16 bekomme eigentlich für jede gute Arbeit ein wenig Geld von meinen Eltern. Als Beispiel bekam ich von meinen Eltern 40€ als ich meinen Q-Vermerk bekommen habe (2;2;2). Es ist schwer zu sagen ob man nun entlohnt wird von seinen Eltern, wenn man eine gute Arbeit schreibt, da dies ja eigentlich selbstverständlich ist. Da ich öfters gute Arbeiten bringe bekomme ich eigentlich bei jeder der Arbeiten Geld und ob nun eine Person die sehr selten gute Noten schreibt besser entlohnt wird ist fragwürdig und hängt meiner Meinung nach auch von den Eltern ab.

LG xZenime

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Wir belohnen bei unseren Kindern keine Noten.
Der Punkt ist nicht die Note, sondern dass die dich Mühe geben und IHRE 100% geben.
Wenn für eine Arbeit fleißig gelernt wird, freiwillig nicht mit Freunden getroffen oder fern gekuckt wird, um zu lernen, verdient das eine Belohnung, unabhängig von der Note.

Wenn unsere große in Sprachen eine Note schlechter als 2 nach hause bringt, gibt es ein ernstes Gespräch, bringt sie aber eine 3 in Mathe, gibt's high-Five.

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Für einen guten Schüler ist die Belohnung einer 1 natürlich selbstverständlich,aber für einen schechten Schüler hingegen, der sich wirklich Mühe gibt, ist eine 3 auch schon belohnungswert.

Was ihr gebt, liegt in eurem Ermessen.

Ich habe meinen Kindern bei einer 1, 5 €, bei einer 2, 3 € und bei einer 3, 1 € gegeben.

Viel wichtiger ist aber die emotionale Anerkennung und Wertschätzung.

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"Belohnung" ist okay, aber nicht unbedingt Geld... eher etwas, das beim Kind einen positiven Effekt hat. Also eher eine "soziale Belohnung" als10€ Euro für die beste Arbeit oder ein neues Handy.

Bei jüngeren Kindern etwa eine gemeinsame Unternehmung mit der ganzen Familie, ein Zoo- oder Restaurantbesuch, bei älteren Kindern eher die Erlaubnis, etwas Außergewöhnliches, eventuell ohne Eltern, unternehmen zu dürfen.

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Hier gibt es bei einer eins 10€ bei einer zwei 5€. Gerade wenn sie in der Pubertät sind, hält die Geldgier Jugendlich gerne bei der Stange.

Bei schwächeren Kindern gibt es schon bei einer drei Geld.

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