Was ist der unterschied zwischen Schizophrenie und dissoziativer identitätsstörung?

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Bei einer dissoziativen Identitätsstörung hat der Betroffene sozusagen mehrere Persönlichkeiten, die abwechselnd die Kontrolle über den Körper nehmen. Und man kann sich an das Handeln der "anderen" Person meist nicht erinnern...

Schizophrenie hat was mit der Wahrnehmung und des Denkens zu tun. Man hat Halluzinationen, usw. Schizophrenie hat nichts mit mehreren Persönlichkeiten zu tun!

Beide hören Stimmen. Aber der Schizophrene hört sie, weil er krank ist. Bei dem mit dissoziativer Identitätsstörung sind die Innenpersonen wirklich da, die lassen sich durch verschiedene Gehirnströme messen und im Gespräch hörst du als Außenstehender sie auch und sie verhalten sich auch verschieden. Oft reagieren sie sogar verschieden auf Medikamente oder haben verschiedene Sehstärken. Es ist auch keine Krankheit, sondern eine hocheffektive Überlebensstrategie, die leider aber auch zu vielen Problemen führt, wenn die Zusammenarbeit nicht klappt. Und wir alle müssen nicht überleben- eine Welt, die dann mit dem "Normalmaßstab" misst, in der ist für sie eben schwer zu bestehen.

Witzig, in diesem kurzen Austausch zeigt sich die Schwierigkeit die genauso unter Fachleuten und auch in der Diagnostik besteht. Tatsächlich ist so gut wie nicht belegt dass Schizophrenie "eine Krankheit" = genetischer Defekt ist! Sogar Eugen Bleuler der den Begriff zuerst geprägt hat schreibt in seinem Buch, dass er mit Schizophrenie das meint was Ferenczi mit Dissoziation meint. Tatsächlich sind diese beiden Störungsbilder nämlich kaum voneinander zu unterscheiden, so gerne wie das sich viele wünschen. Dr. Colin A. Ross hat den Begriff dissoziative Schizophrenie geprägt (Schizophrenia: Innovations in Diagnosis and Treatment) und macht sehr deutlich, dass die Studien zur genetischen Vererbbarkeit von Schizophrenie nicht mal 30 % Vererbbarkeit belegen und die Wirksamkeit von Medikamenten erst recht nicht belegt sind. Schizophrenie ist meiner Meinung nach zum allergrößten Teil eine Versteck-Diagnose, hinter der sich dissoziative Störungen verbergen - es ist nur so angenehm: wenn Schizophrenie diagnostiziert wird ist man die Verantwortung los. > Medikamente, keine Psychotherapie und die Eltern sind auch nicht schuld.

Falsche Diagnose beim Psychiater?

Seit einem halben Jahr bin ich mehr oder weniger in psychiatrischer Behandlung, sprich bis dato ist lediglich eine Diagnostik erstellt worden, welche ein halbes Jahr gedauert hat. Die Diagnose lautet: Mittelschwere depressive Episode mit selbstverletzendem Verhalten. Der nächste Schritt für mich ist der 3-monatige Aufenthalt in einer Klinik. Ich habe in den 6 Monaten nur 4 Termine bekommen, von denen 2 Termine nur ein IQ-Test war. Nach den ersten 30 Minuten meinte die Psychiaterin zu mir, dass es eindeutig sei, dass ich depressiv bin und dass die Diagnostik rein formell wäre. Bei den nächsten zwei Terminen hatte ich eine andere Ärztin, welche die Krankheit "Borderline-Syndrom" ansprach. Seitdem habe ich mich damit beschäftigt und die Symtome dieser Krankheit sind mit meinem Verhalten deckend. Bei dem letzen Termin sprach ich dies an, aber ich hatte wieder die 1. Psychologin, welche dieses Thema in 30 Sekunden beendet hatte und mir die Diagnose gab, welche sie beim ersten Termin angekündigt hatte.

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Depressionen, die diagnostiziert worden sind, nur eine Auswirkung von einer anderen Krankheit sind (ich kann mir hierbei das Borderline-Syndrom nicht wegdenken).

Kurze Beschreibung meiner Person: Ich habe täglich starke Depressionen, isoliere mich stark, habe inzwischen den Kontakt zu fast all meinen damaligen Freunden abgebrochen, habe meine Arbeit gekündigt; auf Grund meiner sozial Phobie, Schulgang nur bedingt möglich; verstecke mich in den Pausen oder während des Unterrichts auf der Tiolette, verletze mich selbst, esse sehr wenig, habe oft keinen Appetit (BMI=16), werde sehr schnell sehr aggresiv; aber nur bei unbedeutenden Kleinigkeiten; obwohl ich eine sehr ruhige Person bin, ich konsumiere überdurchschnittlich viele "Betäubungsmittel"; da die Realität unerträglich ist, denke andauernd; dass jeder mich belügt, denke mein Partner sei untreu; obwohl es keinen Anhaltspunkt dafür gibt, ich denke allgemein zu viel nach; kann deswegen Nachts nicht schlafen, ich habe meine Emotionen überhaupt nicht unter Kontrolle, starke Schuldgefühle, regelmäßige Selbstmordgedanken, Antriebslosigkeit, Mügigkeit, oft Gefühlslosigkeit, etc. etc. etc.

Ich weiß, dass man sich mit solchen Fragen nicht an "Gutrefrage.net" wenden soll, aber da ich von meinem Psychiater mehr oder weniger enttäuscht wurde, wollte ich fragen, was euere Meinung dazu ist. Liegt möglicherweise eine falsche Diagnostik vor?

Ich bitte wirklich um Antworten! Mit liebsten Grüßen

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