Was ist der Unterschied zwischen Psychologe und Psychotherapeut?

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5 Antworten

Ein Psychologe hat ein Psychologie-Studium abgeschlossen. Er darf ohne zusätzliche Ausbildung keine Psychotherapie anbieten. Er arbeitet oft in der Wissenschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen wie z.B. Personalwesen etc.

Ein Psychotherapeut hat entweder Psychologie oder Medizin studiert und anschließend seinen Therapeutenschein gemacht. Demzufolge gibt es den Psychologischen Psychotherapeuten und den Medizinischen Psychotherapeuten. Umgangssprachlich wird er gerne Psychologe genannt.

Dann gibt es noch den Psychiater oder auch Facharzt für Psychiatrie. Per se ist dieser kein Psychotherapeut. Und natürlich kann er diese Zusatz-Weiterbildung auch machen.

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Kommentar von SahnePRINZ60
22.01.2016, 19:10

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Ein Psychologe hat an der Universität die Studienrichtung Psychologie gewählt (so wie Ärzte eben Medizin). Es ist eine umfangreiche wissenschaftliche Ausbildung mit verschiedenen Schwerpunkten, d.h. es gibt nicht nur die klinische Psychologie, arbeiten im Bereich von Krankheiten, sondern Organisations-, Arbeits-, Wirtschafts-, etc.

Psychotherapeuten haben eine theoretische und praktische Ausbildung in einer Psychotherapierichtung, die selbst zu finanzieren ist.

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Der Psychologe ist ein Wissenschaftler, er/sie beschäftigt sich mit der Psychologie als Wissenschaft, als Feld auf dem neues Wissen zu sammeln ist.

Er/sie kann Tests machen, neue Tests erfinden, veröffentlicht Entdeckungen und Forscht auf seinem/ihren Spezialgebiet u.a. mit Experimenten.

Der/die Psychotherapeut ist jemand der/die dieses Wissen anwendet um psychisch kranken Menschen zu helfen, sie zu heilen. Er/sie beschäftigt sich nicht mit der Psychologie als Wissenschaft, sondern mit den Krankheitsbildern mit dem Ziel psychische Krankheiten kurieren zu können.

Zu diesem Zweck kann er/sie neue Therapieansätze erfinden und sie an den Patienten austesten.

Der Unterschied ist ähnlich dem eines Labormediziners und eines praktischen Arztes.

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Kommentar von DottorePsycho
15.01.2016, 17:29

Das allermeiste stimmt. Allerdings ist ein Psychologe keineswegs per se ein Wissenschaftler.

Als Psychologe ohne Therapeutenschein arbeitet man oft auch im Bereich Personalwesen/HR, als Schulpsychologe, Wirtschaftspsychologe etc.

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In der Theorie gibt der Psychologe eine Diagnose und der Therapeut hilft beim aktiven Bekämpfen von Problemen. In der Praxis geht das aber ineinander über.

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Kommentar von DottorePsycho
15.01.2016, 17:07

Wo hast Du das denn her?

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