Was ist der Unterschied zwischen Prostitution und Pornographie. Bei beiden werden die Frauen für Sex bezahlt. Sind Pronostars dann auch Prostituierte?

3 Antworten

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Die Gemeinsamkeiten enden eigentlich schon bei der Tatsache, dass beide Berufsgruppen gegen Bezahlung Sex mit Fremden haben - obwohl es einen gewissen Bereich an Überschneidung gibt (ich kenne ein paar Prostituierte, die auch schon Pornofilme gedreht haben bzw. Pornostars, die man auch für ein Escort-Date buchen kann).

Eine Pornodarstellerin hält ja ihr Gesicht in die Kamera und darf daher kein Problem mit Öffentlichkeit haben. Früher oder später wird die Verwandschaft, der Freundeskreis und die Arbeitskollegen im seriösen Beruf darauf aufmerksam. Viele hoffen ja darauf einmal als gefeierte und erfolgreiche Schauspieler(in) zu enden - so wie Sylvester Stalone, Tracy Lords, Sasha Grey, Sibel Kekilli und einige Andere, deren Karriere ja mit Pornofilmen begonnen hat. Wirklich leben können von Pornodrehs die wenigsten Darsteller/innen. Lies mal "Der Hamster hat Schluckauf" von Chris Hilton (einem der erfolgreichsten männlichen Pornodarsteller), wenn Du wissen willst, wie es in der Pornobranche in Deutschland heute zugeht. Die wesentlichen Erkenntnisse von Chris sind "Pornodreh ist ungeil" und "vom Geld her reicht es höchstens als Hobby". Viele der "Schauspielerinnen" würde sich auch nicht als Prostituierte bezeichnen lassen und diesen Vergleich weit von sich weisen - aber wie gesagt: Die Grenzen sind fließend.

Prostituierte möchten dagegen überwiegend anonym bleiben und ihren Job nicht im persönlichen Umfeld breittreten. Daher sind auch die Fotos auf Webseiten von Kontaktportalen und Bordellen oft entsprechend verpixelt damit man Gesichter und Tattoos nicht erkennen kann. Vom Paysex kann man auch recht gut leben und eine engagierte Dienstleisterin kommt oft auf ein 5stelliges Monatseinkommen. Lies mal "Wir sehen uns im Puff" (Amazon) zum Thema Paysex. Rein Rechnerisch kommt eine Prostituierte natürlich auch auf eine weit höhere Anzahl als Sexpartnern und muss auch besser schauspielern können, da sie ja viel näher am Kunden dran ist, als die Darstellerinnen auf der Mattscheibe ;-). 

Prostituierte, die mit ihrem Beruf offener umgehen, sind leicht für einen Pornodreh zu gewinnen und nehmen das zusätzliche Geld gerne mit. Daher hat man immer wieder mal eine Chance ein Girl, mit dem man im Bordell intim war, hinterher auf Video betrachten zu können. FKK- und Saunaclubs bieten an Events, die z.B. an Halloween, an Geburtstagen, Weihnachten usw. gefeiert werden, auch manchmal Aktionen an, bei denen dann Pornostars auftreten, die entweder nur eine Show bieten oder auch mit dem Publikum interagieren - bis hin zum Mega-Gangbang. Andere Clubs bieten sogar ihren Gästen an bestimmten Tagen die Möglichkeit ihre intime Session mit einem "echten" Pornostar mitdrehen zu lassen und den Film als Souvenir zu kaufen.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Nicht jeder kann ein Pornographie-Star  werden (jenachdem für welche Website sie drehen also wie professionell sie ist)


Dafür kann jeder eine, nett genannt, Bordsteinschwalbe werden da man weder eine Lizenz noch sonst was braucht.


Nein sind sie nicht, der Unterschied ist dass bei Pornographie nur ausgewählte und geprüfte Frauen genommen werden und diese werden auch auf Sex-Krankheiten geprüft und bei Prostituierten eben nicht :) 

Rein aus interesse: Ich könnte mein Geld aber auch einem Pornostar geben um Sex mit ihr zu haben?

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@buschtrommel17

Wenn du dich auf Sexuelle Krankheiten testen und  dich dabei filmen lässt und der Pornostar zustimmt dann denke ich wäre das kein Problem.

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Anders rum wird nen Schuh draus: Prostituierte, die legal arbeiten, müssens sich regelmäßig auf Krankheiten testen lassen, da sie sonst schlicht nicht weiter arbeiten dürfen. Pornodarsteller hingegen müssen sich nicht testen lassen, werden dann aber eben nicht gebucht oder gecastet, wenn die Filmemacher seriös arbeiten und ihre Darsteller schützen wollen (oder einfach Klagen dahingehend umgehen möchten).

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@MaraMiez

Das mit den Gesundheitstests von Prostituierten ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Der sogenannte Bockschein wurde schon vor über 10 Jahren abgeschafft. Viele Clubs verlangen von den Dienstleisterinnen zwar ein Gesundheitszeugnis, eine gesetzliche Verpflichtung gibt es jedoch nicht!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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