was ist der unterschied zwischen nike air, und nike air max?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei air max ist die gesamte Sohle gedämpft. Bei air meist nur die Hake

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bei den air max one auch nur die hacke oder ?

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Sieht nur so aus. Ist aber die ganze Sohle

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Thx...

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Hallo! Was immer Du zum Thema laufen/ Schuhe wissen willst - ich helfe gerne. aber ich werde Naginata mal auf diese Frage aufmerksam machen. er ist da der absolute Experte.

Alles Gute

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ok

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nike air schuhe und nike air max

ich kann keinen dieser äusserst schlechten Schuh empfehlen. Dabei spielt es keine Rolle ob zum GEHEN oder zum LAUFEN. Beide Nike varianten fernhindern die Pronation, stützen das Fußgewölbe und ummanteln den Fuß wie ein Gips! Die folge sind eine atrophierte oder sagen wir eine degenerierte Fußmuskulatur. Bereits nach 6 Monaten tragen dieses Schuhes, schrumpft der Muskel um 60% und beginnt den Fuß zu destabilisieren. Weitreichende folgen sind ständiges umknicken, schmerzen im Schienbein und der Achillessehne, womöglich auch Fersensporn, senk- & Spreizfuß, Fehlstellung der Rückenmuskulatur durch Fehlhaltung, Knorpelschäden im Kniegelenk. Das alles muss nicht kommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß.

Daher lieber Nike free oder andere minimal Schuhe

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das alles nur wegen dem schuh ? naja.... es gibt ja auch von anderen firmen starke dämpfungen, zum B. Puma soft cell, oder adiprene (adidas) naja ich hab auch schon meine erfahrungen mit geringer dämpfung gemacht es ist wichtig wie und wieviel man läuft, nicht in erster linie wieviel dämpfung man hat, dabei kommt es auch sehr aufs körpergewicht an, wenn du leicht bist kann es sicherlich sein das du mit weniger dämpfung auskommst wie schwerere leute.
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@user2386

Das ist ein Irrglaube, Dämpfung ist und bleibt hinderlich. Der Fuß benötigt einen harten Untergrund.

Das falsche Laufen (Fersen oder Rückfuß lauf genannt)

Bei dem Fersen laufen oder Rückfuß laufen geht die ganze Aufprallkraft / Energie direkt in den Körper, ein kurzer Stopp bei den Knien, weiter zur Hüfte in den Lendenwirbelbereich. Aber diesen Schock verstärkt der Fersen Läufer durch den langen graziösen Stechschritt nun noch mal ein bisschen mehr. Sehr starke Stoßbelastung beim Fußaufsatz, gepaart mit einer exzentrischen Belastung der Schienbeinmuskulatur (Läufer Verletzung Nr.: 2 vorderes Schienbeinkantensyndrom) weitere Überlastung des Kniescheibenknorpelgleitlagers (die Knie Schmerzen). Spannungsverlust in der Achillessehne und natürlich der Wade, ergo Überpronationsbewegung. Untersuchungen aus dem Jahre 1998 aus dem Magazin THE LANCET zeigten, das schon ein 5 cm hoher Absatz, lässt den Druck auf die Kniegelenkinnenflächen um 28 – 30% zunehmen. Es ist auch nachgewiesen, dass bereits geringere Absätze dieses überaus schädlichen Mechanismus in Gang bringen.


Oft gehört: Nike free niemals zum Joggen, haben kein halt. Der Fuß braucht weder Stützen noch Polsterungen, die Pronation des Fußes darf nicht gestützt werden, dieser dumme und fatale Fehler wird aus absoluter Unwissenheit ständig angepriesen. Jeder der solche Tipps abgibt, trägt zu einem 123% Verletzungsrisikos des Fußes, -Kniegelenkes bei. Und noch schlimmer ist es in den Fachgeschäften. Mann verkauft die Nikeschuhe mit Pronationsstützen sowie Sensorüberwachten Fersendämpfung, diesen Dreck kann man in die Tonne schmeißen. Wenn du Laufen möchtest und das ohne Schmerzen in den Gelenken, dann kaufe dir die Billigsten Schuhe mit der dünnsten Sohle, wenn Du den Schuh in die Hand nimmst und wie einen Waschlappen drehst, dann sollten diese er ohne Mühe sich in alle Richtungen biegen lassen.

Achte bitte darauf, dass die Sohle eine gleichbleibende dicke hat, AUF KEINEN FALL, darf diese hinten höher sein. Deine Füße brauchen einen harten Untergrund um Stabilität zu erlangen. Die ganze Polsterung mildert die Aufprallkräfte beim Bodenkontakt nicht, auch wenn Namen wie Adidas Mega Bounce usw., die nach bequemen Kissen klingen, uns das weismachen wollen. Nach logischen Gesichtspunkten sollte das offensichtlich sein – die auf die Beine wirkende Aufprallkräfte, die beim Laufen entstehen, können bis zum 12fachen des eigenen Körpergewichts betragen, deshalb ist es absurd und Schwachsinn zu gleich zu glauben, dass 14 Millimeter oder mehr Gummi gegen eine zur Erde strebende Kraft von ca. 1.200 Kg irgendwas ausrichten könne.


Kommen wir doch mal zum Homoerectus, der vor ca. 2 Millionen Jahren lebte. Aus den Homoerectus zugeschriebenen pleistozänen Populationen entwickelte sich vermutlich in Europa der Neandertaler und – parallel zu diesem, aber unabhängig von ihm – in Afrika der Moderne Mensch (Homosapiens). Sie alle verfügten über die gleichen Fähigkeiten. Sie jagten auf zwei Beinen, wobei der Homoerectus seiner Zeit wohl eher noch auf der Speisekarte anderer Beutetiere stand. Wenn wir logisch darüber nachdenken, bewegten sich unsere Vorfahren nicht mit dem Auto oder Fahrrad (das ist ein Späßchen) nein, sie bewegten sich zu Fuß. Ob als Jäger oder Gejagter.

Wenn wir logisch nachdenken, was die Evolution betrifft, so werden wir unschwer erkennen, dass sich die Gattung Sapiens schon immer auf den Beinen bewegte. Der Bauplan für den Fuß ist damals, wie heute der gleiche. Der Fuß besteht aus einer Menge Einzel Komponenten. Wenn man sich die Architektur des Fußes ansieht, so entdeckt man ein Evolutionäres wunder werkt der Natur, dass Ingenieure jahrhundertelang nachzuahmen versuchten. Das Herzstück ist das Gewölbe, es ist bekannteste lasttragende Konstruktion, die je erfunden wurde. Die Anmut jedes Gewölbes liegt im ihren Charakter, in der es unter Belastung stärker werden lässt. Den wir wissen, je höher die Belastung auf das Gewölbe, desto fester schließen sich alles Teile zusammen.

Den was passiert wenn man das Gewölbe von unten Stützt? RICHTIG man schwächt die gesamte Konstruktion! Unser Fußgewölbe wird von allen Seiten von einem äußeren dehnbaren Netzt aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 12 gummiartigen Sehnen und 18 Muskeln unterstützt. Und das schon seit fast 2 Millionen Jahren. Wir hätten wohl kaum 2 Millionen Jahre überlebt, wenn wir, wie man im heutigen Zeitalter oft formulier, mit ständigen Gelenkproblemen oder irgendwelchen Läsionen zu tun hätten. Wenn wir Kleinkinder sehen / beobachten, die barfuß rennen oder rumtollen, werden wir erkennen, dass diese auf den Ballen oder anders gesagt auf dem Vorfuß Laufen. Lassen wir Ihnen Ihren Lauf bzw. schränken sie nicht ein, indem wir sie in Schuhe zwingen, so werden sie bis in alle Ewigkeit instinktiv immer weiter auf dem Vorfuß laufen.


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