Was ist der Unterschied zwischen Neurologisch und psychosomatisch?

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2 Antworten

Neurologisch heißt sozusagen, dass der Fehler im Gehirn sitzt, oder im Rückenmark, oder im allgemein im Nervensystem. Also eine Ursache, die man sehen kann im Röntgen, im Ultraschall, im MRT oder welches Gerät man auch immer an dich ansetzt. Letztlich ist es ein körperliches, anfassbares Problem.

Psychosomatisch ist komplizierter. Das würde heißen, die körperliche Erkrankung, die sichtbar, messbar, anfassbar ist, hat eine Ursache, die in der Psyche (Geist, Gemüt, Stimmung) liegt und nicht gemessen oder körperlich entdeckt werden kann. Eine psychische Erkrankung (zB Depression, Burnout, Ängste, Psychose, Neurose, Persönlichkeitsstörung, Trauma) ist dann der Auslöser, und verursacht sozusagen im Nachgang körperliche Beschwerden, die aber ebenso klar messbar sind, also keinesfalls eingebildet!

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FantaFanta76 20.01.2016, 17:00

Vielen Dank! Dann währe ja ein neurologisches Problem wirklich greifbar?

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Lichtpflicht 20.01.2016, 17:10
@FantaFanta76

Selbstverständlich. Die Neurologie beschäftigt sich ja mit Organen (des Nervensystems). Ein neurologisches Problem wäre zB ein verletzter Nerv (Weiterleitung zum Gehirn eingeschränkt, Beweglichkeit eingeschränkt), also ein körperliches Problem.

Neurologie hat zwar auch mit der Psychiatrie zu tun, aber eher in so speziellen Erkrankungen wie Demenz, Epilepsie oder Parkinson, die eben durch Schäden im Gehirn bedingt sind.

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Neurologisch=im hirn

psychosomatisch=Körper und Geist verbunden

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FantaFanta76 20.01.2016, 16:40

Was bedeutet das konkret im Einzelnen? ZB Schulter operiert, nach 1 Jahr immer noch nicht beweglich...

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