Was ist der Unterschied zwischen Montessori- und Waldorfschule?

5 Antworten

@marderu - Eintrag 06.04.2008: wahrscheinlich liest diesen Eintrag ohnehin niemand mehr, weil einfach zu alt, dennoch:

Ich denke gerade ernsthaft über eine alternative Schulform für meine Tochter nach, wenn allerdings auf einem Montessori Gymnasium ein derart überheblicher/anmaßender Charakter Ergebnis des Ganzen sein soll, dann lasse ich es lieber. Liebe(r) Montessorie Schüler(in), eure Schule hat Auswahlverfahren, an dem Kinder teilnehmen sollen/müssen, bevor es überhaupt zu einer Anmeldung kommt (so dachte ich zumindest), wie kann es also sein, das soviele "kranke", "hyperaktive", "respektlose" Kinder "unter Kontrolle gehalten" werden müssen? Da ist dann ja schon was bei eurem super Montessori-Anmelde-System schief gelaufen. Und sei bitte nicht so anmaßend, ein Bild über eine Waldorf-Schule wieder zu geben, das absolut nicht der Realität entspricht - zumindest behaupten auch die Waldorfschulen, dass "verhaltensauffällige" Kinder spezielle Aufmerksamkeiten benötigen, die eine Waldorfschule nicht erbringen kann. Der Waldorf Ansatz ist ebenfalls ein ganz anderer... Ich habe noch keine der beiden Schulformen "live" erlebt, stoße aber mehr auf Montessorie Arroganz, als Waldorf Überheblichkeiten (oder sonstiges).

Sieh Dir die Schulen an, die in Frage kommen. Waldorfschulen können sehr unterschiedlich sein, möglicherweise ist es bei Montessori-Schulen ähnlich. Schliesse nicht von dem, was ein Dir völlig unbekannter Mensch im Internet schreibt, auf die Menschen, die Du tatsächlich vor Ort in der Schule antriffst.

Geh zu einer Veranstaltung (Sommerfest, Monatsfeier, Klassenspiel, Weihnachtsbasar, Verabschiedung der Absolventen, Tag der offenen Tür usw.), sieh Dir die Eltern, Lehrer und Schüler an. Sprich mit ihnen. Sieh Dir vor Allem die älteren Schüler an, denn das beste Kriterium zur Bewertung einer Schule steht schon in der Bibel: "An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen."

Wenn am Ende umfassend gebildete, sozial und politisch kompetente, lebensfrohe und -tüchtige junge Menschen die Schule verlassen, scheint die Schule gute Arbeit geleistet zu haben. Wie sie das genau gemacht hat, ist doch für Eltern eigentlich zweitrangig, oder?

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Waldorf- Schulen gehen auf Rudolf Steiner, Anthroposoph, zurück und sind staatlich anerkannte Privatschulen. Sie haben eigene Unterrichtsinhalte, z. B. Eurhythmie, neben den herkömmlichen Unterrichtsinhalten. Montessori-Schulen gehen auf Maria Montessori zurück und versuchen, das pädagogische Konzept dieser italienischen Erziehungswissenschaftlerin umzusetzen; sie sind meines Wissens "Regelschulen", heben sich aber in der baulichen Anlage und der Ausstattung der Schule vom herkömmlichen Schulbau ab, auch spezifische Unterrichtsinhalte sind möglich. Es gibt- nebenbei gesagt - auch Montessori-Kindergärten. Die Vermittlung der Bildungsabschlüsse hängt von der Schulform ab: Eine Montessori-Grundschule endet mit der vierten Klasse, eine Montessori-Hauptschule mit der 10, eine Montessori-Gesamtschule mit dem Abitur. Waldorf-Schulen als weiterführende Schulen (ab Klasse 5) vermitteln alle Bildungsabschlüsse bis hin zum Abitur, die Abschlüsse sind staatlich anerkannt, genauso wie die einer Montessori-Gesamtschule, die ebenfalls alle Abschlüsse vermittelt.

Ergänzend zu oldpaed Antwort möchte ich noch erwähnen, das in den Waldorfschulen Epochenunterricht stattfindet. Das heißt, das die Kinder eine Epoche lang (3 -4 Wochen) intensiv ein Fach im Hauptunterricht haben. Zudem gibt es ab der 1. Klasse Fremdsprachenunterricht( in 2 verschiedenen Sprachen), und die Waldorfschulen unterrichten auch mehr künstlerische und musische Fächer. So ist es üblich, das alle Kinder in der ersten Klasse Flöte spielen lernen.

Facharbeit Waldorfpädagogik! Frage zur Gliederung

Hej Community, ich bin in der 11. Klasse und schreibe eine Facharbeit im Fach Erziehungswissenschaften bzw. Pädagogik über das Thema Waldorfpädagogik. Genauer gesagt beschäftige ich mich mit der Frage wie die Theorie der Waldorfpädagogik mit ihrem Konzept/ihren Grundideen praktisch umgesetzt wird (dafür besuche ich in einigen Wochen eine Waldorfschule).

Ich muss morgen meine Gliederung abgeben UND BIN SEIT STUNDEN AM VERZWEIFELN! ich habe einfach keine ahnung wie ich das strukturieren kann.... hier eine vage idee:

  1. Einleitung
  2. Die Waldorfpädagogik 2.1 Historie/Entwicklung 2.2 Rudolf Steiner und die Anthroposie 2.3 Grundsätze/Ziele
  3. Die Waldorfschule 3,1 Lern- und Unterrichtsformen 3.2 Der Lehrplan 3.3 Waldorfpädagogen
  4. Besuch einer Waldorfschule 4.1 Beobachtungen/Abläufe ... Verbindung zur Theorie?
  5. Kontroversen

Meine Frage: Was kann ich verbessern/muss ich ändern? was fehlt? wie schaffe ich die verbindung zwischen THEORIE UND PRAXIS?

VIEEELEN vielen dank an alle die sich in dem speziellen Thema auskennen!! :( sunshinemint

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