Was ist der unterschied zwischen liebe und emotionaler Abhänigkeit?

5 Antworten

Es gibt keine Liebe ohne ein gewisses Maß an emotionaler Abhängigkeit. Es gibt sehr wohl emotionale Abhängigkeit ohne Liebe,

"I don't like you, but I love you, don't wanna kiss you, but I need to  ... you really got a hold on me." (The Beatles) Liebe kann aus einem Bedürfnis heraus entspringen. Als ich meine Frau kennenlernte, waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich brauchte gerade eine Frau, und sie brauchte gerade einen Mann. Wir haben uns gefunden, und das ist gut so. Wir sind seit 35 Jahren zusammen und gedenken das auch zu bleiben. We needed to, and so we did. 

Die emotionale Abhängigkeit, die es da sicher gibt, eine Sucht zu nennen, ist maßlos übertrieben. Erich Fromm unterscheidet in seiner Kunst des Liebens, ob jemand seine-n Partner-in braucht, weil er/sie sie/ihn liebt, oder ob es umgekehrt ist. Den Ansatz finde ich sinnvoll, aber in der Praxis ist das wirklich schwer zu unterscheiden.

Natürlich kann emotionale Abhängigkeit etwas sein, was man mit einer Sucht vergleichen kann. In der Literatur insbesondere der französischen Romantik wird das oft beschrieben. Simone de Beauvoir hat sie bearbeitet. Feministinnen reiten gerne darauf herum. Nichts gegen ihre Leistung - aber die Literatur der französischen Romantik ist nicht das wirkliche Leben.

Zunächst einmal müsste man klären, was Liebe ist. Liebe in einer idealen Form, wie sie beispielsweise bei der Mutterliebe verwirklicht ist, schaut nur auf das Wohlergehen des anderen. Die meisten Menschen verwechseln aber ihre Wünsche an den anderen mit Liebe. Man will Geborgenheit, Sex, eine Familie, eine Zukunftsperspektive. Da spielt Liebe zwar eine gewisse Rolle, an der Enttäuschung, Wut und Gekränktheit, wenn eine Beziehung einmal auseinander geht, sieht man aber auch, wieviel eigennützige und narzistische Bedürfnisse als Liebe deklariert werden. Ein emotional abhängiger Mensch ist ohne den anderen nicht lebensfähig, oder er denkt das zumindest. Das ist Egoismus in Reinform und hat mit eigentlicher Liebe nichts zu tun. Ein ausgesprochen depressiver Mensch ist auch von der Zuwendung der Umwelt abhängig und er hofft, dass seine leidend vorgebrachte Bedürftigkeit die anderen an sich bindet. Man könnte das eigentlich als erpresserisches Verhalten deuten. Ein emotional abhängiger Mensch liefert sich ebenso aus, weil er nur seine Hilflosigkeit als Druckmittel zu haben meint und in seine Fähigkeit, wegen seiner selbst willen geliebt zu werden nicht vertraut.

Wenn man liebt, ist man emotional abhängig. Eigentlich ist keine zwischenmenschliche Beziehung emotional unabhängig.

ängste allein zu bleiben?

Ich habe es sehr schwer meine Emotionen auszudrücken. Aber obwohl ich männlich bin denke ich sehr weiblich und bin generell nicht so auf das eine aus wie meine freunde und möchte eine beziehung um mit jemandem zu reifen.

Aber irgendwie hab ichs so eilig endlich jemanden zu treffen mit dem ich ganz viel reden kann und fühlen kann dass ich manchmal wirklich frustriert bin.

Und sollte ich jemanden nicht gut kennen und plötzlich das gefühl zu haben die person zu lieben dann verliere ich sofort interesse wenn

a) die person gleich am anfang interesse zeigt wie ich und ich mir dann plötzlich denk wie anders sie ist als ich es mir vorstellte und interesse verliere

b) ich die person kennenlerne und dann plötzlich erkenne dass die person irgendwas extremes hat was ich nicht leiden kann (zb alkoholiker ist)


Wie kann ich mich in meiner haut wohler fühlen und annehmen damit ich andere genauso annehmen kann?

...zur Frage

sehnt sich ein emotionaler mensch fast immer nach einem rationalen menschen

ich bin ganz klar emotional,hab aber trotzdem meiner meinung nach einen klaren verstand.wiederspricht sich das? Bei mir ist das zwar nicht der fall ,aber man sagt ja das ein emotionaler mensch sich meistens einen rationalen menschen wünscht.stimmt das?

...zur Frage

Welche Medikamente werden bei emotionaler Instabilität verschriebenn?

Mirtazapin,fluoxetin,escitalopram und Venlafaxin haben mir kein bisschen geholfen.

...zur Frage

Bin ich zu einsam?

Ich bin seit einem Jahr Single (M25) und hatte außer zwei Partyknutschereien keinen wirklichen Körperkontakt mehr zu Frauen. Auch bei zwei Dates kam es dazu nicht wirklich. Wie sehr mir das fehlt und wie schön sich das anfühlt, habe ich heute gemerkt, als mich eine Bekannte aus dem Studium beim Lachen anlehnte und mir dabei um den Arm fasste. Ich weiß das klingt total Banal, aber so ein tolles Gefühl der Nähe kannte ich garnicht mehr, auch wenn es unverfänglich war. Klar umarme ich zur Begrüßung mal die ein oder andere Freundin, aber dass eine Frau mal wieder den Körperkontakt sucht und wenn es wie heute nur unverfänglich war, war einfach total schön. Ich vermisse das wirklich sehr, bin aber momentan auch nicht verliebt oder habe jemanden in Aussicht, mit der es allzu bald werden könnte. Abgesehen von der Frau heute, aber bei der habe ich sowieso keine Chance :-p

Meine Frage ist, ob das ein leichtes Kribbeln war, dass ich sie vielleicht mehr mag oder ob so etwas normal ist, wenn man lange niemandem nahe war.....?

...zur Frage

Narzissten und eine Beziehung realistisch?

Ich kann mir kaum vorstellen wenn jetzt jemand psychisch keine Probleme hat mit

einem Narzissten / in eine Beziehung leben zu können. Er liebt sich ja nur selbst und der Partner / in hat nichts davon oder ?

Wenn jemand psychisch labil und die Tendenz zur Abhänigkeit hat, wird diese

Person nur manipuliert und ist damit nicht frei oder seht Ihr das anderst ?

...zur Frage

Warum hat kein Mädchen Interesse an mir?

Hallo,

und zwar bin ich per se sehr warmherzig und höflich, achtsam und versuche nicht so auffällig zu sein. In der Schule fühle ich mich generell nicht wohl, ich bin sehr introvertiert. Ich habe wenige gute Freunde und bei denen ist es wirklich relativ bestimmt, also meine Art, mal bin ich zurückhaltend und mal offen.

Die Introversion und Extroversion hängt von der Atmosphäre ab, von meiner Bekleidung, von meiner körperlichen Frische, sprich ich spüre sehr gut, wenn ich z.B. fettige Haare habe oder ungepflegt bin, egal an welcher Stelle und schließlich hängt es auch von den Personen in meinem Umfeld ab.

Wenn also all' das befriedigend für mich ist, dann kann ich extrovertiert sein, anders nicht. Obwohl, dieser Part "hängt es auch von den Personen in meinem Umfeld ab." hat relativ eine niedrige Priorität für das Erwachen der Extroversion in mir.

Das waren so einige Informationen über mich, worauf ich letztendlich hinaus will ist, dass meine Art relativ zu freundlich ist, dass ich zu achtsam bin und, dass ich warmherzig und introvertiert bin. Ich finde das alles schlecht und nur aus dem Grund, weil irgendwie niemand Interesse an mir hat.

Ich bin so einsam und es grämt mich so sehr, dass mich kein zufälliges Mädchen mal anspricht, ich habe nichtmal weibliche Freunde und sehne mich einfach nach denen, ich sehne mich nach Mädchen...

Ich bin 1.85 cm groß ungefähr, wiege 80-90 KG und würde mich mal nicht als runder "Fettsack" einstufen, sondern eher mittelmäßig.

Ich bin 16 Jahre alt und nie hatte ein Mädchen wirklich Interesse an mir, die meisten Mädchen tuen so, als wäre ich nicht anwesend... Ich will nicht und kann nicht ein Mädchen ansprechen, es geht einfach nicht. Meistens rede ich sowieso ungern, außer vielleicht im Unterricht, das ist mir aber auch relativ.

Ich fühle mich von sovielem gelangweilt und draußen generell unwohl. Was soll ich machen??? Ich bin so irrelevant und erschreckend für Mädchen, es ist so hoffnungslos.

Warum zum Teufel haben diabolische bzw. kaltblütige und offene Jungs mehr Chancen bei Mädchen!? Mädchen sind so rätselhaft...

Diese Gesellschaft...

Ich habe so oft geweint und immer machte man mir Hoffnungen, doch letztendlich werde ich wahrscheinlich immer einsam bleiben.

Auf Internetbeziehungen habe ich keine Lust mehr!

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?