Was ist der Unterschied zwischen Kommunismus und Sozialismus?

2 Antworten

Vereinfacht gesagt: der Sozialismus ist sozusagen die Vorstufe zum Kommunismus; letztere kann auch als eine Art "Religion" aufgefasst werden. Im Kommunismus gibt es kein Privateigentum - jeder produziert so viel wie er kann und nimmt sich nur so viel, wie er wirklich zum Überleben braucht. Das System funktioniert sogar - z.B. auf einsamen Inseln mit kleiner Bevölkerung im Südpazifik; wegen der Isoliertheit ist dort auch kein Wirtschaftswachstum möglich, welche Grundbedingung kapitalistischer Wirtschaftssysteme ist.

Im Sozialismus gibt es Privateigentum in gewissem Maße - im Idealfall soviel wie eine private Person alleine bearbeiten kann und für sein privates Wohlbefinden benötigt. Alles was darüber hinausgeht, gehört der Allgemeinheit.

Eigentlich ist der Sozialismus eine gute Idee. In der ehemaligen DDR hätte man die Möglichkeit gehabt, dieses zu beweisen. Leichte Ansätze dazu gab es nach dem 2. Weltkrieg. Leider entwickelte es sich später zu einem Unrechtsstaat unter einer unfähigen Einparteiendiktatur!

Kommunismus (vom lateinischen communis = „gemeinsam“) bezeichnet das politische Ziel einer klassenlosen Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und das erwirtschaftete Sozialprodukt gesellschaftlich angeeignet wird, das heißt, allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist.

Der Sozialismus ist eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei großen politischen Ideologien neben dem Liberalismus und Konservatismus. Der Begriff war nie eindeutig definiert, und umfasst von Parlamentarismus und Demokratie akzeptierenden sozialdemokratischen, nur reformerischen Bewegungen bis zu revolutionär entstandenen, kommunistisch-totalitären Systemen viele Varianten. Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und legen meist Wert auf eine enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik, um beide miteinander in Richtung einer sozial gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung weiterzuentwickeln. Dabei vertreten sie meist eine Gesellschaftsauffassung, die im Privateigentum der Produktionsmittel die Wurzel des Übels sieht und deshalb die Vergesellschaftung desselben erstrebt.[1][2] Hauptkritikpunkte am Sozialismus waren und sind die geringe Effizienz staatlich regulierter sozialistischer Wirtschaftssysteme (Planwirtschaft) sowie eine mangelhafte Garantie von Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit.

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