Was ist der Unterschied zwischen Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow?

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Hallo,


zuerst möchte ich die Ausführung von CoffeeJunkie666 korrigieren: Es gibt selbstverständlich auch eine Mischform der Erkrankung, bei der der Patient gleichzeitig Hashimoto und Basedow hat. Diese beiden Erkrankungen können also durchaus "Hand in Hand" vorkommen. Es ist dann aber sehr schwer, dies in den Griff zu bekommen!


Beides sind Autoimmunerkrankungen. Ich zitiere von der Seite http://www.ht-mb.de/


Morbus Basedow

Der Morbus Basedow bezeichnet die autoimmune Überfunktion der Schilddrüse. Er wird auch als "Graves' Disease" bezeichnet. Wesentliches Merkmal ist, dass die Schilddrüse ungebremst zuviel Hormone herstellt. Häufig sind bei dieser Erkrankung auch die Augen mitbetroffen, die in einigen Fällen hervortreten können. Typische weitere Symptome sind Unruhe, Haarausfall, Schwitzen, Gewichtsabnahme und Herzrasen. Zahlreiche andere Symptome sind möglich. Die Schilddrüse ist meist vergrößert.


Hashimoto Thyreoiditis

Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine autoimmun verursachte Unterfunktion der Schilddrüse. Sie wird auch als "chronisch lymphozytäre Thyreoiditis" oder "autoimmune Thyreoiditis" oder "Autoimmunthyreoiditis" bezeichnet. Wesentliches Merkmal ist, dass die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Hormone herstellen kann. Typische Symptome können Müdigkeit, Gewichtszunahme, Herzstolpern, traurige Stimmung und Kälteempfindlichkeit sein. Zahlreiche weitere Symptome sind möglich. Die Schilddrüse kann verkleinert oder vergrößert sein.


Eine Augenbeteiligung (endokrine Orbitopathie) kommt bei Morbus Basedow häufig, aber nicht immer, vor.


Eine Hashimoto-Thyreoiditis fängt sogut wie immer mit einer Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) sowie einer Überfunktion an. Im Laufe der Zeit dreht sich das aber ins Gegenteil. Die Schilddrüse wird zerstört, wird kleiner und die Überfunktion wechselt zur Unterfunktion.


Eine Struma bedeutet noch lange nicht, dass Du unter Hashimoto oder Basedow leidest. Wenn allerdings eine Unterfunktion oder Überfunktion noch dazu kommt, dann wird der Arzt - hoffentlich - auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse untersuchen. Hierbei werden die Blutwerte TSH, fT4, fT3, die Antikörperwerte: TPO-AK, TG-AK, TR-AK herangezogen. Darüber hinaus muss ein Ultraschall gemacht werden, bei dem die Größe und die Gewebestruktur der Schilddrüse untersucht wird. Es gibt durchaus auch Hashimoto-Erkrankte, die keine Antikörper haben (seronegativ). Dann tun sich unsere Ärzte leider sehr schwer, eine Autoimmunerkrankung zu diagnostizieren. Deshalb ist das Ultraschallbild so wichtig, denn sollte die Gewebestruktur echoarme oder inhomogene Bereiche aufweisen, dann zeigt das deutlich die Erkrankung auch dann, wenn man keine Antikörper haben sollte.


Ich hoffe, dass Dir diese Erklärungen etwas weiterhelfen.


Gruß Catlyn

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Auch die Hashimoto-Thyreoiditis startet mit einer Überfunktion, der Hashitoxikose. Auch mit HT werden einige eher untergewichtig. SEHR viele dieser Erkrankten werden zu früh ohne ausführliche Schilddrüsenkontrolle in Psychiatrien abgeschoben -auch hier in Deutschland.

Eine Freundin von mir war 20 Jahre lang ambulant und stationär dort -Diagnose: bipolare Störung, Psychosen, Epilepsie. Immerhin war sie nicht gegen ihren Willen dort. Jetzt hat der Psychiater sie nach 20 Jahren erfolglos, lange austherapiert zum Hausarzt zurückgeschickt zwecks besserer hormoneller Einstellung ihrer Schilddrüse/ihres seit 20 Jahren bekannten Hashimoto mit Thyroxin. Sie hatte 20 Jahre lang immer nur 75µg Thyroxin bekommen. Niemals war diese Dosis hinterfragt worden.

Hätte das Massaker verhindert werden können, wenn die Schilddrüse besser untersucht worden wäre?

Wer kennt sich mit den beiden typischen Gesichtern aus für die Schilddrüsen-Überfunktion versus SD-Unterfunktion?

Ich will nicht sagen, dass man mit diesen Erkrankungen dazu neigt Amok zu laufen, aber ANGST, PANIK, rasende Gedankenkreisel und vermeintliche Ausweglosigkeit, das Gefühl, dass man völlig hilflos ist, das kann den Boden bilden für solche Amokläufe. Das ist therapierbar.

Diejenigen, die mit solch einer Erkrankung die Möglichkeit haben, sich komplett zurückzuziehen, wird keiner zu Gesicht bekommen. Sie verbleiben in ihrem biologischem Winterschlaf. Andere legen eher Hand an sich selber (Suizid, -versuche).

Bei ihm hier war es noch eskaliert, weil die Mutter solche Waffen zuhause hatte und mit ihm regelmäßig zu Schießübungen ging. Wurde so vielleicht aus einem Suizid-Gedanken ein Amoklauf?

Das Charakterbild stimmt auch: still, zurückgezogen, kamerascheu, intelligent, Anhedonismus, auch zur Mutter kein herzliches Verhältnis, sondern sogar von ihr konnte sie sich nicht anfassen lassen. Sprach sie auch nicht mit Kosenamen wie Mama oder Mutti, englich mom, momy, an. Sondern mit "excuse me".

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Neigen Autisten zu Eifersucht? Man spricht von Autismus als Ursache. Ich glaube viel eher an ein Schilddrüsenproblem.

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