Was ist der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Emanzipation?

6 Antworten

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Emanzipation ist der Weg zur Gleichberechtigung (besser: Gleichbehandlung).

Moin !

"Emanzipation" bedeutet sicherlich NICHT "Gleichberechtigung" - zumindest ist diese Definition unscharf !!

"Emanzipation" bedeutet, sich aus einer Abhängigkeit zu befreien, was zwar bezüglich der so genannten Frauenbewegung auf Gleichberechtigung letztendlich HINAUSLÄUFT, aber eben nicht dasselbe ist !!

"Emanzipation = Befreiung von Abhängigkeit und Bevormundung (...); <lat. emancipatio 'einen Sohn aus der väterlicghen Gewalt entlassen'"

(Quelle: Wahrig, "Deutsches Wörterbuch", Gütersloh / München 2001, S. 409)

paulklaus

Gleichberechtigung = alle sind vor dem Gesetz und der Gesellschaft gleich

Emanzipation = Weg in die Selbständigkeit, sich von alten Rollenverhalten lösen. Die Emanzipation hat keine Gleichberechtigung im Sinne, sondern führte dies anfänglich nur an, um einen allgemeinverständlichen Wert zu vermitteln.

Feminismus = das Gegenstück vom Machismus, jedoch absoluter, diktatorischer, sexistischer. In manchen Ländern Feminazismus genannt, da im Gegensatz zum Machismus, der der Frau zwar eine bestimmte Rolle zuteilt, sie aber auch beschützt und ihr positive Eigenschaften zuteilt, vollkommen auf die Herabsetzung der Würde des Mannes aus ist, ohne dabei die minimalsten ethischen Grenzen einzuhalten.

Ja, derzeit ist es leider noch immer so, dass in Beziehungskonflien die Mutter - ich sage bewusst nicht Frau - "bevorzug"t wird, was das Sorgerecht, usw. betrifft.

Aber ist es nicht auch hier so, dass hier wieder das Mütterliche im Fordergrund ist - nicht das Frauliche? Die Mütter flüchten sich noch immer allzuoft in ihre Mutter-Burg.

Doch wäre es anders, und wäre so wäre sie eine Rabenmutter!

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@VielesNeu1968

Ja, ich glaube keine(r) hat's leicht. Das Mütterliche steht im Vordergrund, weil die Regierung (inkl. Minister) Schwarz-Gelb ist. In Spanien sind noch die Sozialisten dran und lassen dort keine Gelegenheit aus, die Welt auf den Kopf zu stellen, statt sich um die Krise zu kümmern.

Ich denke: jeder soll das handhaben, wie er will. Doch vor dem Gesetz sollten alle gleich sein. Ohne wenn und aber. Leider sind es aber gerade die Frauen Emanzen, die einserseits mit viel Geld die starke Frau projezieren wollen, auf der anderen Seite aber nie aus der Opferrolle herauskommen, in der alles Männliche böse ist.

Gleiches Recht für alle. Da hatten die Emanzen anfangs Recht, doch stört die mittlerweilen auch schreiendes Unrecht auf der Gegenseite wenig. Und es ist halt wie mit dem Klimawandel, Greenpeace und allem: würden emanzipierte Frauen auf staatlichen Stellen zugeben, dass in vielen Bereichen ihre Arbeit getan ist, wären sie arbeitslos.

So aber wird alles an den Haaren herbei gezogen, damit man doch noch Hilfen für Studien und Stellen bekommt und die Lobby ist mittlerweilen ja so stark, da brauche sie sich vor niemand anderem zu verstecken, sind aber dafür auch keinen Deut besser als die anderen Abzocker.

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@eric ? ich hab bisher unter Feminismus etwas ganz anderes (durchaus positives) verstanden..

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