Was ist der Unterschied zwischen Evangelium, Orthodox und Katholizismus?

4 Antworten

Alle drei gehören zum Christentum. Die Basis ist bei allen die Bibel.

Ich würde deshalb mit dem Studium der Bibel beginnen. Zuerst das Neue Testament mit den Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Dann mit der Apostelgeschichte.

Dann die Psalmen im Alten Testament.

Wenn Du dich näher mit den einzelnen Strömungen im Christentum befassen möchtest, so geh einfach in die Gottesdienste. Die Pfarrer oder Pastoren sollten Dir auch Fragen zu biblischen Texten beantworten können. Das hoffe ich zumindest ;-)

Ich bin dort nicht Mitglied, aber wenn ich jünger wäre, so würde ich als erstes das ICF, die Kirche für junge Erwachsene, besuchen. Predigt und Musik gefallen mir.

https://www.youtube.com/watch?v=YenzVWxehaE

https://www.youtube.com/watch?v=OTsT39AsQC8

Katholiken und Orthodoxe nehmen Maria mehr als Hauptfigur wahr und haben auch beide einen Papst. Evangelisten sind etwas „freier“ und fokussieren sich letzten Endes mehr auf Jesus, weil sie eben nicht so sehr wie auf andere Sachen konzentrieren sind wie zB Papst, natürlich gibt es mehr Unterschiede.

Wenn sich jemand mit Christentum beschäftigen will, sollte man sich erstmal von den 3 fernhalten. Es ist besser zu sagen, dass man Christ ist als zu sagen, dass man Katholik oder so ist

Womit soll man sich dann beschäftigen, wenn man das Christentum entdecken will?

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@Jarra002

nicht mit den Konfessionen, die sorgen für Trennung innerhalb Christen, was nicht sein darf.
Anfangen würde ich mit dem empfehlen, was einem am interessantesten rüber kommt zB die Geschichte des Alten Testament und wie das neue drauf aufbaut oder das womit die meisten Probleme haben -> die Trinität, also dass Gott in 3 Formen existiert.
Ich würde auch nicht direkt in die Bibel einsteigen, weil das einen vielleicht am Anfang überfordert. Lieber sich Videos auf YouTube anschauen und sich ran tasten. Es gibt echt gute kleine Verfilmungen von Bibelstellen aber halt auf Englisch.

Wenn du die Bibel lesen willst, empfehle ich als erstes das neue Testament zu lesen und dann das alte.

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Ich bin orthodoxer Christ.

Die Problematik der katholischen Kirche hat es in der orthodoxen Kirche nicht gegeben. Die katholische Kirche verkaufte im Mittelalter Kirchenämter an den Adel. Dabei machte sich die katholische Kirche die Probleme des Adels in der Erbfolge zu Nutze. Der Adel vererbte Titel, Vermögen und Ländereien an den Erstgeborenen. Dadurch kam es oft zu Erbstreitigkeiten. Durch diesen Ämterverkauf wurden Menschen zu Bischöfen oder Kardinälen, die noch nie eine Bibel in der Hand gehabt haben. Sie "regierten" ihr Amt dementsprechend nach weltlichen Vorstellungen, was bis heute nachhaltig ist. Als Vergleich empfehle ich die Geschichte der Familie Medici.

Diese Entwicklung führte letztendlich zu westlichen Kirchenspaltung.

Die orthodoxe Kirche, auch Ostkirche genannt, ist von diesen Entwicklungen verschont geblieben, weshalb es in der orthodoxen Kirche weder Abspaltungen noch Unerfreulichkeiten gegeben hat.

Grunsätzlich gilt die Ansprache von Jesus Christus:

Wann immer in meinem Namen zwei oder drei zusammen kommen, so bin ich mitten unter Euch.

Wir brauchen nach diesem Zitat von Jesus Christus keine Kirche. Trotzdem haben wir die Kirche, weil die Kirche der Zusammenschluss christlichen Wissens ist, und zudem ein Ansprechpartner zu religösen Fragen und Handlungen darstellt.

Somit ist die Annahme einer lediglichen Tradition schon ausgeschlossen, da es um viel mehr geht als die Pflege eines gewohnten Rituals.

Wenn ich in unsere Basilika eintrete, dann empfinde ich keine Lebenslast mehr. Ich nehme das Weihwasser, ich bekreuzige mich, ich ehre die Ikonen und ich entzünde meine Kerzen zu meinen Fürbitten. Die von Weihrauch geschwängerte Luft, die Liturgie und die Gesänge erhöhen meine Aufnahmefähigkeit zur Spiritualität.

Weiterhin ist unsere Kirche keinen Zwängen unterlegen. Bei uns ist es immer ein rein und raus aus der Kirche. Der Gottesdienst geht über mehrere Stunden. Die Kinder laufen in der Kirche rum, was der Kirchenordnung geschuldet ist, da die Frauen links, und die Männer rechts in der Kirche stehen. Mal rennen die Kinder zur Mama, mal rennen sie zum Papa. Meistenteils sind es dann auch die Männer die mehr so vor der Türe der Kirche stehen, wo man raucht und politisiert. Ein Gedränge und Gewusel haben wir allerdings immer bei der Austeilung des Abendmahls. Da will jeder dabei sein.

Die orthodoxe Kirche ist für uns Leben, und die Kirche freut sich über das Leben.

Die Kritik an der katholischen Kirche, sowie die Unterstellung einer Tradition, kann ich nachvollziehen.

Ich empfinde die katholische Gottesdienstordnung als steif. Man muss eine Stunde lang still sitzen, bei Gebeten steht man auf oder kniet sich hin. Das sehe ich als eine Uniformierung und Disziplinierung der Gläubigen an. Dies ist uns orthodoxen Christen fremd. Jesus Christus stand im Leben, und wir sind das Leben. Da lacht die Gemeinde eher wenn der vierjährige Fratz mal eben nach vorne eilt um dem Priester am Ordinat zu zupfeln. Wir sind halt Menschen.

Bedauerlich finde ich wie sich die katholische Kirche selbst in die Kritik gebracht hat. Viele Gläubige wenden sich aus diesem Grund der katholischen Kirche ab, und suchen sich Kirchen die nicht staatlich verbunden sind. Dazu fallen die Freikirchen und die orthodoxe Kirche.

Und damit möchte ich meine Antwort schließen.

Was die katholische Kirche verliert gewinnen andere Kirchen. Der Glaube verliert dadurch nicht.

......und orthodoxe Kirchen haben in Deutschland einen enormen Zulauf.

Der Name ?

Es kommt alles aus einer Familie" (1.Mose 3,1; Joh.8,44; Offb.12,9).

Woher ich das weiß:Recherche

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