Was ist der Unterschied zwischen einer Privatenkrankenversicherung und einer Gesetzlichenkrankenversicherung?

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5 Antworten

Hallo gutefragendanke,

kurze und knappe Antwort:

  1. Unterschiedliche Kalkulation der Beiträge: In der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) berechnet sich der Beitrag prozentual vom Bruttogehalt. In der privaten Krankenversicherung (PKV) hingegen richtet sich der Beitrag nach dem gewählten Versicherungsschutz, sowie nach Alter und Gesundheitsstatus bei Antragsstellung. Das Einkommen spielt keine Rolle.
  2. Unterschiedliche Leistungen: In der GKV gilt: Gleicher Leistungsanspruch für alle. Dabei wird der Umfang der Leistungen vom Gesetzgeber festgelegt. In der PKV wird der Versicherungsschutz weitestgehend auf deine individuellen Bedürfnisse angepasst. Das Gleiche gilt auch für Angehörige. Auch hier kann für jede Person individuell entschieden werden, welche Absicherung gewünscht ist. Allerdings zahlt man hier auch - anders als in der GKV - für jede Person einen eigenen Beitrag.

Ich hoffe, dass dir diese kurze Erklärung schon weiter hilft. Ansonsten melde dich gerne noch einmal für weitere Infos! :-)

Viele Grüße

Anna vom Barmenia-Team

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Bei einer privaten Krankenversicherung werden zu 100 % die Kosten übernommen, kostet allerdings auch sehr viel Geld jeden Monat. Man muss bei einer privaten Versicherung evtl. auch in Vorleistung gehen, der Patient bekommt die Rechnung und reicht diese ein. Wenn die Erstattung durch die private Versicherung zu lange dauert, muss man den Betrag evtl. vorlegen.

Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung bekommt man unter Umständen nur einen Teil erstattet (zuweilen auch gar nichts, z.B. bei Osteopathie oder Homöopathie), dafür hat man mit dem ganzen Rechnungsablauf absolut nichts zu tun. Das erledigt die Arztpraxis, davon bekommst Du gar nichts mit.

Aus den genannten Gründen habe ich zwei Versicherungen, eine gesetzliche Krankenversicherung und eine private Zusatzversicherung. Alles, was die gesetzliche Kasse nicht zahlt (zum Beispiel bekam ich von denen nur einen Teil der Kosten für mein Hörgerät und für meine Jacketkronen), zahlt dann die private Versicherung. Auch meine Fernbrille wurde von der gesetzl. Krankenversicherung nicht bezahlt, das wiederum zahlte die private Zusatzversicherung.


lg Lilo


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Kommentar von NamenSindSchwer
18.05.2017, 10:12

Bei einer privaten Krankenversicherung werden zu 100 % die Kosten übernommen

Das kann man so allgemein natürlich nicht stehen lassen. 

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In der privaten Krankenversicherung ist man ausschließlich selber versichert, in der gesetzlichen kann die ganze Familie mitversichert sein. Der Grundgedanke der gesetzlichen Versicherung ist die Solidarität, d.h. die Gesamtheit der Versicherten trägt das Risiko aller. Entsprechend sind die Beiträge nach dem Einkommen gestaffelt. Bei der privaten Krankenversicherung hängen die Beiträge vom Risiko ab, also z.B. vom Alter und Gesundheitszustand. Weil die privaten Krankenversicherungen ihre Klienten aussuchen können, sind ihre Leistungen attraktiver.

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private Krankenversicherung musst du die Rechnungen selbst bezahlen und dann der kasse einreichen und bei gesetzlicher rechnet der Arzt mit der kasse ab

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Tja...Das Einkommen... zusätzlich kannst Du Dich aber auch als gesetzlicher Versicherter zusätzlich für vieles Privatversichern lassen, wenn es Dein Geldbeutel hergibt....

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