Was ist der Unterschied zwischen einer "Heimschule" und einem "Schülerheim"?

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3 Antworten

Demostenes hat insofern Recht, als die Begriffe "Schülerheim" und "Heimschule" als Synonyme für den Begriff "Internat" verwendet werden. Der Begriff "Schülerheim" bezeichnet alle Internate, die keine eigenen Unterrichtseinrichtungen besitzen, sondern ihre SchülerInnen auf Lehranstalten anderer Träger (zumeist die örtlichen öffentlichen und privaten Schulen) schicken. Internate mit eigenen Unterrichtseinrichtungen nennt man Internatsschulen. Bei den Internatsschulen unterscheidet man in Schulen mit angeschlossenem Internat (hier sind die internen gegenüber den externen, d.h. nicht im Internat wohnenden Mädchen und/oder Jungen, deutlich in der Minderheit) und eben Heimschulen, in denen mit geringen Ausnahmen (z.B. Kinder von Mitarbeitern) nur Bewohner des eigenen Heims=Internats beschult werden. Viele Internatsschulen fungieren heute allerdings auch als Schülerheime. Um ihre Internate besser auslasten zu können, nehmen Internatsgymnasien beispielsweise auch Grundschüler und Realschüler auf, die dann vormittags Lehranstalten anderer Träger besuchen und nachmittags im Internat mit betreut werden (Mahlzeiten, Hausaufgaben, Freizeitangebote). Eine ausführliche Definition des Begriffs "Internat" findet man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Internat .

Meines Wissens ist eine "Heimschule" eine Art Internat, dagegen ist ein "Schülerheim" ein Haus, meist landschaftlich schön gelegen, wo Schulklassen eine mehrtägige, meist einwöchige Freizeit verbringen (Schullandheim).

Beide Begriffe werden benutzt als Bezeichnungen für Wohnheime entweder in Schulnähe oder mit angeschlossener Schule - es sind also andere Begriffe für ein Internat.

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