Was ist der Unterschied zwischen einer Ernährungsberaterin und einer Ernährungswissenschaftlerin?

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5 Antworten

Man kann natürlich auch beides gleichzeitig sein. Ausschlaggebend ist - wie du richtig erkannt hast - der ausbilderische Background.

Wenn man seriös sein will, studiert man zuvor Ernährungswissenschaften und spezialisiert sich dann auf Ernährungsberatung. So hat man viel Grundwissen, das einem schon mal viel weiterhilft. Ich spreche aus Erfahrung.

Was wenig seriöse "Ernährungsberater" oft von sich geben lässt mir da die Haare zu Berge stehen. Für mich ist fachliche Kompetenz also der wichtigste Hintergrund.

Dennoch musst du überlegen, inwiefern du dir die Eigenschaften als Berater aneignest: nur viel Wissen hilft nämlich auch nicht. Zu einer zusätzlichen Ausbildung wie man Beratungen angeht usw. bei einem/r erfolgreichen Ernährungsberater/in würde ich außerdem raten.

Denn auch manche Ernährungswissenschaftler sind "Fachidioten", passen gut in jedes wissenschaftliche Labor, machen dort auch gute Arbeit, aber mit Ratsuchenden haben manche halt auch nicht viel am Hut.

Eines muss dir klar sein: es reicht nicht, den Leuten aufzuzählen, was sie nicht essen dürfen. Diese Infos kennt jeder (aus Magazinen und Medien). Die Infos über Verbote sind aber schon so reichhaltig, dass keiner mehr durchblickt. Als Ernährungsberater musst du ein Gespür dafür haben, was in der momentanen Situation individuell für den Ratsuchenden wichtig ist.

Was die Geldsache angeht: einen guten Ruf baust du dir durch gute Arbeit auf. Insofern kann ich eine gute Ausbildung nur empfehlen. Wende dich im besten Fall vielleicht an Dach-Organisationen, welche Gehaltsvorstellungen für dich realistisch sind (DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung, VDD - Berufsverband der Diätassistenten).

Alles Gute auf deinem Weg!

Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antwort. Ich weiss eigentlich schon genau, was ich als Ernaehrungsberaterin mal machen will nur der Weg dahin war noch ein wenig unklar, ich werde schliesslich auch nicht juenger und ich wollte nicht unbedingt noch 4 Jahre Studium (mindestens) dranhaengen, wenn's nicht unbedingt sein muss. Ich koennte natuerlich auch jetzt schon einige Kurse am College belegen, die mir dann aber in Deutschland wieder nichts bringen, weil sie nicht anerkannt werden. Dennoch scheint mir das Studium der beste Weg zu sein.

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Man kann natürlich auch beides gleichzeitig sein. Ausschlaggebend ist - wie du richtig erkannt hast - der ausbilderische Background.

Wenn man seriös sein will, studiert man zuvor Ernährungswissenschaften und spezialisiert sich dann auf Ernährungsberatung. So hat man viel Grundwissen, das einem schon mal viel weiterhilft. Ich spreche aus Erfahrung: habe Ernährungswissenschaften studiert und bin nun selbständig tätig als Ernährungsberaterin.

Was wenig seriöse "Ernährungsberater" oft von sich geben lässt mir da die Haare zu Berge stehen. Für mich ist fachliche Kompetenz also der wichtigste Hintergrund.

Dennoch musst du überlegen, inwiefern du dir die Eigenschaften als Berater aneignest: nur viel Wissen hilft nämlich auch nicht. Zu einer zusätzlichen Ausbildung wie man Beratungen angeht usw. bei einem/r erfolgreichen Ernährungsberater/in würde ich außerdem raten.

Denn auch manche Ernährungswissenschaftler sind "Fachidioten", passen gut in jedes wissenschaftliche Labor, machen dort auch gute Arbeit, aber mit Ratsuchenden haben manche halt auch nicht viel am Hut.

Eines muss dir klar sein: es reicht nicht, den Leuten aufzuzählen, was sie nicht essen dürfen. Diese Infos kennt jeder (aus Magazinen und Medien). Die Infos über Verbote sind aber schon so reichhaltig, dass keiner mehr durchblickt. Als Ernährungsberater musst du ein Gespür dafür haben, was in der momentanen Situation individuell für den Ratsuchenden wichtig ist.

Was die Geldsache angeht: einen guten Ruf baust du dir durch gute Arbeit auf. Insofern kann ich eine gute Ausbildung nur empfehlen. Wende dich im besten Fall vielleicht an Dach-Organisationen, welche Gehaltsvorstellungen für dich realistisch sind (DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung, VDD - Berufsverband der Diätassistenten).

Alles Gute auf deinem Weg!

Also....

1.) Ernährungsberater ist kein geschützter Beruf - jeder.... kann irgendeinen Kurs anbieten und ein Zertifikat ausgeben.

2.) Die Krankenkassen vermitteln zu Ernährungsberatungszwecken qualifizierte Fachkräfte das sind aber nur Dipl-Oecotrophologen/Ernährungswissenschaftler oder Diätassistenen

3.) Als Diätassistentin spezialisierst du dich auf Ernährungsberatung und Diätkostzubereitung. Als Ernährungswissenschaftlerin auf die Forschung in dem Bereich.

Eine Diplom-Oecotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin), die studiert hat, wird sicherlich viel seriösere bzw. hochangestellte Stellungen bekommen können und sich auch in einem viel weiteren Umfeld selbstständig machen können (z.B. als Heilpraktikerin), da sie keinen weiteren Auflagen unterliegt.

Ernährungsberaterin ist ansich kein geschützter Begriff. Hier kann man eventuell in Krankenhäusern oder anderen Institutionen, die sich mit Diätetik befassen, mit anderen Ärzten und Beratern zusammenarbeiten.

Ernährungsberaterinnen erklären Personen was die nahrung so enthält usw.

ernährungswissenschaftler untersuchen nahrung zb: wieviel eisen, kohlenhydrate... diese haben

Ernährungswissenschaftler (Oecotrophologen) können auch als Berater in Krankenhäuser, Praxen oder anderen Beratungsinstitutionen arbeiten, da sie ihren Schwerpunkt ebenso auf Diätetik legen können.

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