Was ist der Unterschied zwischen einen vollkommenen und einem unvollkommenen Markt?

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Der unvollkommene Markt ist real, der vollkommene ist eine theoretische Vorstellung, eine Fiktion. Voraussetzung für den vollkommenen Markt ist vollkommene Marktübersicht sämtlicher Marktteilnehmer (jeder ist über alles informiert, über Preise , Bedingungen usw.), weiterhin vollkommene Homogenität der Güter (qualitative Gleichheit etwa), keine Präferenzen. Daran erkennt man schon, dass es das real nicht geben kann.

Der vollkommene Markt bezeichnet im Rahmen des Rationalverhaltens und der Nutzenmaximierung einen fiktiven Markt, der folgende Merkmale aufweist:

Es gibt weder persönliche (zum Beispiel durch Werbung), zeitliche (zum Beispiel Öffnungszeiten), sachliche (zum Beispiel: Mengenrabatte, Serviceunterschiede) noch räumliche (zum Beispiel Standortvorteile) Präferenzen.
Es liegt vollkommene Markttransparenz vor.
Homogenität (genormte Qualität/Gleichheit) der Güter. Unendlich schnelle Reaktion: Alle Marktteilnehmer reagieren sofort auf Änderungen der Marktvariablen. Treffen eine oder mehrere dieser Annahmen auf den Markt nicht zu, so spricht man von einem unvollkommenen Markt.

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