Was ist der Unterschied zwischen einem Schloss und einer Burg?

4 Antworten

Eine Burg, im Sinne von Ansitz. Ist eine durch Mauern geschützte häufig eiförmige kleine Siedlung in der der Herrscher und sein Gefolge lebten und regierten, dazu kam eine Kapelle und ein Burgfried. Häufig ca. 5.000-10.000m² umwehrtes Gelände. In der Vorromanik gab es auch Kaiserpfalzen die eine Mischung aus Schloss und Burg darstellen. Sonst Romanik und Gotik.

Eine andere Art von Burgen z.b. Zwingburgen, dienten nur für das bezwingen oder der Verteidigung und bestanden aus dicken hohen Mauern ohne eig. Wohnzweck. Z.b. Kreuzzugsburgen oder Burgen nahe Stadtbefestigungen.

Mit dem Erfinden stärkerer Feuerwaffen und Kanonen, wurden diese Burgen nutzlos. Es wurden stehende Truppen aufgebaut und die Residenzen wurden wehrlos gebaut. Renaisance, Barock, Klassizismus, neoarchitekturen und der Nachmonarchische "Jugendstil" als Zeichensetzung der freien Marktwirtschaft mit dem der Schlossbau "man kann sagen" endete.

Burgen wurden häufig im laufe der Zeit weiter ausgebaut.

Ein extremes Beispiel

https://de.wikipedia.org/wiki/Windsor_Castle

Ein anderes Beispiel, geschichtliche Zusammenhänge der Burg Iburg-Schloss Osnabrück-Schloss Charlottenburg

Ein Schloss ist für z.B. Könige als Wohnsitz und dort gibt es wirklich nur das Haus für den König plus Familie und Dienern und drum herum einen Garten. Eine Burg ist eine Befestigungsanlage. Drinnen sieht es fast aus wie in einem kleinen Dorf. Es gibt einen Marktplatz, eine Schmiede und dann verschiedene Behausungen für Mägde, Knechte und die Leute die dort arbeiten müssen. Außerdem wohnten auf einer Burg nur Ritter. Zumindest überwiegend.

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