Was ist der Unterschied zwischen einem Hochschüler und einem Universitätsschüler?

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3 Antworten

Das mag von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. Ich kanns dir leider nur für Bayern ganz (semi) sicher beantworten: 

Universität geht nur mit Vollabitur. Also Gymnasium, 13 Jahre durchgezogen, (oder 12? oder jetzt doch wieder 13? >.> ) 

Ein Abiturient kann sich entscheiden, ob er auf die Hochschule will, oder auf die Uni.

Fachhochschulen (mittlerweile Hochschulen) sind "offener". Da kann man auch mit Mittlerer Reife + FOS 11 & 12 drauf - also mit Fachabitur.

Es gibt auch die spezielle FOS 13 als Vorbereitung auf die Universität und sicherlich noch diverse andere Möglichkeiten, wie eine abgeschlossene Berufsausbildung etc....

Die Fachhochschule legt in der Regel mehr Wert auf Anwendungsbezogenheit. Das heißt: ein Paxissemester pflicht und (theoretisch) ein auf reale umstände ausgelegteres Angebot. Das heißt bei manchen Studiengängen aber auch: mehr Generalisation, weniger wahlmöglichkeiten - muss auch nicht bei allen so sein.

Beide führen beim Abschluss zum Bachelor und bieten Master an, jedoch halten unterschiedliche Hochschulen oder Unis unterschiedliche "Berechtigungen" zum Master. Es kann also vorkommen, dass eine HS z.B. deinen Infromatik Bachelor als Bachelor of Arts deklariert, während der gleiche Studiengang zum  Bachelor of Science führt.

Jede Universität ist eine Hochschule, aber nicht jede Hochschule ist eine Universität.

Wer an einer Universität studiert, ist ein Student. Aber auch jemand, der an einer Fachhochschule studiert, ist ebenfalls ein Student.

Hochschüler sind beide.

Alles klar?

Die Universität ist eine spezielle Art der Hochschule.

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