Was ist der Unterschied zwischen einem Ghetto und einem Konzentrationslager im 2. Weltkrieg?

10 Antworten

Diese beiden Wörter haben herzlich wenig mieinander zu tun. Stark vereinfacht: Ein Ghetto ist ein Viertel, in dem nur Menschen einer bestimmten Volksgruppe leben, oder leben müssen(meistens meint man damit ein Juden-Ghetto, z.B. das in Warschau). Ghettos KÖNNEN Slums sein, doch sind dies keineswegs immer. - KZs waren Straflager der Nazis für Juden, politisch Verfolgte und andere Menschen, die die Nazis für Kriminelle hielten und in denen die Arbeitskraft der Insassen auf brutalste Weise ausgebeutet wurde. Noch schlimmer als KZs waren die Vernichtungslager (wie z.B. Treblinka), die nur EINE Funktion hatten: Juden im Zuge der "Endlösung" zu vergasen.

Sei mir nicht böse, aber das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. So wie wenn du Fragen würdest, was der Unterschied zwischen Blumenkohl und Schokolade ist. Es ist zwar beides etwas zu essen, aber sind zwei völlig unterschiedliche Sachen.

Ein Ghetto geht mehr so in die Richtung Slum. Also so ein verkommenes Stadtviertel, in denen Bandenkriege herrschen usw.

In einem Konzentrationslager hingegen werden Leute eingesperrt, gequält und ausgebeutet und wenn sie zu nichts mehr Nutze sind getötet. So etwas war leider auch wesentlicher Bestandteil der deutschen Geschichte

Nein - so verschieden ist das ja nun nicht, zumal es ja sowohl zeitlich als auch inhaltlich hier im selben Kontext auftritt. Ghetto quasi als logistische Vorstufe zum KZ.

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Ein Ghetto befindet sich innerhalb einer Stadt, man kann sich also innerhalb davon relativ frei bewegen, allerdings nicht verlassen. Ein KZ ist ein gesondertes Lager, den Rest solltest Du kennen (Dachau, Buchenwald, Auschwitz, Treblinka, Theresienstadt), Das waren meist Vernichtungslager

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