Was ist der Unterschied zwischen einem Flüchtling und Asylant/Migrant?

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9 Antworten

- Flüchtlinge sind Menschen, die auf der Flucht sind. Die fliehen von ihrer Heimat aus verschiedenen Gründen (Wirtschaftliche Not, Krieg, politische Gründe etc.)
- Asylanten sind Menschen, die in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt haben.

- Migranten sind diejenigen, die ihr Land/Wohnort verlassen haben um in einem anderen Land zu wohnen 

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Kommentar von Bestie10
02.02.2016, 22:46

das ist komplett falsch "Fluechtling"

das ist einer der gefluechtet ist :

aus dem Gefaengniss .... oder der Heimat

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Ein Flüchtling ist einer, der in ein anders Land flüchtet. Ein Asylant hat in das Land wohin er geflüchtet ist Asyl bekommen. Ein Migrat ist ein Mensch mit einem ausländischen Hintergrund.

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Kommentar von Ghando
02.02.2016, 22:43

Jemand der aus einem Gefänhnos flüchtet flüchtet nicht immer in ein anderes Land

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Asylbewerber bzw. Asylberechtigte sind Leute, die in ihrer Heimat aufgrund ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder ihrer politischen Überzeugung in ihrem Heimatland verfolgt werden und das anhand schriftlicher Nachweisen glaubhaft darstellen können. GG Art. 16

Mirgration bzw. Migrationsbewegung ist eine Wanderungsbewegung von Menschengruppen, die aus sozialen, politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen und sich in einem anderen Land niederlassen wollen.

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Hallo ...,

zuerst ein Zitat, Soziologe Helmut Schelsky brachte es auf diese Formel: >>Wer die Sprache beherrscht, beherrscht auch die Menschen.<<

Immer wieder höre und lese ich, auch hier im Netz, welche Begriffe eine vernunftbegabte Kulturnation verwendet, wenn es darum geht, unterschiedlichste Menschengruppen unter den Begriff >>Flüchtlinge<< zu subsumieren. Das ergibt die Notwendigkeit zu umfänglichen Korrekturen.
Denn die offenkundig gewollte Mischung unterschiedlicher Begriffe wie >>Flüchtling<<, >>Migrant<<, >>Asylbewerber<<, >>Verfolgter<<, oder >>Zuwanderer<< und (>>Migrations-Hintergrund<< was auch immer diese Bezeichnung bedeutet). Ein weiterer Begriff ist >>Wirtschaftsflüchtling<<.

Flüchtling ist, wer sicheres Terrain betritt, wenn das Heimatland nicht (mehr) in der Lage ist, für Leib und Gesundheit zu bürgen;

der Asylbewerber darf sich auf den Artikel 16a Satz 1 des Grundgesetzes berufen, das feststellt, dass dieser Schutzgewährung die nachweisliche politische Verfolgung vorauszugehen hat;

Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb (sie emigrieren) - in der Hoffnung auf einen höheren Lebensstandart im Zielland;

Wirtschaftsflüchtling ist, (meine Definition) wer bei uns in Deutschland Kapital erwirtschaftet und dies vor dem Fiskus in ein Steuerparadies versteckt. Der bekannteste dürfte wohl Uli Hoeneß (Unternehmer und ehemaliger Präsident des FC Bayern) sein. Ein anderer flüchtete sogar selbst vor dem Fiskus. Waldemar "Waldi" Hartmann (Journalist, Moderator und Sportreporter) wohnte aus steuerlichen Gründen von 2000 bis 2015 in Chur in der Schweiz. (Seine eigene Aussage bei "Markus Lanz" auf mehrmalige Nachfrage. Nach der Steuerhöhe wurde er gefragt, "Antwort: dies sei Verhandlungssache"). Anmerkung von mir, "Wirtschafts-(steuer) flüchtlinge" bezahlen in der Schweiz weniger Steuern.

Schutzsuchende aus (Bürger-)Kriegsgebieten aufzunehmen, ist eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges. Fest steht aber auch, das weder die Genfer Konvention noch andere Vertragswerke Staaten verpflichten, Migranten (sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge) Unterschlupf zu gewähren. In der nötigen Deutlichkeit ausgedrückt: Wer nicht politisch verfolgt oder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, ist auch kein Flüchtling !!!

Infam, egoistisch und politisch extrem kurzsichtig ist die für allzeitige Verwendbarkeit gefügig gemachte Leier von den >>Fachkräften<<, die unserem Arbeitsmarkt fortan in kürzester Zeit zu Verfügung stehen sollen. Denn abgesehen davon, dass der Terminus >>Fachkraft<< nur auf den geringsten Teil der Neuankömmlinge zutrifft, ist zu fragen, ob diesen - und damit Herkunftsländern - nicht erheblich eher geholfen wäre, wenn dieses vorgebliche Ausbildungsniveau dort zu Anhebung des Lebensstandards nutzbar gemacht würde. Diese geburtenstarken Nationen brauchen vor allem mit Hinblick auf die künftige Entwicklung zuvörderst ein gut ausgebildetes Personal, um gegenüber der wirtschaftsstarken Konkurrenz der etablierten Industrienationen und Schwellenländer nicht noch weiter zurück zufallen. 

So viel muss aus der Geschichte gelernt werden !!!

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Asylanten gibt es nicht, auch wenn es immer wieder geschrieben wird. Es gibt Asylbewerber, die Asyl beantragt haben. Wird es Ihnen gewährt, sind sie Asylberechtigte.

Flüchtlinge, die als solche anerkannt werden, müssen keinen Asylantrag stellen. Sie bekommen humanitären Schutz bis sich die Situation im Heimatland verbessert hat.

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Kommentar von musso
02.02.2016, 22:55

Zu schnell abgeschickt. Migranten ist ein Oberbegriff für alle, die außerhalb des Herkunftslandes leben. Dazu gehören ebenso deutsche Ärzte, die nach Norwegen ausgewandert sind

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Ein Flüchtling ist hier wo (Beispiel: Deutschland) und muss auf der Straße und so schlafen.
Ein Asylant ist der eine Unterkunft hat. Er hat ein richtiges Bett zum schlafen für die Nacht.

Verstehst du es jetzt oder, muss ich es genauer beschreiben? :)

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Kommentar von musso
02.02.2016, 22:50

Nein, ein anerkannter Flüchtling muss keineswegs auf der Straße schlafen

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Flüchtlinge stellen in der Regel einen Asyalantrag und sind dann Asylanten.

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es kann auch Flüchtlinge geben (auf die heutige Situation bezogen) die deutsch sind wohingegen asylanten/Migranten meistens einen Hintergrund haben

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