Was ist der Unterschied zwischen Dispozins und Überziehungszins?

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4 Antworten

Hallo Referendarwin,

in Kurzfassung, wenn du mit deiner Bank einen Dispositionskredit zur Kontoüberziehung vereinbart hast, zahlst du, wenn du dein Konto in diesem Rahmen überziehst, etwa 12% Jahreszinsen Dispozins. Hast  du keine Vereinbarung getroffen  oder du gehst über den vereinbarten Dispositionskredit hinaus, zahlst du dafür u.U. 18% Jahreszinsen Überziehungszins.

Eine übersichtliche Darstellung findest du hier:

http://www.girokonto.org/ueberziehungszinsen-ueberziehungskredit

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Ein DISPOsitionskredit iat ja eine feste Vereinbarung und Zusage. Da wird dir auch mitgeteilt, wie viele Zinsen du zu zahlen hast.

Eine geduldete Überziehung hängt dann vom Tageszins ab, den die Bank verlangt. Das weißt du vorher nicht mit Sicherheit.

Richtig teuer wird es, wenn du dein Limit ohne Rückfrage überschreitest. Dann können da schnell mal Zinsen über 20 % p.a. heraus kommen.

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lmgtfy

Ein Dispositionskredit ist ein Geldbetrag bis zu dem man sein Girokonto negativ belasten kann. Der Dispokredit wird zwischen Bank und Kunde vereinbart.

Weil Dispokredite üblicherweise sehr hohe Zinsen
haben, sollte man es als Bankkunde nach Möglichkeit vermeiden, einen
Dispokredit in Anspruch zu nehmen. Sollte ein Girokontobetrag allerdings
mal kurzfristig negativ werden, ist ein Dispokredit oft die einfachste Lösung, zahlungsfähig zu bleiben.

Unterschied zur Kontoüberziehung

Während ein Dispokredit von der Bank eingeräumt wurde, wird eine Kontoüberziehung bestenfalls von der Bank geduldet. Die Zinsen für das unvereinbarte Überziehen eines Kontos sind noch höher als die ohnehin schon hohen Zinsen für einen Dispokredit.

Kontoüberziehung sollte man deshalb auf jeden Fall vermeiden.

Quelle: http://singlehaushaltskosten.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-dispositionskredit-und-kontoueberziehung/

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Kommentar von GuenterLeipzig
02.08.2016, 20:50

Genau so ist es:

Der Dispo wird von der Bank bis zu einem definierten Betrag eingeräumt.

Dieser Betrag richtet sich in aller Regel nach der von der Bank eingeschätzten Bonität des Kunden.

So ist es nicht verwunderlich, das die Bank die größten Dispos Leuten einräumt, die diesen in der Regel nicht benötigen.

Wird der Dispo überschritten oder existierte gar kein eingeräumter Dispo spricht man von einer geduldeten Überziehung, wenn die Bank es zuläßt, dass das Konto ins temporär ins Minus läuft.

Will die Bank eine geduldete Übung ausschließen, kann diese Buchungen zurückbuchen oder nicht ausführen.

Oft entstehen dadurch dem Betroffenen zusätzliche Kosten.

Günter

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Der "Dispozins" ist der Zins, für einen bei der Bank eingerichteten Dispositionskredit oder auch Kontokorrentkredit. Die Bank stellt dir einen Verfügungsrahmen bzw. Kredit zur Verfügung, mit dem du ins Minus gehen kannst (z.B. bis - 500,00 €). Dies dient dazu, falls es kurzfristig zu Liquiditätsengpässen kommen sollte.

Wenn du diesen Rahmen überschreitest, bzw. keinen Dispokredit eingerichtet hast, zahlst du bei einer Überziehung des Kontos ins negative direkt die "Überziehungszinsen", da dein Konto nun nicht mehr gedeckt ist.


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