Was ist der Unterschied zwischen den Studiengängen Chemie, Chemieingenieurwesen und Nanoengineering?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Chemie ist mehr die theoretische Geschichte, Forschung, Entwicklung von neuen Substanzen/Materialien, etc. - Stichwort: Glaskolben <1L

Chemieingenieurwesen beschäftigt sich eher mit der industriellen Anwendung. Verfahrenstechnik, Prozessoptimierung etc. - Stichwort: 1000L-Reaktor

Nanoengineering mag sich zwar schön anhören, würde ich jedoch von abraten. Ich wüsste nicht, warum man sich schon im Grundstudium spezialisieren sollte. Damit verbaust du dir lediglich viele Wege, die mit dem Chemiestudium noch offen stehen. Und in dem normalen Chemiestudium spezialisiert man sich auch, nur eben ab frühestens 5./6. Bachelorsemester. Dann kann man aber noch jederzeit seine Spezialisierung wechseln, was bei Nanoengineering schwer sein dürfte. Und Nanotechnologie gibt es mehr als genug auch im normalen Studium, dass du dich voll und ganz darauf konzentrieren kannst und die nötige Expertise erlangst, die sich nicht groß vom Nanoengineering-Studium unterscheiden wird. 

Nanoengineering ist ein interdisziplinärer Studiengang und beinhaltet anspruchsvolle Lehrinhalte aus der Elektrotechnik, dem Maschinenbau, der Physik und Chemie. 

Müsste ich mich entscheiden, so fiele meine Wahl angesichts der vielfältigen Beschäftigungsfelder der Nanotechnologie ( Automobilbranche, Chemie, Medizin, Umwelt- und Informationstechnik) auf dieses Studium.

Vielleicht hilft Dir das bei der Entscheidungsfindung.

Jobchancen stehen bei Chemie schlecht, auch, wenn Uniwebsites gerne etwas anderes erzählen.

Wenn du dich dennoch für Chemie interessierst, kann ich dir wämrstens Pharmazie empfehlen.

Im Bereich Pharmaindustrie hast Du auch nicht selten ein beachtliches Einstiegsgehalt mit mehr als 50.000 Euro.

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@mgausmann

Nur, dass es sehr unwahrscheinlich ist, mit einem Chemiestudium (Promotion ist sowieso Pflicht) eine Anstellung zu finden, während man mit Pharmazie berufsgarantie hat.

Klar, die 5 Leute, die pro Jahr eine FACHNAHE Stelle in der Industrie finden, verdienen super, allerdings gibt es Stellen in der Industrie, welche eine Approbation verlangen, die haben Pharmazeuten, auch ist dort der Zwang zur Promotion nicht so groß, man hat, falls man nicht zu den Besten gehört die Stelle als Apotheker sicher, es gibt viel weniger Absolventen pro Jahr (und durch die Approbation konkurriert man nicht mit dem Rest der Welt) und und und

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