was ist der Unterschied zwischen Copyright und Urheberrecht

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Urheberrecht und Copyright sind im Grunde gleich - sie gelten nur in unterschiedlichen Ländern. Copyright gilt eher für den englisch- amrikanischen Sprachraum, das Urheberrecht gilt für Dutschland. In Deutschland hat sich aber auch Copyright als umgangssprachlich für Urheberrecht eingebürgert und wird von den Gerichten tolleriert, da sie in nicht wenigen Punkten doch um einiges voneinander abweichen.

In den Gründzügen unterscheiden sie sich nur sehr wenig, da fast alle Staaten der Erde dem Berner Übereinkommen zugestimmt haben und die "Grundrechte" in den einzelnen Gesetzen nahezu identisch sind. Man muss aber beachten, dass das Copyright als Gesetz per se nicht in Deutschland angewendet werden kann - es gelten die jeweiligen Vorschriften der einzelnen Länder - also das Urheberrgesetz. Um aber die Rechte und Vorschriften zu harmonisieren kam es zur Berner Übereinkunft

Wer also das berühmte "C" für Copyright benutzt, oder auf seine Homepage groß drannpappt "Copyright by" der hat wenn man es genau nimmt keinen Anspruch auf das deutsche Gesetz - das Copyright ist in einigen Punkten viel lascher als das UrhG und man "darf mehr damit machen" als es nach dem UrhG erlaubt wäre, aber auch umgekehrt. Die Gerichte gehen aber davon aus, dass mit der Anbringung von "C" für ein in Deutschland ansässigen Rechteinhaber das UrhG damit gemeint ist

Entgegen deiner Darstellung, wonach "Urheberrecht und Copyright im Grunde gleich" seien, sind dem angloamerikanischen "Copyright Law" die im "Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte" (UrhG) festgelegten urheberpersönlichkeitsrechtlichen Befugnisse weitgehend fremd - und gerade dies hat in der Praxis regelmäßig Bedeutung dann, wenn ein Arbeitnehmer ein dem Schutz des UrhG unterstelltes Werk hervorbringt.

Denn im kontinentaleuropäischen und deutschen Urheberrecht gilt das "Schöpferprinzip". (Vergleiche § 7 Abs. 1 UrhG: "Urheber ist der Schöpfer eines Werkes.") Praktische Konsequenz: Schafft ein ARBEITNBEHMER im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses ein dem Schutz des UrhG unterstelltes Werk, ist der Arbeitnehmer zugleich der Urheber.

Entgegen dieser bei uns geltenden Gesetzesregelung kann im angloamerikanischen Copyright Law der ARBEITGEBER Rechtsinhaber des Copyrights werden und wird es in der Praxis tatsächlich sehr oft.

Insgesamt garantiert das bei uns geltende UrhG einen deutlich höheren Schutz des URHEBERPERSÖNLICHKEITSRECHTS (vgl. §§ 12 ff. UrhG). Allein der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist (§ 12 Abs. 1 UrhG). Die ideelle Beziehung des Urhebers zu seinem Werk genießt somit Priorität, während das Copyright Law ökonomische Aspekte - namentlich die Gesamtheit der Nutzungsrechte - de lege lata deutlich in den Vordergrund stellt.

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@FlorianBerger

Wenn du es doch schon weist, warum stellst du dann eine solche Frage? Willst Du uns nur Testen oder mit deinem Kommentar dein "Wissen" präsentieren und dir einen Keks und ein Glas Milch verdienen?

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@stelari

tja stelaris ... wie wäre es mit lesen ... er hat florian hat die frage nicht gestellt, sondern auf die frage geantwortet ^^

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Copyright bezieht sich wohl eher auf die Marke als solche, also Markennamen, Logos usw. Urheberrecht bezieht sich auf geschützte Dateien, also zB Filme und Musik, deren verbreitung ohne entsprechende Zustimmung strafbar ist, also zb durch illegale Downloads, Torrents usw

Leider völlig daneben - du schmeißt hier Urheberrecht mit Markenrecht durcheinander, was völlig verschiedenen Dinge sind!

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Du verwechselst Copyright mit geschützten Marken (Unregistered Trademark TM, Registered Trademark R)

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Das Urheberrecht hat seinen Ursprung und auch seine "Wirkung" in Deutschland.

Es schützt streng genommen vor allem den "Urheber", also den Autor/Künstler/Ersteller. Das trifft auf jedes von ihm erstellte Werk zu.

Das Copyright hat seinen Ursprung in Amerika, ist asgeweitet als "Internationales Copyright" auch über die Ländergrenzen hinweg gültig.

Das Copyright reguliert einfach nur, wer das Werk "kopieren" (sprich: Vervielfältigen) darf. Grundsätzlich liegt das Copyright ebenfalls beim Ersteller, z.B. bei Auftragsarbeiten kann es aber sein, dass das Copyright dann dem Auftraggeber zufällt. Das Copyright lässt sich auch weiterverkaufen.

Von Wikipedia:

Das Copyright [ˈkɒpiɹaɪt] (engl. „Kopierrecht“, aus copy „Kopie“ und right „Recht“) ist die angloamerikanische Bezeichnung für das Immaterialgüterrecht an geistigen Werken. Es ist dem deutschen Urheberrecht ähnlich, unterscheidet sich jedoch in wesentlichen Punkten. Bereits der Ansatz ist ein anderer: Während das deutsche Urheberrecht den Urheber als Schöpfer und seine ideelle Beziehung zum Werk in den Mittelpunkt stellt, betont das Copyright den ökonomischen Aspekt. Es dient vor allem dazu, wirtschaftliche Investitionen zu schützen. Vor diesem Hintergrund kommen das angloamerikanische und das kontinentaleuropäische Recht in zahlreichen Rechtsfragen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

DH für dich, rooty!

Denn in dem von dir zitierten Wikipedia-Eintrag wird der entscheidende Unterschied zwischen angloamerikanischem Copy Law und deutschem Urhebergesetz (UrhG) durch folgende Feststellung hervorgehoben: "Während das deutsche Urheberrecht den Urheber als Schöpfer und seine ideelle Beziehung zum Werk in den Mittelpunkt stellt, betont das Copyright den ökonomischen Aspekt." - Entsprechend dieser Feststellung habe auch ich mich in einem bereits oben veröffentlichten Kommentar geäußert.

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