Was ist der unterschied zwischen bio produkten und nicht bio produkten?

10 Antworten

nicht bio darf richtig genetisch verändert sein und mit chemie gedüngt.

ökonomisch bedeutet, dass alles einen kreislauf bildet. planze wird angebaut, mit tiermist im nachbarstall gedüngt, geerntet und der abfall den tieren als futter gegeben, damit die dünger für das nächste jahr produzieren.

Man sollte sich auch vor Augen führen, dass Bio nicht immer gleich das Beste ist. Eine einfache Überlegung:

Ich möchte mir Kartoffeln für ein Mittagessen kaufen. Im Laden werden einmal Bio-Kartoffeln angeboten und einmal "normale" Kartoffeln. Nun schaue ich nach, woher die Kartoffeln eigentlich kommen. Die Bio-Kartoffel wurde aus Ägypten importiert, die andere Kartoffeln stammt vom Bauern um die Ecke. Wähle ich jetzt also die Bio-Kartoffel, oder doch lieber die andere?

Zwar ist die Bio-Kartoffel vielleicht weniger belastet, wurde jedoch von dem weit entfernten Ägypten importiert. Den CO2-Ausstoß möchte ich dabei nicht wissen. Die andere Kartoffeln von Bauer XY hatte einen Lieferweg von 10km. Ist allerdings nicht bio-zertifiziert. Der CO2-Ausstoß ist jedoch deutlich niedriger. Was ist ökologischer? Bio ist nicht immer besser als konventionell. Man muss sich die Alternativen vorab immer gut anschauen und überlegen, aus welchen Gründen ich bio eigentlich wähle.

Ökonomisch sicher nicht, höchstens ökologisch.

Was den Unterschied ausmacht, hängt vom jeweiligen Bio-Siegel ab. Nicht alle Bioprodukte sind gleich, auch wenn es für die Bezeichnung Mindeststandards gibt.

ja mein ich =) ökologisch!!

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Bei Bio-Produkten ist es oft nicht leicht die Ökonomie von der Ökologie zutrennen. Bio-Produkte sollten in erster Linie unter ökologischem Gesichtspunkt produziert werden. Das heißt, "biologisch" (lebensorientert) und "ökologisch" (artgerecht) angebaut werden. Im Klartext: die Pflanze oder das Tier soll in natürlicher und ohne Zusatz von z. B. chemischen Artikeln aufgezogen und weiterverarbeitet werden. Das alles setzt bestimmte Maßnahmen im Vorfeld und später bei der Verarbeitung veraus, z. B. Investitionen in ungedüngte Felder artgerechte Ställe u.v.m. Da der Betreiber auch nicht von Luft und guten Vorsätzen alleine leben kann kommt jetzt der ökonomische Aspekt hinzu. Ganz einfach er muss etwas an der Sache verdienen. Jetzt wird es kritisch kostenintensive Ökologie und lebenserhaltende Ökonomie zusammen zu bringen. Dazu gehört viel Erfahrung und mitunter ein langes Durchhaltevermögen. Deshalb sind Bio-Produkte teurer als "normale" Prod. Ausserdem sind bioorientierte Kunden bereit mehr zu zahlen, weil sie die Meinung vertreten etwas Gutes für sich und die Umwelt zu erreichen. Das nutzt der Handel und kalkuliert diese Prod. mit einer höheren Spanne. Weil also, wenn alles gut, läuft gute Gewinne gemacht werden können, kommt es auch zu manchmal zu Betrügereien. Es gibt zwar schon Richtlinien zur Produktion von Bio-Prod. aber die sind z. T. noch dehnbar und lassen wohl noch zu viel Platz für Interpretationen. Ob tatsächlich ein Vorteil in der Kosumierung von Bio-Prod., für den eigenen Organismus, steckt, kann nur durch Langzeitstudien und eine hohe Zahl von Testpersonen ermittelt werden, aber die gibt es noch nicht. Allerdings spricht manches für Umwelt schonen- dere Umstände bei der Produktion und Weiterverarbeitung.

Milchprodukte, Backwaren, Gemüse und Obst sind die am häufigsten nachgefragten Bio-Lebensmittel. Bearbeitete Bio-Lebensmittel werden meist in Supermärkten, Naturkostfachgeschäften und Biosupermärkten verkauft. Bearbeitete Bio-Lebensmittel enthalten meistens nur (oder zumindest ausdrücklich angegebene) Bio-Zutaten und keine künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe, wie Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, künstlichen Aromen oder Stabilisatoren. Außerdem dürfen die Endprodukte nicht durch künstliche Methoden, Materialien oder Prozesse wie beispielsweise künstliche Reifungen oder Lebensmittelbestrahlung bearbeitet worden sein.

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