Was ist der Unterschied zwichen einer chronischen und einer akuten Depression?

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5 Antworten

Bei einer akuten Depression, oft auch als depressive Episode bezeichnet, handelt es sich um eine, die meist plötzlich auftritt und über einen "kurzen" Zeitraum besteht. Kurz ist hierbei ein sehr dehnbarer Begriff aber ungefähr spricht man hier von einem Zeitraum zwischen drei Tagen bis hin zu ein bis zwei Wochen. Akut auftreten könnte sie beispielsweise nach einer Trennung oder bei einem herben Rückschlag auf Arbeit. Der Ausgangspunkt ist klar und der Zeitraum vergleichsweise kurz, in der die depressiven Symptome bestehen bleiben.

Eine chronische Depression wird auch als Dysthymie bezeichnet. Die Dysthymie ist eine Form der Depression, die sehr lange anhält - in diesem Falle auch oftmals über mehrere Jahre. Es ist also, wie der Begriff chronisch schon verrät, eine dauerhafte und langanhaltende Depression.

Beide Formen, die akute Depression und die Dysthymie, unterscheiden sich allerdings nicht nur in der Länge, sondern auch in der Intensität. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass die akute Depression mit stark ausgeprägten Symptomen einhergeht, die Dysthymie mit "milderen" Symptomen - was nicht heißt, dass diese leicht wegzustecken sind. 

Wie es allerdings immer mit Faustregeln ist: Die Ausnahme bestätigt die Regel. Pauschale Aussagen lassen sich nur bedingt treffen. 

Die Frage ob man den ganzen Tag deprimiert sei, lässt sich ebenfalls nur schwer pauschal beantworten. Bei einer depressiven Episode, je nach schwere, ist es aber durchaus üblich, dass sich die depressive Stimmung über den gesamten Tag zieht beziehungsweise bis zum Ende der Episode. Bei einer Dysthymie schwankt der Schweregrad oftmals und auch angenehme oder ausgelassene Momente sind möglich, auch wenn die depressive Verstimmung nahezu permanent spürbar bleibt.

Liebe Grüße.

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Das sind keine Gegensätze. Chronisch bedeutet in der Medizin, dass ein Zustand bzw. ein Syndrom/eine Krankheit anhaltend ist. Man spricht dann von einer rezidivierenden (also wiederkehrenden) depressive Störung, bei der es durchaus lange symptom- und beschwerdefreie Phasen geben kann. 

Eine akute Depression liegt dann vor, wenn die Symptome jetzt gerade auftreten.

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Die akute depressive Episode ist ein, meist duch ein bestimmtes Erlebnis oder einen bestimmten Faktor, ausgelöstes emotionales Empfinden, welches sich über einen Zeitraum von nicht mehr als sechs Monaten erstreckt.

Die chronische Depression hingegen hält länger an als sechs Monate, kann jedoch schubweise auftreten, sprich, es gibt Zeiten, in denen die Symptome fast vollständig zurücktreten und eine beschwerdefreie Zeit herrscht. Oftmals entwickelt sich ein Rhythmus, den die Betroffenen selbst einschätzen und dementsprechend handeln können.

Während einer depressiven Phase ist man nicht zwangsläufig den ganzen Tag deprimiert. Angst, Trauer, aber auch Emotionslosigkeit und ein Leeregefühl können auftreten.

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Von einer chronischen Depression spricht man, wenn die Symptome mehr als zwei Jahre anhalten.
Zu akut, kann ich leider nichts schreiben.

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