Was ist der Unterschied von einer Psychose und einer Schizophrenie?

6 Antworten

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Psychose ist der Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen Betroffene zeitweise den Bezug zur Realität verlieren. Im allgemeinen wird der Begriff als Abgrenzung zu Neurosen verwendet, weniger starke psychische Erkrankungen mit stärkerem Bezug zum Erlebten.

Schizophrenie ist eine Gruppe schwerer psychischer Krankheitsbilder. Die Diagnose ist schwierig und kann von Laien nicht vorgenommen werden. Symptome, die bei einer Schizophrenie vorkommen, können auch bei anderen Erkrankungen vorkommen.

Psychose und Schizophrenie sind nicht das gleiche. Es gibt teilweise Überschneidungen aber du solltest auf den Begriffen nicht herumreiten.

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Vielen Dank, weiss jetzt zwar immernoch nicht ob ich eine Psychose oder eine Schizophrenie hatte. Aber wenigstens weiss ich den Unterschied

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@Yasuo8

Es ist schwieriger, als ich ausgeführt habe, weil (a) niemand eine nachgewiesene Theorie psychischer Störungen hat und entsprechend auch alle Klassifikationen nur Plausibilitäten sind. Die meisten Mediziner oder Psychiater halten sich an die beiden großen diagnostischen Manuale DSM und ICD, die gerade bei schwierigen Fällen (b) nicht immer deckungsgleich sind. In der Alltagssprache wird die Schizophrenie oft den Psychosen zugeordnet, Schizophrenien wären also eine Untermenge der Psychosen. Es gibt aber Psychosen, die keine Schizophrenie sind. Da es so viele verschiedene Arten von Schizophrenien gibt und eine 100% sichere Diagnose kaum möglich ist, andererseits auch niemand genau sagen kann, was Psychosen (oder auch Neurosen) sind, ist das Haarspalterei, die ein behandelnder Arzt für deine Unterlagen betreiben MUSS, die aber dir persönlich nichts bringt. Dein Interesse muss sein, dass du in akuten Phasen in guten Händen bist und dass die Behandlung anspricht und verträglich ist. Nicht herauszufinden, was eh niemand mit letzter Gewissheit wissen kann.

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wie walthari schon schrieb: Psychose ist ein allgemeiner begriff - der kann vieles bedeuten; Schizophrenie ist eine bestimmte Erkrankung.

was du hattest, kann dir anhand deiner paar Sätzchen keiner sagen - dazu gehören Blutuntersuchungen, MRT und eine sorgfältige Befragung/Beobachtung des Patienten.

vielelicht geht es in richtung Schizophrene Psychose mit  Denkstörungen und Wahrnehmungsstörungen.

es gibt davon ein paar Untergruppen: Schizoaffektive Psychosen (die trifft wohl nicht auf dich zu)

Schizotype Störung: eine Form der psychotischen Störungen mit ungewöhnlichen Wahrnehmungserlebnissen sowie Denkstörungen

usw.

wie äussern sich bei dir das gedankenlesen?

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Bei mir äusserte es sich so das es quasi Stimmen der anderen Personen waren, so quasi die Gedankenstimme die jeder hat, nur das ich quasi die Stimme der anderen Person hören konnte. Ich bezeichnete das als Telepathie da ich damals nicht wusste das ich eine Psychose (oder Schizophrenie) hatte. Ich hatte den Bezug zur Realität zu 90% etwa verloren. Da mit meinen Wahnvorstellungen noch einiges dazu kam. (Vergfitungswahn, Chip im Kopf und ausspioniert werden quasi gestalkt werden) und mit meinem Verfolgungswahn assoziierte ich das man mithilfe meinen Gedanken feststellen konnte wann ich schlafe und wo ich bin, im mich zu entführen, vergewaltigen und töten.

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Quetiapin / Seroquel ohne Neurologe erhöhen, bis zu welcher Dosis bei Halluzinationen, Verwirrtheit, und Wahnvorstellungen?

Hallo Leute,

es geht um das Medikament Seroquel. Meine Mutter (Ende 60, Multiple Sklerose weit fortgeschritten, und Stand 08/2014 beginnender Demenz), nimmt seit September 2014 nun 25mg Quetiapin.

Kurz die Geschichte dazu. Im Sommer 2014 begann es bei meiner Mutter mit Verwirrtheit. Sie rief meinen verstorbenen Vater, Nachts nach ihrem Bruder, welcher in einer anderen Stadt wohnt, und zu dem kein Kontakt mehr besteht... Sie dachte sie würde noch in ihrem Elternhaus leben, sah Dinge die nicht da sind und keinen Sinn ergeben, sprich starke Verwirrtheit. Im September 2014 bekam sie dann von einem Neurologen im KH (Konsilbesuch) Quetiapin 12,5mg verschrieben, und nach dem ersten Tag der Einnahme waren alle Verwirrtheitszustände verschwunden. Da die Tabletten blöd zu teilen sind, gab ich dann daheim 25mg. Das ganze ging zu 90% nun bis September 2015 gut (kleinere Zwischenfälle gab es alle paar Wochen/Monate hin und wieder), aber seit 3-4 Wochen jetzt leider wieder recht stark. All die starken Verwirrtheitszustände aus dem vergangenen Jahr treten nun wieder verstärkt ein.

Wirkt das Medikament nicht mehr? Ich bin schon hoch auf 50mg. Leider macht hier kein Neurologe Hausbesuche, und meine Mutter ist komplett bettlägerisch, in eine Praxis mit Rollstuhl wäre extrem aufwendig und belastend für sie.

Abends bekommt sie auch noch 60mg Dipaperon.

Wie hoch darf man denn gehen, ohne sich Gedanken um schwere NW zu machen?

Bevor sie Quetiapin vom Neurologen bekam, verschrieb ihr der Hausarzt Risperedon, das hat sie aber gar nicht vertragen. Sie war gar nicht mehr ansprechbar. Und die Verwirrtheit ging davon auch überhaupt nicht weg.

Die Demenz wurde übrigens von einem Neurologen diagnostiziert, BEVOR sie Quetiapin einnahm. Der wurde von Amtsgerich gestellt wegen Antrag auf Betreuerschaft. Alles etwas kompliziert, aber meine Kernfrage richtet sich nach der Dosierung von Seroquel bei den beschriebenen Symptomen.

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