Was ist der Unterschied bei mehr/weniger Ohm bei Kopfhörern?

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2 Antworten

Es ist in der Tat so, dass weniger Widerstand einen lauteren Klang macht. Das hat aber nicht nur Vorteile!

Wenn ich einen MP3-Player habe und mit meinen (angenommen) 32 Ohm ein gutes Klangbild habe und von 0 bis 100% Lautstärke aussteuern kann, ohne dass es weh tut, heisst das, dass ich bei 16 Ohm schneller an die Schmerzgrenze komme und vielleicht nur noch von 0 bis 50% Lautstärke nutzen kann, weil mir sonst das Trommelfell platzt.

Ist das der Fall, kann ich die Lautstärke nur noch weniger differenziert einstellen und es gibt größere Lautstärkensprünge beim einstellen.

Ein Beispiel:

Ein MP3-Player hat 10 Lautstärkenstufen von 1 bis 10 und bei meinen 32 Ohm kann ich problemlos bis Stufe 10 einstellen, ohne dass es weh tut. Ich habe also 10 Schritte, um die Lautstärke einzustellen.

Bei 16 Ohm-Kopfhörern tut es schon bei Stufe 6 weh, also kann ich nur von 1 bis 5 einstellen. Mein Einstellungsumfang ist jetzt von 1 - 5 (5 Schritte) und vielleicht ist die passende Lautstärke irgendwo zwischen 4 und 5 - das kann ich aber nicht mehr einstellen.

Das sollte man dringend bedenken!

Habe die Antwort inzwischen selbst gefunden:

Widerstand

Sehr wichtig ist der Widerstand (Impedanz). Er wird in Ohm gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Energie muss die Musikquelle aufbringen, um Töne wiederzugeben. Für die HiFi-Anlage oder das Studio sind meist auch hohe Widerstände kein Problem. Anders sieht das für Soundkarten am PC oder für mobile Geräte aus. Die meisten Soundkarten bekommen Probleme, wenn ein Kopfhörer mehr als 64 Ohm Widerstand bietet. Auch tragbare Player bekommen ab dieser Grenze Probleme, die Musik laut genug wiederzugeben. Für beide Einsatzzwecke gilt: Je geringer der Widerstand, desto besser.

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