Was ist der Unterschied bei der Rechtsschutzversicherung beiFällenGeltendmachung von versicherten(Pachtrecht) und nicht versicherten Ansprüchen(Mitgliedschaft)?

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2 Antworten

Ja, Vereine. Schönes und völlig unterschätztes Versicherungsthema :-)


(a) Das Mitglied hat im Rahmen seiner RS wahrscheinlich Deckung (klingt alles nach einem selbst genutzten Garten). 

(b) Das Mitglied wird gegen den Verein vorgehen müssen, nicht gegen den Vorstand persönlich. 

(c) Daraus folgt, dass der Verein eine RS benötigt, um diesen Streit auszufechten. 

(d) Vereinsvorstände (alle!) haften mit ihrem gesamten Privatvermögen bei selbst gemachten Fehlern gegenüber dem Verein. Sofern der Vorstand ohne Entgelt und ehrenamtlich arbeitet (dürfte bei Gartenvereinen die Regel sein), greift diese Haftung jedoch nur bei grober Fahrlässigkeit. Dagegen könnte man sich mit einer Vereins-D&O-Versicherung absichern, das wäre aber für Gartenvereine normalerweise mit Schiffsartillerie auf Spatzen geschossen. 


Der Verein muss sich also mit dem Mitglied einigen (notfalls zwangsweise vor Gericht), bräuchte dafür eine Vereins-RS. Wenn der Fehler von einem Vorstandsmitglied (grob fahrlässig) verschuldet würde, kann der Verein sich dann die Gesamtkosten vom Vorstand zurück holen.

Sämtliche privaten Versicherungen der Vorstandsmitglieder greifen hier nicht. 

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Das ist nicht über die private Versicherung des Vorstandes gedeckt! Hierzu würde der Verein eine Rechtsschutzversicherung benötigen

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