Was ist der Sinn des Lebens, es gibt keinen oder?

20 Antworten

Währenddem du dir diese Frage stellst, ist in deinem Körper ganz viel los: Neue Blutkörperchen entstehen, Bakterien und Viren werden abgewehrt, dein Herz schlägt, die Atmung läuft und so weiter und so fort. Das alles geschieht ohne dein Zutun und ohne dass man dich danach fragt. Es passiert einfach so, tagein, tagaus. Das ist der Sinn. Was dahintersteckt und ob überhaupt etwas dahintersteckt, das weiss niemand. Viele Leute, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, sagen: Ja, dahinter steht das Licht, ein Licht, das uns alle bedingungslos liebt, das uns geschaffen hat und zu dem wir nach dem Tod zurückkehren. Die wirklich Toten sind nicht zurückgekommen, um davon zu berichten. Aber Tatsache ist, dass wir Menschen in Todesnähe "etwas" sehen, was erstaunlich ist. Warum sollten wir überhaupt etwas sehen oder wahrnehmen, wenn wir doch dabei sind zu sterben? Also, wie auch immer man die Frage beantwortet: Es gibt wohl einen Sinn, aber man wird ihn nie abschliessend definieren können.

Wenn es mir einigermassen gelingt, am Leben zu bleiben und einigermassen über die Runden zu kommen, erachte ich mein Leben als geglückt und sinnvoll. Auch ich musste krankheitsbedingt Träume fahren lassen. Aber das ist nicht unbedingt schlimm. Man lernt, sich auf Anderes zu besinnen und mit der Zeit merkt man, dass dieses sogar wichtiger ist als das andere, was man unbedingt erreichen wollte.

Hier sind grundsätzliche Tipps, um mit der Situation umzugehen: Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Auch kannst Du zu einem Psychologen gehen.

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann natürlich Spaß haben. Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich bin Atheistin. Entschuldigung.

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Ich kenne auch keine Antwort, die dich jetzt zufriedenstellen würde, wohl aber eine bewährte Methode, mit der du deine eigene Antwort finden kannst.

Schau auf dich selbst. Wie fühlt es sich an, du zu sein?

Schon dadurch, dass du diese Sätze liest, schaust du dich selbst mit deinem geistigen Auge an und richtest deine Aufmerksamkeit für einen Augenblick darauf, wie es sich anfühlt, du zu sein – was du ich nennen würdest. Nach einiger Zeit wird sich dein Bewusstsein verändern, und zwar auch dann, wenn du verständlicherweise nicht daran glaubst.

Wenn du dich auf die beiden Sätze nicht verlassen möchtest, kannst du die folgende, ausführliche Übung machen. Am besten bittest du jemanden, dich darin anzuleiten.

Setz dich, schließ die Augen und atme erst einmal nur. Finde heraus, wie es ist, deine Aufmerksamkeit bewusst zu kontrollieren. Richte sie jeweils eine Minute lang:

  • auf das Gefühl, wie deine Zunge in deinem Mund ruht, dann
  • auf das Gefühl, wie deine Füße auf dem Boden ruhen, und schließlich
  • auf das Gefühl des Luftstroms in deiner Nase.

Richte deine Aufmerksamkeit nun nach innen, indem du der kaum merklichen Wahrnehmung nachspürst, wie es sich anfühlt, du zu sein – was du ich nennen würdest. Du bist hier. Du kannst nicht leugnen, dass es dich gibt. Was macht dich gewiss, dass es dich gibt? Was macht es dir unmöglich, zu leugnen, dass du hier bist?

Wiederhole die Übung, wann immer du den Wunsch danach verspürst.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Was ist der Sinn des Lebens, es gibt keinen oder?

Doch, natürlich gibt es einen Sinn: Erfahrungen. Stell dir das Leben wie ein Besuch in einem Themenpark vor, der das Thema "Individualität als Mensch" hat. Du bist freiwillig hier, um bestimmte Erfahrungen zu machen, die du vorher festgelegt hast.

Ich habe Ziele, die ich nicht verfolgen kann aufgrund meiner Krankheiten und das verschlimmert alles.

Die Frage ist, warum du unter Krankheiten leidest. Es gibt da zwei Möglichkeiten: Entweder deine Krankheiten sind notwendig, damit du deine Lebensziele erreichst, oder sie sind die Folge von nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch deines "Fahrzeugs" - deines Körpers. ;)

Welche Krankheiten hast du denn, wenn ich das fragen darf? Vielleicht kann ich etwas dazu sagen.

Im Moment bin ich so oft einfach nur tief verlassen und Tod traurig. Ich raste schnell aus und weiß nicht wie ich mit allem umgehen soll und mein Leben weiter fortsetzen soll.

Dir fehlt also der Sinn und die Perspektive? Den Sinn hatten wir ja schon. Die Perspektive ergibt sich aus dem Vertrauen in dich selbst und das Leben. Du bist nicht einfach ein Zellhaufen, der sich irgendwie durch das Leben schlagen muss und am Ende wieder verschwindet. Du hast Ziele, auch wenn du sie gerade nicht mehr weißt. Aber dein Unterbewußtsein kennt sie und schubst dich in die richtige Richtung. Vertraue ihm und damit dir. Wir finden unseren Weg im Leben viel einfacher, wenn wir nicht krampfhaft danach suchen, sondern uns treiben lassen und dem Leben vertrauen.

Psychische Krankheiten und körperliche, aber nichts wichtiges. Nur das alles ist wie ein fetter Stopper um fortzufahren.

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@Maedchen007895

Die körperlichen Krankheiten kann man ursächlich behandeln (das macht in der Regel nur niemand), dann können sie ausheilen. Die psychischen Krankheiten sind natürlich eine ganz andere Sache, weil wir da selbst meist betriebsblind sind und die Ursachen gar nicht sehen. Vielleicht hilft es, wenn du mal gedanklich zurückgehst und dich fragst, wann die psychischen Probleme begannen und was kurz davor passierte. Wie bei körperlichen Krankheiten auch, muss man ja auch hier die eigentliche Ursache finden und abstellen - bzw. verarbeiten.

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