Was ist der sinn der "Rassenmischung"?

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10 Antworten

Hallo AARONner,

zum Begriff "Rasse" ist hier genug gesagt worden: Es gibt nicht mehrere menschliche Rassen.

Hinter Deiner Frage steht aber unausgesprochen, die "Vermischung" - was für ein seltsamer Begriff! - sei ein organisierter, kollektiver Prozess, der irgendwie absichtsvoll mit einer Zielsetzung vollzogen werde. Dem möchte ich widersprechen. Eine Reihe von Antworten, die unterstellen, es gehe um eine Erweiterung des Genpools o.ä., beziehe ich hier mit ein.

Paare unterschiedlicher Herkunft oder Hautfarbe oder sonst irgendwelcher Unterschiede verlieben sich weder, weil sie den Genpool erweitern möchten - was für ein absurder Gedanke! - noch weil irgend ein Kollektiv ihnen rät, sich mit anderen Völkern zu "mischen". Da geht es ausschließlich um zwei Personen, die sich ineinander verlieben.

Besieht man sich die traditionellen Kulturen, dann muss man ja eher sagen, dass diese den "gemischten" Paaren eher Steine in den Weg legen, als ihre Verbindung zu befördern.

Die Menschen sind seit ihrer Entstehung über die Erde gewandert. Die Begegnung mit anderen Menschen, mit anderen Sprachen, anderen Sitten und Gebräuchen und anderen Hautfarben und auch die "Vermischung" ist etwas ganz ursprüngliches.

Die Nationen, wie wir sie heute kennen, sind erst im 19. Jahrhundert entstanden, also eine sehr junge Entwicklung. Daraus abzuleiten, dass es "unnatürlich" sei, sich mit Menschen anderer Herkunft zu verbinden, ist völlig abwegig.

Gruß Friedemann

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Kommentar von schmidtmechau
06.02.2016, 22:46

Danke für den Stern!

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:27

Ist doch merkwürdig daß über Jahrtausende hinweg die Unterarten des Menschen sich in ihren Klimazonen größtenteils erhalten haben und sich kaum vermischt hatten, nicht? Das mit der Vermischung ist ein ganz junges Phänomen und ist der Beeinflussung der Leute zuzuschreiben, Geld regiert die Welt und die nachteiligen Konsequenzen für die Bevölkerung sind den Obrigkeiten vollkommen egal. Siehe auch diverse Kommentare meinerseits hier.

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Der Begriff selber setzt die sog. 'Rassenlehre' voraus (also kein Nazi, aber eventuell was anderes je nachdem ob du denkst es gäbe "Menschenrassen"...)

Ansonsten: Es hat viel mit persönlicher Freiheit, verhinderung von Inzest und etlichen anderen Gründen zu tun.

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:20

Siehe diverse Kommentare von mir.

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Der Begriff der 'Rasse' wird in der Biologie nicht verwendet. Alle Menschen gehören einer einzigen Spezies, nämlich Homo sapiens, an. 

Sinn einer 'Vermischung' ist die Erweiterung des Genpools und damit die verhinderung von Inzucht.

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:23

Siehe diverse Kommentare meinerseits.

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Die Rasse Homo Sapiens ist in allen Unterformen miteinander kompatibel und hiervon wird zu aller Nutzen hinreichend Gebrauch gemacht. Vielfalt erhöht immer auch das Überleben......

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:22

Ja, wenn Vielfalt erhalten wird. Bringt man sie zusammen, gefährdet sie das Überleben. Kompatibilität heißt nicht daß das auch so sein soll.

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das siehst du schon richtig, es gibt keine Menschenrassen. Es gibt nur Menschen. Und die suchen sich ihre Partner nach ganz individuellen Gesichtspunkten aus. Nicht nach dem Pass.

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 14:12

Zum Beispiel gibt es viele Zuwanderer die die Vorteile für sich selbst erkannt haben und viele Deutsche die aus diversen Gründen keinen Partner haben.

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Durch Rassenmischung - ekelhaften Wort - werden die Menschen hübscher

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 13:03

Das ist Geschmacksache.

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Das hat was mit den Genen zu tun, die sollen sich halt vermischen. Schau dir mal Kinder aus einer inzestuösen Beziehung an, wie es denen geht.

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:36

Inzuchtvermeidung hat mit der Rasse nichts zu tun. Bei Inzucht entstehen Erbschäden, bei Rassenmischung entstehen gesundheitliche Probleme aber die kommen nicht durch Erbschäden sondern durch nicht aufeinander abgestimmte Steuerungsvorgänge durch die DNA. Man muß sich keine Zuwanderer holen um Inzucht zu vermeiden, das eigene Volk bietet genug Individuen die nicht miteinander verwandt sind und durch die Rekombination der Gene kann man auch irgendwann sagen daß keine Verwandschaft mehr besteht. Allerdings stimme ich dir ansonsten auf jeden Fall zu daß man Inzucht bzw. Inzest vermeiden sollte um keinen kranken Nachwuchs zu zeugen. 

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Der Mensch fühlt sich zum Fremden hingezogen. Das ist ein Instinkt, der Inzucht verhindern soll. 

Je größer der Genpool, desto weniger Erbkrankheiten gibt es (siehe: "Flaschenhalseffekt").

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:19

Na ja, man sucht sich instinktiv bzw. durch den Geruch und auch durch die Erziehung zwar, zur Vermeidung von Inzucht, Partner die nicht mit einem enger verwandt sind, auf der anderen Seite jedoch sucht man sich auch eigentlich instinktiv und über den Geruch Partner die derselben Rasse angehören wie man selbst. Dieses natürliche Verhalten wird jedoch heutzutage durch staatliche- und Medienmanipulation übersteuert und natürliche Pheromone werden durch Parfums die Pheromone enthalten übertüncht etc. Der Genpool eines Volkes unter sich ist eigentlich groß genug um Inzucht zu verhindern, es gibt bei der Rekombination der Gene ja schließlich unglaublich viele Kombinationsmöglichkeiten. Der Flaschenhals würde auch bei einer Ausdehnung auf den weltweiten Genpool irgendwann auftreten, auch hier würde es irgendwann zu Überschneidungen kommen weil es ja auch ein in sich geschlossenes System ist. Flaschenhälse sind nicht schlimm wenn sie nur weit genug zurückliegen, irgendwann besteht ja keine Verwandtschaft mehr, also jedenfalls nicht so daß sie genetisch gefährlich werden könnte. Rassenmischung bringt gesundheitliche Probleme mit sich, da die unterschiedlichen Gene nicht aufeinander abgestimmt sind und gegeneinander handeln.

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Ob es jetzt gut ist das Schwarze in Skandinavien an Vitamin-D mangel leiden und weiße schnell sonnenbrände im süden bekommen sei mal dahingestellt. (no racism!)

Dass es keine Rassen gibt ist genauso falsch wie die Gegenbehauptung.
Evolution ist ein "fließender" Prozess der Anpassung/Spezialisierung und Vermischung. es gibt sowohl Vorteile als auch Nachteile!

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Kommentar von Dahika
03.02.2016, 21:37

und die Kinder beider leben gut in Skandinavien und auch im Süden. Also Fortschritt auf der ganzen Linie.

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Kommentar von OlliBjoern
03.02.2016, 23:53

Dass es Menschen unterschiedlicher Hautfarbe gibt, bestreitet niemand. Dennoch gibt es keine menschliche "Rassen" (die gibt es bei Hunden). Um Unterschiede zwischen Menschen zu beschreiben, ist der Begriff auch überflüssig.

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Kommentar von PatrickLassan
04.02.2016, 08:11

Dass es keine Rassen gibt ist genauso falsch wie die Gegenbehauptung.

Es gibt keine 'Menschenrassen'. Der Begriff der Rasse wird in der Biologie nicht verwandt.

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Wenn jemand eine andere Person liebt, dann pflanzen die sich nunmal untereinander fort, was hat das mit "Nutzen" zutun? Das mit "Rassenschande" kommt mir bekannt vor.. da war mal was.. 

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Kommentar von denkvielmehr
09.11.2016, 00:39

An diverse Kommentare meinerseits anknüpfend möchte ich dazu sagen daß man auch an die Zukunft unseres Planeten denken sollte und die Möglichkeit in Betracht ziehen sollte daß man vielleicht nochmal wiederkommt im nächsten Leben, da möchte man doch bestimmt nicht als jemand der plemplem im Kopf ist oder sonstige Probleme mit der Gesundheit hat wiederkommen, oder?

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