Was ist der höchste Rang bei der Bundeswehr?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Rein militärisch gesehen ist es der General.

Der Oberbefehlshaber im Frieden ist aber der Verteidigungsminister, im (platt gesagt) Krieg ist der Bundeskanzler Oberbefehlshaber.

Um General zu werden muss du die Offzierslaufbahn einschlagen, dafür sorgen das du BS wirst, Generalstabslehrgang und dann Generalslehrgang. Anschließend kannst, musst du aber nicht General werden. Brigadegeneral ist auch was ;)

Oder du schließt dich ner Partei an, arbeitest dich hoch und wirst Verteidigungsminister (war ne zeitlang der Schleudersitz der Kanzlerin ;) )

Wenn man Deine Frage rein objektiv beantwortet, wurde Dir die Antwort schon gegeben - der höchste Dienstgrad der Bundeswehr ist der General (Heer/Luftwaffe) bzw. der Admiral (Marine).

Der Verteidigungsminister hat zwar - richtig erwähnt - die "Befehls- und Kommandogewalt" über die Bundeswehr inne, das ist aber kein militärischer Dienstgrad und erst recht kein Dienstposten für einen Soldaten, das "Primat der Politik" in der deutschen Verfassung bedingt, dass der Verteidigungsminister immer ein Zivilist sein muss.

Realistisch ist der Dienstgrad General/Admiral nur einem Bruchteil aller Offiziere der Bundeswehr vorbehalten - es gab seit der Gründung der Bundeswehr 1955 nur 48 Soldaten, die diesen Rang erreicht haben. Wie auch bereits gesagt wurde, gibt es ihn in der nationalen Befehlsstruktur nur einmal (Generalinspekteur der Bundeswehr), ansonsten gibt es noch einige wenige in NATO-Befehlsstrukturen.

In den allermeisten Fällen scheiden Offiziere als Soldaten auf Zeit mit dem Dienstgrad Hauptmann nach 13 Jahren aus, das ist das realistische Karriereziel, das man sich mit Abi im Normalfall bei der Bw stecken kann. Zur Übernahme als Berufssoldat sind herausragende Bestleistungen, entsprechende Beurteilungen und das nötige Quentchen Glück, dass die richtigen Stellen zur richtigen Zeit frei sind, notwendig. Gelingt das, ist das nächsthöhere übliche Karriereziel das Ausscheiden als Oberstleutnant und Bataillonskommandeur. Die Beförderung zum Oberst ist dann schon an deutlich höhere Führungsverantwortung geknüpft.

Über Generalstabslehrgänge, erneute Bestleistungen und viel Glück kann es dann passieren, dass tatsächlich die Beförderung zum niedrigsten Generalsrang (Brigadegeneral) erfolgt. Alle weiteren Generalsränge sind wiederum mit Glück, Leistung und auch oft mit dem Namen verknüpft, den man sich im Ministerium verschafft hat. Und der Lottogewinn (auch wenn das sicher von außen deutlich "toller" wirkt, als es eigentlich ist) wäre dann die Ernennung zum Generalinspekteur und die damit verbundene Beförderung zum General.

Eine Offizierskarriere mit dem Wunsch/Ziel, General zu werden, ist unrealistisch. Das wäre in etwa so, als würde man sich mit dem Wunsch, Formel-1-Weltmeister zu werden, an der Fahrschule anmelden. Realistisch als SaZ ist der Hauptmann, als Berufssoldat der Oberstleutnant. Alles übrige ist 6 aus 49 und eine beeindruckende Personalakte :-)

General aber diesen gibt es nur 1mal und das ist der Generalinspekteur der Bundeswehr kein anderer Soldat hat so einen hohen Dienstgrad.

Der nächst niedrigere wäre der Generalleutnant

General aber diesen gibt es nur 1mal

Das ist so nicht ganz richtig - neben dem Generalinspekteur der Bundeswehr gibt es außerdem deutsche Generale in NATO-Stäben.

Im Moment gibt es drei aktive deutsche Offiziere im Dienstgrad General bzw. Admiral (Volker Wieker, Werner Frees, Manfred Nielson).

0
@navynavy

Okay danke, noch nie was von gehört da uns immer eingetrichtert wurde
gibt nur 1 General bzw Admiral wenn die Marine den Inspekteur stellt.
Mal wieder was gelernt!

1

Bundesverteidigungsminister 

:) Und da dachtest du, du machst mal eben eine Ausbildung zum General? Das nenne ich ambitioniert.

tja........nur wer nichts wird, wird Wirt.

1

Was möchtest Du wissen?