Was ist der "Heilige Gral"?

5 Antworten

Der "Heilige Gral": es gibt kaum ein anderes Symbol in der abendländischen Kultur, um das sich so viele Legenden ranken, wie um den Gral. Eine der gängigsten Theorien ist: bei dem Gral handelt es sich um den Kelch des letzten Abendmahls Christi. Einige Forscher sehen in dem Gral wiederum einen Hinweis auf die Blutlinie Christi, andere sprechen gar von einem "Kessel der Wiedergeburt", der auf die Kelten zurückgehen soll, oder von dem biblischen Zacken aus der Krone Luzifers. Einige Überlieferungen sprechen auch davon, dass der Gral zwar jener Kelch des Abendmahls sei, zugleich aber auch einer der geheimnisvollsten Kelche aller Zeiten. Denn mit ihm soll das Blut Jesu bei der Kreuzigung aufgefangen worden sein. Da es seinerzeit Christen (Mitläufer Jesu) gab, die bedingungslos an Jesu Aussendung von Gott überzeugt waren, war auch die Überzeugung, dass das Blut Jesu für jene die es hatten Wunder wirken würde. Tatsächlich gibt es Zeugnisse (Bezeugungen) über jene Wundertätigkeit jenes Grals, bzw. dessen Inhalt. Dem Blute Jesu wurden also wundersame Dinge, ja sogar die ganze Macht des Herrn Jesu selbst nachgesagt. Ich möchte jedoch zu diesem Thema aus meiner übersinnlichen Sichtweise bemerken; Den Gral (Abendmahlskelch) hat es sicher gegeben, aber außer Wein und Wasser war in diesen Gral nichts eingefüllt worden. Die Legende von seinen Wunderwirkungen allerdings war Absicht. Aber zum einen Teufelswerk, zum anderen Menschenwerk. In der Zeit da die Menschen sich mit Inspirationen über Mythen und Wunder beschäftigen, sind sie geistig unfrei. Diese geistige Unfreiheit hat den Sinn, den Menschen von Gott getrennt zu halten.

In der mittelalterlichen Dichtung ein geheimnisvoller, hl. Gegenstand, der seinem Besitzer irdisches und himmlisches Glück verleiht, den aber nur der dazu Vorherbestimmte finden kann. Bereits die ältesten erhaltenen Fassungen zeigen die Sage durch Verbindung mit dem Artus- und Parzival-Kreis so umgestaltet, dass ihre Heimat und ihre ursprüngliche Form sich nicht näher bestimmen lassen.

Die Legende um den Heiligen Gral taucht im späten 12. Jahrhundert in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Erzählliteratur im Umkreis der Artussage auf. Die Geschichte der christlich angehauchten Gralslegende und der ritterlichen Gralssuche ist deshalb nur als Literatur- und Mentalitätsgeschichte zu schreiben. Der Glaube an einen rätselhaften heiligen Gegenstand, in dem kultische Mysterien und Geheimnisse symbolisiert seien und der sich dem profanen Zugriff der Ungläubigen entziehe, ist auch heute in bestimmten Kreisen noch ungebrochen lebendig.

Die Herkunft des Wortes Gral ist nicht restlos geklärt: Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus okzitanisch grazal, altfranzösisch graal 'Gefäß, Schüssel', das vermutlich etymologisch auf griechisch krater 'Mischgefäß' (über lateinisch cratalis/gradalis) zurückgeht. Im Altspanischen ist grial ebenso wie im Altportugiesischen gral ein gängiger Begriff für einen Mörser oder ein mörserförmiges Trinkgefäß.

Gegooglet, auf Wikipedia geklickt, text kopiert und hier eingfügt

0

Was möchtest Du wissen?