Was ist der Grund, dass ein Kläger, trotz Aussage einen beratenden Anwalt zu haben, jedoch anschließend nur einen privaten Brief mit Zeit Frist verschickt?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kann grade die Beratung durch den Anwalt bewirkt haben: fordern sie.. und setzen eine Frist.

Ist nen Standard.

Meistens kriegen die Leute, die meinen "haha, passiert nichts" nen trockenes Schlucken,wenn sie feststellen, der Brief war ernstgemeint.

Beispiel: hiermit fordere ich Sie letztmalig auf, mir bis zum.. mein ausstehendes Gehalt zu überweisen (Zahlungseingang) und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zukommen zu lassen. Danach behalte ich mir rechtliche Schritte vor.

Macht man genau so.. da jedes Schriftstück vom Anwalt kostet. Kommt dann keine fristgerechte Reaktion: gehts direkt an den Anwalt.

Hatte ich schon mehrfach wegen diverser Sachen. (nein, ich bin kein Streithansel,a ber man muss sich auch nicht jeden sch* gefallen lassen).

1x kam umgehend eine Reaktion der Gegenseite (Einstellung der üblen Nachrede)

1x kam ein dämlicher Anruf a la: haha, wollen sie uns einschüchtern.. Nein,mein Anwalt sagte, wir versuchen es erst so,w enn sie nicht reagieren, übernimmt er.. haha, IHR Anwalt? Anwälte sind teuer" Ja, Anwalt Prof.Dr. xy, Fachanwalt für Arbeitsrecht, wurde mir von meiner Rechtschutz empfohlen, sehr fähiger Mann  (Geld kam per Eilüberweisung, Zeugnis war am gleichen Abend noch ohne Porto im Postkasten)

Nur einmal gings dann eben wirklich vor Gericht.. und ich hab nachher eine nette Abfindung erhalten (ja, alles Arbeitsrecht)

Weil man solche Briefe auch alleine schreiben kann, und dafür nicht extra einen Anwalt bemühen muss. Und bezahlen muss. Nicht jeder hat eine Rechtschutzversicherung.

Wenn ein Anwalt einen solchen Brief schreibt, lässt er sich das bezahlen.


Warum alos soll man etwas bezahlen, was man selber machen kann?

Und "beratend" heißt nun mal "beratende", und nicht "vertretend".

Das kann hier genau so gut heißen, dass er einen Bekannten hat, der Anwalt ist, und ihm Ratschläge als Freund gibt.


Vielen Dank für die Antworten / Schreibe bei Gelegenheit einzelne Antworten

Vorab / Ich bin nicht der beklagte. Wollte mir hier eine grobe Einschätzung für meine Eltern einholen

Eine Erstberatung kostet Geld. Selbst mit Rechtschutz ist eine Selbstbeteiligung fällig. Sie betonte bereits mehrere Gespräche bei einem Anwalt geführt zu haben. Warum sollte die Dame sich dann die Mühe geben und besonders das Risiko eingehen (so nennt es die Rechtsberatung) einen Privaten Brief zu verfassen? Der im Zweifel gegen sie ausgelegt werden kann. Sie betonte mehrfach am Telefon durch den Anwalt versichert bekommen zu haben, am Ende die Rechtsprechung zu erhalten. Nach Beleidigungen und Unterstellungen am Telefon betonten meine Eltern, sie wollen das Gespräch an dieser Stelle beenden. Und das die Dame bitte Ihren Anwalt einschalten soll, da sie nicht weiter mit Ihr reden wollen. In dem darauf folgenden Schreiben steht weder eine Drohung noch eine Aussage über einen zukünftigen Anwalt. Nur eine private Frist zum reagieren. 

Die Fragen am Ende des Tages:

Wenn Sie so sicher ist, warum dann kein Schreiben von Ihrem Anwalt? Warum keine Aussage über - was wäre wenn meine Eltern nicht reagieren?

Kann jedermann zu jederzeit nach Lust und Laune jedem Fristbriefe in den Briefkasten werfen und diese haben sogar Gewicht?

Es kann doch jeder zu jederzeit behaupten, einen Brief geschrieben zu haben.... Und die Gegenseite das Gegenteil. Wie soll das denn bewiesen werden?

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